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Deutsche Inflation so tief wie seit vier Jahren nicht mehr
29.05.20 09:00
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - In seiner aktualisierten Prognose hält das ifo-Institut nach dem Rekordeinbruch der deutschen Wirtschaft eine kräftige Erholung für möglich, berichten die Analysten der NORD/LB.
Das BIP werde in diesem Jahr voraussichtlich um 6,6% sinken. 2021 solle es dann von dem niedrigen Niveau aus, um 10,2% nach oben gehen. Grundlage für die Vorhersage sei die jüngste Umfrage des ifo-Instituts unter 9.000 Unternehmen.
Deutsche Teuerungsrate im Mai bei 0,6% (April 0,9%) - Hintergrund seien vor allem die deutlich rückläufigen Energiepreise gewesen. Damit sei die deutsche Inflation so tief wie seit vier Jahren nicht mehr.
Der EU-Geschäftsklimaindex habe sich im Mai leicht aufgehellt. Die Stimmung bei Unternehmern und Verbrauchern sei um 2,6 auf 67,5 Punkte geklettert, wie die EU-Kommission mitgeteilt habe. Damit seien zwar erste Anzeichen einer Erholung erkennbar, Volkswirte hätten aber mit 70,3 Zählern mehr erwartet. Besonders die Industrie-Manager und die Verbraucher hätten sich optimistisch gezeigt, während sich bei den Dienstleistern die Stimmung mit gemäßigterem Tempo weiter eingetrübt habe.
Die US-Wirtschaft sei wegen der Corona-Beschränkungen im 1. Quartal stärker als erwartet eingebrochen. Das BIP sei mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 5,0% gefallen.
Die Coronakrise sorge bei der US-Industrie für lange Gesichter. Die Aufträge seien im April um 17,2% gefallen. Einziger Lichtblick: Volkswirte hätten mit noch schlechteren Zahlen gerechnet.
Ein weniger stark als erwartet gestiegener EU-Geschäftsklimaindex im Mai habe den Kursen deutscher Staatsanleihen ein wenig Auftrieb verliehen. Die US-Staatsanleihen hätten sich uneinheitlich entwickelt. Kurzläufer seien unverändert geblieben, Langläufer hätten leicht nachgegeben. (29.05.2020/alc/a/a)
Das BIP werde in diesem Jahr voraussichtlich um 6,6% sinken. 2021 solle es dann von dem niedrigen Niveau aus, um 10,2% nach oben gehen. Grundlage für die Vorhersage sei die jüngste Umfrage des ifo-Instituts unter 9.000 Unternehmen.
Deutsche Teuerungsrate im Mai bei 0,6% (April 0,9%) - Hintergrund seien vor allem die deutlich rückläufigen Energiepreise gewesen. Damit sei die deutsche Inflation so tief wie seit vier Jahren nicht mehr.
Die US-Wirtschaft sei wegen der Corona-Beschränkungen im 1. Quartal stärker als erwartet eingebrochen. Das BIP sei mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 5,0% gefallen.
Die Coronakrise sorge bei der US-Industrie für lange Gesichter. Die Aufträge seien im April um 17,2% gefallen. Einziger Lichtblick: Volkswirte hätten mit noch schlechteren Zahlen gerechnet.
Ein weniger stark als erwartet gestiegener EU-Geschäftsklimaindex im Mai habe den Kursen deutscher Staatsanleihen ein wenig Auftrieb verliehen. Die US-Staatsanleihen hätten sich uneinheitlich entwickelt. Kurzläufer seien unverändert geblieben, Langläufer hätten leicht nachgegeben. (29.05.2020/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


