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Datenflut gibt EZB und FED die Richtung vor
28.07.23 10:40
Merck Finck
München (www.anleihencheck.de) - Sowohl die EZB wie auch die FED haben diese Woche klar gemacht, wie sehr sie ihre weitere Geldpolitik "datenabhängig" entscheiden wollen, so Robert Greil, CFA, Chefstratege bei der Merck Finck | A Quintet Private Bank.
Dafür würden sie bereits nächste Woche reichlich Futter bekommen: "Die wohl etwas geringere Juli-Inflation im Euroraum dürfte die EZB noch nicht von ihrem grundsätzlichen Leitzinserhöhungspfad abbringen", meine Robert Greil. Der Chefstratege von Merck Finck rechne auch für die FED noch nicht mit einer Entwarnung: "Die US-Wirtschaft wächst vorerst weiter solide, und sowohl die ISM-Umfrage für den Dienstleistungssektor als auch der Arbeitsmarktbericht für Juli dürften dies nächste Woche unterstreichen." Greil weiter: "Die Notenbanken nähern sich ihrem Zinsgipfel, aber er ist wohl noch nicht erreicht - das dürfte auch die Bank of England nächsten Donnerstag mit ihrer nächsten Erhöhung klar machen."
In den USA stehe kommende Woche - jenseits der "ISM"-Einkaufsmanagerindices für Juli am Dienstag für die Industrie sowie am Donnerstag für den Dienstleistungssektor - vor allem der Arbeitsmarktbericht für den laufenden Monat am Freitag im Fokus. In Großbritannien finde die erwähnte Sitzung der Bank of England am Donnerstag statt. Und in China stehe nächste Woche von Montag bis Donnerstag eine Serie von Einkaufsmanagerindices für den laufenden Monat auf der Agenda.
Für Deutschland und die Eurozone komme am Montag jeweils das Bruttoinlandsprodukt für das 2. Quartal. Die weiteren deutschen Datenhighlights seien nächste Woche am Dienstag der Arbeitsmarktbericht, am Donnerstag die Handelsbilanz sowie am Freitag die Industrieproduktion. Für die Eurozone insgesamt würden auf die heutigen deutschen vorläufigen Inflationszahlen für den Juli am Montag jene für den gesamten Euroraum folgen. Arbeitsmarktzahlen stünden auch für die Eurozone am Dienstag an, gefolgt von Produzentenpreisdaten am Donnerstag.
Zitate:
"Die wohl etwas geringere Juli-Inflation im Euroraum dürfte die EZB noch nicht von ihrem grundsätzlichen Leitzinserhöhungspfad abbringen."
"Die US-Wirtschaft wächst vorerst weiter solide, und sowohl die ISM-Umfrage für den Dienstleistungssektor als auch der Arbeitsmarktbericht für Juli dürften dies nächste Woche unterstreichen."
"Die Notenbanken nähern sich ihrem Zinsgipfel, aber er ist wohl noch nicht erreicht - das dürfte auch die Bank of England nächsten Donnerstag mit ihrer nächsten Erhöhung klar machen." (28.07.2023/alc/a/a)
Dafür würden sie bereits nächste Woche reichlich Futter bekommen: "Die wohl etwas geringere Juli-Inflation im Euroraum dürfte die EZB noch nicht von ihrem grundsätzlichen Leitzinserhöhungspfad abbringen", meine Robert Greil. Der Chefstratege von Merck Finck rechne auch für die FED noch nicht mit einer Entwarnung: "Die US-Wirtschaft wächst vorerst weiter solide, und sowohl die ISM-Umfrage für den Dienstleistungssektor als auch der Arbeitsmarktbericht für Juli dürften dies nächste Woche unterstreichen." Greil weiter: "Die Notenbanken nähern sich ihrem Zinsgipfel, aber er ist wohl noch nicht erreicht - das dürfte auch die Bank of England nächsten Donnerstag mit ihrer nächsten Erhöhung klar machen."
In den USA stehe kommende Woche - jenseits der "ISM"-Einkaufsmanagerindices für Juli am Dienstag für die Industrie sowie am Donnerstag für den Dienstleistungssektor - vor allem der Arbeitsmarktbericht für den laufenden Monat am Freitag im Fokus. In Großbritannien finde die erwähnte Sitzung der Bank of England am Donnerstag statt. Und in China stehe nächste Woche von Montag bis Donnerstag eine Serie von Einkaufsmanagerindices für den laufenden Monat auf der Agenda.
Zitate:
"Die wohl etwas geringere Juli-Inflation im Euroraum dürfte die EZB noch nicht von ihrem grundsätzlichen Leitzinserhöhungspfad abbringen."
"Die US-Wirtschaft wächst vorerst weiter solide, und sowohl die ISM-Umfrage für den Dienstleistungssektor als auch der Arbeitsmarktbericht für Juli dürften dies nächste Woche unterstreichen."
"Die Notenbanken nähern sich ihrem Zinsgipfel, aber er ist wohl noch nicht erreicht - das dürfte auch die Bank of England nächsten Donnerstag mit ihrer nächsten Erhöhung klar machen." (28.07.2023/alc/a/a)


