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Daimler-Anleihen für konservative Anleger
14.11.13 13:00
ZertifikateJournal
Schwarzach am Main (www.anleihencheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe zwei Anleihen auf die Aktie von Daimler (ISIN DE0007100000 / WKN 710000) vor.
Daimler sei wieder auf Kurs. Erstmals seit fünf Quartalen hätten die Schwaben mehr verdient. Und auch operativ laufe es wie geschmiert. Das EBIT sei um 15 Prozent auf 2,23 Mrd. Euro gestiegen - und damit deutlich stärker als Analysten im Vorfeld erwartet hätten. Unter dem Strich sei ein Gewinn von 1,84 Mrd. Euro hängen geblieben, das seien satte 60 Prozent mehr als im Vorjahr.
Auch der Umsatz habe zugelegt, und zwar um fünf Prozent auf 30,1 Mrd. Euro. Punkten können hätten die Schwaben vor allem mit ihren Kompaktmodellen und der überarbeiteten E-Klasse. Insgesamt habe Daimler 14 Prozent mehr Autos abgesetzt als vor Jahresfrist. Besonders stark sei die Nachfrage in den USA und in China gewesen. In der Volksrepublik sei der Absatz um 38 Prozent auf 64.808 verkaufte Autos nach oben gesprungen.
Dabei sei die Umsatzrendite von 6,4 auf 7,3 Prozent geklettert - der Abstand zu den beiden Premium-Konkurrenten BMW und AUDI habe sich dadurch verringert. Diese würden es derzeit auf eine Umsatzrendite von neun bzw. zehn Prozent bringen. Spätestens in sieben Jahren wolle Daimler dann auch so weit sein.
Auch für die Zukunft zeige sich das Unternehmen optimistisch. Das EBIT im Schlussquartal solle über dem Vorjahreswert liegen und sich auch in den Folgeperioden weiter verbessern. Dazu beitragen sollten neben der Absatzentwicklung die eingeleiteten Effizienzprogramme. Bis Ende 2014 wolle Daimler rund vier Milliarden Euro sparen.
Solche Nachrichten würden am Parkett natürlich gut ankommen. Die Aktie habe kräftig angezogen und sich zwischenzeitlich auf mehr als 60,00 Euro verteuert. Allerdings habe der DAX-Wert dieses Niveau nicht verteidigen können. Aktuell werde der Wert für Preise um 58,00 Euro herumgereicht. Auf den langfristigen Aufwärtstrend habe der kleine Rücksetzer aber keinerlei Auswirkungen gehabt.
Die Emittenten hätten derzeit einige Produkte auf die Daimler-Aktie in der Pipeline. Unter anderem biete die LBBW eine PROTECT-Aktienanleihe (ISIN DE000LB0VJ46 / WKN LB0VJ4) (Zeichnung bis 21. November 2013) auf den DAX-Wert an. Das Papier werfe bis zur Fälligkeit im Juni 2016 einen Zins von 5,3 Prozent p.a. ab - unabhängig von der Kursentwicklung der Daimler-Aktie. Diese sei lediglich für die Rückzahlung der Anleihe relevant.
Habe der DAX-Wert während der gesamten Laufzeit niemals die Barriere bei 58 Prozent des Referenzwerts (indikativ, werde am 21. November festgelegt) berührt oder unterschritten, würden Anleger den Nennwert von 1.000 Euro je Anleihe zurückerhalten. Werde die Schwelle verletzt und liege der Referenzpreis am finalen Bewertungstag unter dem Basispreis, erfolge die Rückzahlung in Aktien. Damit eigne sich das Papier für Investoren, die davon ausgehen würden, dass der Kurs der Daimler-Aktie in den nächsten rund zweieinhalb Jahren nicht mehr als 40 Prozent verliere.
Etwas weniger, nämlich 5,1 Prozent p.a., seien bei einer neuen Aktien Memory-Express-Anleihe (ISIN DE000BLB2L85 / WKN BLB2L8) (Zeichnung bis 6. Dezember 2013) der BayernLB auf den Auto-Wert möglich. Die Jahresprämie werde fällig, wenn der Titel an einem der jährlichen Stichtage - immer Anfang Dezember - auf oder über der Kuponschwelle von 55 Prozent seines Referenzwerts notiere. Schließe er tiefer, entfalle die Zahlung. Sie werde - wie bei dieser Gattung üblich - aber an einem der folgenden Beobachtungstage nachgeholt, sobald die Aktie dann auf oder über der Schwelle schließe. Zudem hätten Anleger die Chance auf eine vorzeitige Tilgung, wenn die Aktie an einem der Stichtage über ihrem Startwert durchs Ziel gehe.
Komme es während der Laufzeit zu keiner vorzeitigen Rückzahlung, entscheide im Dezember 2017 die Kuponschwelle darüber, ob das Papier zum Nominalbetrag zuzüglich der finalen und der eventuell zuvor ausgefallenen Zinszahlungen getilgt werde oder stattdessen eine vorab festgelegten Anzahl von Daimler-Aktien ins Depot gebucht werde. Die Zinsen wären dann natürlich verloren. Wäre heute bereits Stichtag für die beiden Produkte, lägen die jeweils relevanten Barrieren etwa bei 32,00 Euro. So billig sei die Aktie zuletzt Ende 2011 gewesen. (Ausgabe 45 vom 14.11.2013) (14.11.2013/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Daimler sei wieder auf Kurs. Erstmals seit fünf Quartalen hätten die Schwaben mehr verdient. Und auch operativ laufe es wie geschmiert. Das EBIT sei um 15 Prozent auf 2,23 Mrd. Euro gestiegen - und damit deutlich stärker als Analysten im Vorfeld erwartet hätten. Unter dem Strich sei ein Gewinn von 1,84 Mrd. Euro hängen geblieben, das seien satte 60 Prozent mehr als im Vorjahr.
Auch der Umsatz habe zugelegt, und zwar um fünf Prozent auf 30,1 Mrd. Euro. Punkten können hätten die Schwaben vor allem mit ihren Kompaktmodellen und der überarbeiteten E-Klasse. Insgesamt habe Daimler 14 Prozent mehr Autos abgesetzt als vor Jahresfrist. Besonders stark sei die Nachfrage in den USA und in China gewesen. In der Volksrepublik sei der Absatz um 38 Prozent auf 64.808 verkaufte Autos nach oben gesprungen.
Dabei sei die Umsatzrendite von 6,4 auf 7,3 Prozent geklettert - der Abstand zu den beiden Premium-Konkurrenten BMW und AUDI habe sich dadurch verringert. Diese würden es derzeit auf eine Umsatzrendite von neun bzw. zehn Prozent bringen. Spätestens in sieben Jahren wolle Daimler dann auch so weit sein.
Auch für die Zukunft zeige sich das Unternehmen optimistisch. Das EBIT im Schlussquartal solle über dem Vorjahreswert liegen und sich auch in den Folgeperioden weiter verbessern. Dazu beitragen sollten neben der Absatzentwicklung die eingeleiteten Effizienzprogramme. Bis Ende 2014 wolle Daimler rund vier Milliarden Euro sparen.
Die Emittenten hätten derzeit einige Produkte auf die Daimler-Aktie in der Pipeline. Unter anderem biete die LBBW eine PROTECT-Aktienanleihe (ISIN DE000LB0VJ46 / WKN LB0VJ4) (Zeichnung bis 21. November 2013) auf den DAX-Wert an. Das Papier werfe bis zur Fälligkeit im Juni 2016 einen Zins von 5,3 Prozent p.a. ab - unabhängig von der Kursentwicklung der Daimler-Aktie. Diese sei lediglich für die Rückzahlung der Anleihe relevant.
Habe der DAX-Wert während der gesamten Laufzeit niemals die Barriere bei 58 Prozent des Referenzwerts (indikativ, werde am 21. November festgelegt) berührt oder unterschritten, würden Anleger den Nennwert von 1.000 Euro je Anleihe zurückerhalten. Werde die Schwelle verletzt und liege der Referenzpreis am finalen Bewertungstag unter dem Basispreis, erfolge die Rückzahlung in Aktien. Damit eigne sich das Papier für Investoren, die davon ausgehen würden, dass der Kurs der Daimler-Aktie in den nächsten rund zweieinhalb Jahren nicht mehr als 40 Prozent verliere.
Etwas weniger, nämlich 5,1 Prozent p.a., seien bei einer neuen Aktien Memory-Express-Anleihe (ISIN DE000BLB2L85 / WKN BLB2L8) (Zeichnung bis 6. Dezember 2013) der BayernLB auf den Auto-Wert möglich. Die Jahresprämie werde fällig, wenn der Titel an einem der jährlichen Stichtage - immer Anfang Dezember - auf oder über der Kuponschwelle von 55 Prozent seines Referenzwerts notiere. Schließe er tiefer, entfalle die Zahlung. Sie werde - wie bei dieser Gattung üblich - aber an einem der folgenden Beobachtungstage nachgeholt, sobald die Aktie dann auf oder über der Schwelle schließe. Zudem hätten Anleger die Chance auf eine vorzeitige Tilgung, wenn die Aktie an einem der Stichtage über ihrem Startwert durchs Ziel gehe.
Komme es während der Laufzeit zu keiner vorzeitigen Rückzahlung, entscheide im Dezember 2017 die Kuponschwelle darüber, ob das Papier zum Nominalbetrag zuzüglich der finalen und der eventuell zuvor ausgefallenen Zinszahlungen getilgt werde oder stattdessen eine vorab festgelegten Anzahl von Daimler-Aktien ins Depot gebucht werde. Die Zinsen wären dann natürlich verloren. Wäre heute bereits Stichtag für die beiden Produkte, lägen die jeweils relevanten Barrieren etwa bei 32,00 Euro. So billig sei die Aktie zuletzt Ende 2011 gewesen. (Ausgabe 45 vom 14.11.2013) (14.11.2013/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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