Corporate Bonds: Herbstliche Beschaulichkeit am Primärmarkt


24.10.13 15:46
Baader Bank

Unterschleissheim (www.anleihencheck.de) - Das war knapp und wird wieder knapp werden, so Klaus Stopp, Leiter der Skontroführung Renten bei der Baader Bank.

In letzter Sekunde sei die Pleite der USA gerade noch verhindert worden, aber schon könne es in Europa zum Shutdown kommen. Denn ab Mitte November drohe nun der EU-Kommission die Zahlungsunfähigkeit, da der geforderte Nachtragshaushalt in Höhe von 3,9 Mrd. EUR noch immer nicht in trockenen Tüchern sei.

Für die Kapitalmärkte scheine dieses Szenario weitaus harmloser zu sein, als man zunächst glauben sollte. Dennoch sei an dieser Stelle auch einmal erwähnt, dass es nicht mehr lange dauern werde, bis die USA auf diesen "untragbaren" Zustand hinweisen würden. Auch die Reaktion darauf werde sicherlich nicht lange auf sich warten lassen. Aussagen wie "Kehrt zuerst mal vor der eigenen Haustür" seien zu erwarten.

Denn eines sei festzustellen: Die USA hätten sich in den vergangenen Jahren immer wieder als Weltpolizist in vielerlei Hinsicht präsentiert und dabei sei stets aufgefallen, dass der Ausspruch aus George Orwells Animal Farm: "All animals are equal but some animals are more equal than others" oft Anwendung gefunden habe. Auch im Falle des Haushaltsstreits und der Diskussion um die Anhebung der Schuldengrenze im eigenen Land sei dies so gewesen. Die ganze Welt sei im Würgegriff der USA gewesen und habe demutsvoll die Entscheidung aus Amerika erwartet.

Man stelle sich einmal vor, dass eine andere Regierung so wenig Rücksicht auf die Belange der Weltgemeinschaft genommen hätte. Der Aufschrei aus den USA inklusive vieler Ratschläge und Lösungsansätze hätte nicht lange auf sich warten lassen. Nun dränge allerdings in Brüssel die Zeit, da ansonsten hierzulande der finanzpolitische Stillstand drohe. Sicherlich werden aber unsere Politiker nicht erst kurz vor Toresschluss eine Lösung anbieten und somit ein amerikanisches Déjà-vu vermeiden, so die Analysten der Baader Bank.

In den USA hingegen habe man sich lediglich Zeit erkauft, um auf die göttliche Eingebung zu warten. Schließlich sei die Schuldengrenze von 16,7 Billionen US-Dollar nur bis 7. Februar 2014 außer Kraft gesetzt worden. Es bleibe allerdings zu hoffen, dass die Geschichte von Ludwig Thoma "Ein Münchner im Himmel" nicht schon bald in "Ein Washingtoner im Himmel" umgetitelt werden müsse.

Unter den gesuchten Anleihen, die bei überschaubarem Risiko dennoch eine halbwegs ordentliche Rendite abwerfen würden, hätten sich in dieser Woche viele der üblichen Verdächtigen befunden. So seien zwei Bonds von Thyssen-Krupp (ISIN DE000A1MA9H4 / WKN A1MA9H; ISIN DE000A1R08U3 / WKN A1R08U) gesucht gewesen, wovon ersterer bis 02/2017 laufe und rund 2,60% Rendite abwerfe. Der zweite sei 08/2018 fällig und weise eine Rendite von ca. 2,99% auf. Ebenfalls im Fokus des Anlegerinteresses habe eine Anleihe von Renault gestanden, die 09/2017 endfällig sei und mit rund 2,55% rentiere.

Weitere "alte Bekannte" unter den gesuchten Unternehmensanleihen seien VW (ISIN XS0909787300 / WKN A1HHW8) mit Laufzeit 10/2016 und 0,86% Rendite sowie Metro mit Fälligkeit 05/2018 und 1,66% Rendite gewesen. Auch ein Bond der Kreditanstalt für Wiederaufbau, der in Brasilianischen Real begeben sei, mit Laufzeit 03/2016 und rund 9,1% Rendite, sei auf Nachfrage gestoßen. Hier sei allerdings das Währungsrisiko mit ins Kalkül zu ziehen.

Am Primärmarkt habe in dieser Woche eine gewisse herbstliche Ruhe geherrscht. Zum Wochenauftakt habe die HeidelbergCement AG, ein börsennotierter und im DAX gelisteter deutscher Baustoffkonzern, eine viel beachtete 7-jährige Anleihe (Fälligkeit Oktober 2020) mit einem Kupon von 3,25% begeben. Gepreist worden sei die Anleihe (ISIN XS0985874543 / WKN A1VDJK) bei +219 bps über Bunds. Das Volumen der Anleihe betrage 300 Mio. EUR. Der Emissionspreis sei bei 99,227% fixiert worden.

Am Dienstag seien die folgenden Anleihen emittiert worden: Atlantia Spa, ein auf Mautabwicklung spezialisiertes Dienstleistungsunternehmen in Italien, habe sich mittels einer 7,5-jährigen Anleihe (Fälligkeit Februar 2021) refinanziert, die allerdings nicht an deutschen Börsen notiert werde. Der Kupon liege bei 2,875%. Gepreist worden sei die Anleihe (ISIN nicht bekannt/ WKN A1HSNL) bei +128 bps über Mid Swap, was einem Emissionspreis von 99,172% entsprochen habe. Das Volumen der Anleihe umfasse 750 Mio. EUR.

SKF AB, ein schwedischer Konzern mit einem weitreichenden Produkt- und Servicesortiment rund um die Bereiche Wälzlager, Dichtungen, Schmierung und Mechatronik, habe eine 7-jährige Anleihe (Fälligkeit Oktober 2020) emittiert. Der Kupon betrage 2,375%. Gepreist worden sei die Anleihe (ISIN XS0986610425 / WKN A1HSNM) bei +78 bps über Mid Swap. Das Volumen der Anleihe liege bei 750 Mio. EUR. Der Emissionspreis sei mit 99,548% festgelegt worden.

Am Mittwoch habe Edenred, ein Anbieter von Prepaid-Dienstleistungen für Unternehmen (Hauptsitz in Frankreich), eine 7-jährige Benchmark-Anleihe (ISIN FR0011612381 / WKN nicht bekannt) im Volumen von 250 Mio. EUR emittiert. Gepreist worden sei die Anleihe mit einem Spread von +110 bps über Mid Swap, was einem Kurs von 99,427% entsprochen habe.

Die Kreditinstitute der Eurozone müssten sich bei dem bevorstehenden Banken-TÜV auf harte Vorgaben einstellen. Bis zu 8% hartem Eigenkapital solle die Zentralbank verlangen, habe die Nachrichtenagentur Bloomberg getickert. Im Laufe des nächsten Jahres würden die 128 größten Institute der Eurozone unter die Lupe genommen und es werde geprüft, ob sie ihre Wertpapiere und Kredite ordnungsgemäß bewertet hätten.

Sofern Finanzierungslücken auftreten würden, müssten diese geschlossen werden - durch die Aufnahme neuen Kapitals. Im Anschluss folge dann ein Stresstest mit dem geprüft werde, wie resistent die Banken gegen Rezessionen oder Turbulenzen an den Kapitalmärkten seien. Mindestens 7% der risikogewichteten Aktiva sollten die Banken dafür als Sicherheitspolster aufbringen. Bei ganz großen Instituten sollten es sogar 8% sein.

Man müsse sich dabei freilich fragen, weshalb das lange Procedere ein ganzes Jahr dauern solle. Wisse die EZB etwa mehr über die großen Banken in Euroland als man gemeinhin glaube? Und solle durch den langen Prüfungszeitraum womöglich auf Zeit gespielt werden, sodass die Banken noch etwas mehr Spielraum hätten, um sich einigermaßen sortieren zu können?

Sinnvoll dürfte es jedenfalls sein, die Tests vor November 2014 abzuschließen - jenem Zeitpunkt, zu dem die EZB die Aufsicht über die wichtigsten Banken der Eurozone übernehmen solle. Dann wisse die EZB genau, was Sache sei - etwa, wie viele faule Kredite noch in den Bilanzen schlummern mögen. Und alle Banken könnten nach demselben Maßstab beurteilt werden. Von den 128 größten Euro-Banken mit einer Bilanzsumme von ca. 30 Mrd. EUR, die sich dem Test unterziehen lassen müssten, würden 24 aus Deutschland stammen. Auch Grenzfälle würden auf Herz und Nieren untersucht.

Die Bilanzprüfung, auf die sich die deutschen Banken bereits vorbereiten würden, gelte in der Branche als Kraftakt - aber einer, der sich lohne, sage BaFin-Chefin Elke König. Schließlich bekomme man mit dem einheitlichen Aufsichtsmechanismus die Chance, aus allen Aufsichtskulturen der Eurozone das Beste herauszuholen, meine sie. Anleger dürften dahingehend gespannt sein, wie sich die Ergebnisse auf die von den Banken begebenen Wertpapiere auswirken würden.

Risiken, die von den Krisenstaaten der Eurozone ausgehen, dürften uns, einer Dauerbaustelle gleich, noch einige Jahre erhalten bleiben, so die Analysten der Baader Bank. Denn trotz manches Silberstreifs am Horizont würden die Staatsschulden weiter zunehmen, nur mit einer geringeren Wachstumsrate als bisher. So sei die Neuverschuldung in der Eurozone nach Schätzungen von Eurostat für 2012 um 0,5 Punkte auf 3,7% gesunken.

Aber Neuverschuldung sei eben immer noch Neuverschuldung. Allein im 2. Quartal 2013 seien es laut Eurostat 24 Mrd. EUR gewesen. Und weil die Defizitsünder wegen der Rezession in vielen Staaten nicht von ihren Defiziten herunter kommen würden, bestrafe die EU-Kommission die Schuldensünder auch eher milde. So dürften sich Athen und Madrid mehr Zeit lassen und müssten erst 2016 wieder die Maastrichter Defizitmarke von 3% einhalten.

Unter anderem wolle Portugal mit Rentenkürzungen dem Schuldengespenst den Garaus machen. Einschnitte von insgesamt 3,9 Mrd. EUR sollten dazu beitragen, das Haushaltsdefizit 2014 wieder auf 4,0% des Bruttoinlandsprodukts zu drücken.

In Griechenland habe die Neuverschuldung mit 9% sogar einen Punkt unter dem bisher erwarteten Wert gelegen. Eine echte Kehrtwende sehe aber anders aus. Und das für 2014 erwartete Miniwachstum der griechischen Wirtschaft erscheine schon fast lächerlich, angesichts des bisherigen Einbruchs des dortigen BIPs. Nachdem das Land als einziges bisher zwei Hilfspakete mit insgesamt 240 Mrd. EUR in Anspruch genommen habe, dürfte wohl 2014 ein drittes folgen.

Weitere Hilfen seien für Spanien zunächst nicht geplant. Obwohl das Land lange Zeit in einer tiefen Rezession gesteckt habe und sich im 3. Quartal erstmals nach über zwei Jahren daraus habe befreien können, hätten die faulen Kredite in den Bilanzen der Banken ein neues Rekordniveau erreicht. Der Anteil der nicht bedienten Kredite am Gesamtkreditvolumen habe im August erstmals die 12%-Marke überschritten. Und die Zentralbank erwarte, dass der Wert aufgrund von Wirtschaftskrise und Rekordarbeitslosigkeit bis Jahresende bis auf 13,3 Prozent klettere. Auch habe Spanien mit einer Neuverschuldung von 10,6% in Euroland die rote Laterne übernommen.

Zu guter Letzt sollte allerdings noch erwähnt werden, dass sich für den Streber und Sparmeister Deutschland ein kleiner Überschuss von 0,1% ergeben habe. Dies sei dennoch kein Grund zum Jubeln, denn in Euroland gebe es für eingetragene Lebensgemeinschaften unter Staaten schon lange keine Gütertrennung mehr.

Es sei schon immer so gewesen, dass unter Druck der Mensch und insbesondere der Politiker bzw. Banker auf die "tollsten" Ideen komme. Einen solchen Druck scheine momentan tatsächlich die verfahrene Haushaltssituation diverser Staaten zu erzeugen. Anders seien die Überlegungen der Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, nicht zu erklären. Denn um den immensen Schuldenbergen zu Leibe zu rücken, solle über eine einmalige 10%-ige Abgabe auf Ersparnisse nachgedacht werden.

Die Schulden könnten mit solch einer Abgabe allerdings lediglich vom aktuellen Level auf den Stand von 2007, sprich ca. 27% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) der EU-Staaten gesenkt werden. Damit würde nur die Dynamik für einen kurzen Moment herausgenommen werden. Ob es sich also wirklich nur um eine einmalige Abgabe handeln würde, dürfe somit bezweifelt werden. Auch alle anderen Gedanken, die einem unmittelbar durch den Kopf schießen würden, würden ein solches Unterfangen nicht einfacher machen. So wären alle Menschen, die fürs Alter Vorsorge in Form von Ersparnissen getroffen hätten, die Verlierer. Alle Investoren in Betongold, Wertpapiere, Lebensversicherungen etc. wären die Profiteure.

Das könne und dürfe so nicht sein, aber allein die vorsichtigen Gedankenspiele würden darauf hinweisen, dass den Politikern und Notenbankern nichts Vernünftiges mehr einfalle. Oftmals versuche man mit solchen Gedankenspielchen die Reaktionen der Betroffenen auszuloten und lasse hierzu einen Testballon steigen. Diese "Schulden-Steuer" benötige aber auch noch den gläsernen Investor. Nichts leichter als das. Dazu würden flächendeckende Kapital-Verkehrskontrollen eingeführt. Lange Zeit hätten sich die Banken dagegen gewehrt, weil man sich schützend vor die Kunden habe stellen wollen. Dieses Geschäftsgebaren sei auch fürstlich entlohnt worden.

Aber inzwischen wehe den Banken ein rauer Wind ins Gesicht und man sei oftmals auf staatliche Hilfe angewiesen. Schon aus der Tierwelt sei der Spruch bekannt: "Man beißt nicht die Hand, die einen füttert!" Dies treffe im Kapitalismus auch auf das Verhältnis zwischen Banken und Staaten zu. Die Staaten würden Geld brauchen, die Banken würden es ihnen geben und dafür in gewissen Situationen wiederum Hilfe einfordern. Diese Gelder könnten aber nur fließen, wenn Steuern gezahlt würden und hierzu gelte es seitens der Banken, Informationen zu geben. Und schon sei der gläserne Kunde erschaffen.

Sicherlich werde dieses Thema in gewissen Zeitabständen immer wieder hervorgeholt und nach und nach mit Leben erfüllt. Bis dann der Tag komme, an dem es nicht mehr weitergehe, und das Projekt "Teilenteignung zum Wohle der Allgemeinheit und zu Lasten weniger" umgesetzt werde. Wohl dem, der Schulden habe und damit leben könne!

Zum Glück gebe es seit Beginn dieses Monats wieder Lebkuchen und Adventskalender in den Supermärkten. Es seien ja auch "nur" noch zwei Monate bis zum Heiligabend. Genauso gespannt wie Kinder auf den 24. Dezember warten würden, hätten sich in dieser Woche die Marktteilnehmer verhalten, im Hinblick auf den verspätet veröffentlichten Arbeitsmarktbericht der USA. Die Veröffentlichung und die damit einhergehende Vorfreude seien erst mit der Einigung im Haushaltsstreit zwischen Demokraten und Republikanern ermöglicht worden.

Seit diesem Zeitpunkt habe sich der Euro-Bund-Future vom Sorgen- zum Hoffnungsbarometer gewandelt. Diese Hoffnung sei einerseits in der ausbleibenden Zahlungsunfähigkeit als auch andererseits den schwachen amerikanischen Arbeitsmarktdaten geschuldet. Denn eine schwache Wirtschaft verringere das Risiko eines übereilten Taperings. Somit sei im Verlauf der vergangenen fünf Handelstage das richtungsweisende Rentenbarometer von 139,26% auf 140,91% gestiegen und notiere aktuell bei ca. 140,85%.

In Phasen der Orientierungslosigkeit würden sich die Marktteilnehmer oftmals der guten alten Charttechnik bedienen, um die weiteren Kursbewegungen zu prognostizieren. So sei im Bereich zwischen 141,80% und 142,00% (diverse Hochs Juni/Juli 2013) ein großer Widerstand auszumachen. Ausschlaggebend werde aber das Verhalten an der Marke 140,87% sein, dem Hoch vom 30.09.2013. Dort werde sich zeigen, ob der Blick nach oben zu richten sei oder die psychologisch wichtige Marke bei 140% nochmals getestet werde. Auch ein Unterschreiten bis zur 200-Tage-Linie (139,75%) wäre noch als unkritisch einzustufen.

Nachdem nun in Übersee wieder alles in gewohnten Bahnen laufe, werde in den nächsten Handelswochen sicherlich Europa mit seinen Krisenherden mehr in den Vordergrund rücken. Spannung verspreche hierbei insbesondere, was die europäischen Sorgenkinder auf ihren Wunschzetteln stehen hätten und wer es finanzieren solle.

Nachdem nun endlich den USA die Kapitalmarktfesseln abgenommen worden seien, kehre wieder Normalität zurück. Seien in dieser Handelswoche lediglich Geldmarktpapiere im Volumen von 110 Mrd. US-Dollar zum Kauf angeboten worden, so seien zusätzlich für die nächste Woche T-Bonds mit Laufzeiten von zwei, fünf und sieben Jahren und auch eine inflationsindexierte Anleihe mit einer Laufzeit von 30 Jahren geplant.

In Euroland seien zwar diverse Altemissionen Belgiens mit Fälligkeit 2018 / 2019 / 2023 aufgestockt worden, aber das Hauptaugenmerk sei auf die Begebung einer EFSF-Anleihe mit Fälligkeit am 29.10.2020 gerichtet gewesen. Die Anleihe habe einen jährlichen Kupon von 1,75% und das Emissionsvolumen betrage 6 Mrd. EUR. Die Platzierung sei erfolgreich gewesen und dies spiegle auch der Emissionsspread von +20 bps über Mid Swap wider.

Aber auch Deutschland sei trotz sprudelnder Steuereinnahmen am Kapitalmarkt aktiv geworden. Die geplante Aufstockung der Anleihe mit Fälligkeit Juli 2044 sei um einen Betrag von 2 Mrd. EUR bei einer Durchschnittsrendite von 2,64% erfolgt. Die Nachfrage habe das zugeteilte Volumen lediglich um 40% überstiegen.

Nachdem sich die Aktienmärkte rund um den Globus mit neuen Höchstständen nahezu wöchentlich übertroffen hätten, komme auch am Devisenmarkt mehr Leben in die Bude (Kurse). In diesem Umfeld habe die europäische Gemeinschaftswährung nicht hinten anstehen wollen und sich ebenfalls angeschickt, neue Sphären zu erklimmen.

Die treibende Kraft dabei seien wieder einmal Wirtschaftsdaten aus den USA gewesen. Diesmal hätten schwächer als erwartet ausgefallene US-Arbeitsmarktzahlen für ein Kursfeuerwerk beim Euro gesorgt. Infolgedessen sei die Einheitswährung in die Höhe geschossen und habe nicht nur ein neues Jahreshoch erreicht, sondern mit 1,3822 USD in der Spitze so hoch wie zuletzt im November 2011 notiert.

Auch gegenüber den anderen Dollar-Währungen habe der Euro deutlich profitieren können. So sei beispielsweise zum Kanadischen Dollar ein neues 2-Jahres-Hoch bei 1,4334 CAD markiert worden. An der Front der Fremdwährungsanleihen seien keine Überraschungen zu beobachten gewesen. Nach wie vor würden Währungsanleihen auf Norwegische Kronen, Australische Dollar, US-Dollar, sowie Türkische Lira zu den favorisierten Bonds zählen.

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Der Vorsitzende des Aufsichtsrats ist Dr. Horst Schiessl. Die Mitglieder des Vorstands sind Uto Baader (Vorsitzender), Nico Baader, Dieter Brichmann und Dieter Silmen. (24.10.2013/alc/a/a)