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In China springt die Inflation an. Sollte man sich Sorgen machen?
14.11.19 12:00
Hamburg Commercial Bank
Hamburg (www.anleihencheck.de) - In China ist die Inflation auf 3,8% YoY gestiegen und widersetzt sich damit scheinbar dem Trend sehr gedämpfter Teuerungsrate im Rest der Welt, so die Analysten der Hamburg Commercial Bank AG.
Wie komme das? Ein Blick auf die Kernrate der Inflation (ohne Lebensmittel und Energie, nur 0,9%) zeige, dass die Welt in China nicht ganz so anders sei als anderswo. Die Ursache für den deutlichen Anstieg der Gesamtinflation sei der Sprung bei den Fleischpreisen, der durch das in China um sich greifende Afrikanische Schweinefieber ausgelöst worden sei. Schätzungen zufolge sei die Hälfte des Schweinebestandes dieser Seuche zum Opfer gefallen.
China könne diesen Angebotsausfall nicht durch entsprechende Importe auffangen. Entsprechend seien die Fleischpreise zuletzt um 67% gestiegen. Für China sei diese Entwicklung problematisch, denn die Kaufkraft der Bürger werde negativ getroffen. Gleichzeitig müsse sich die Notenbank überlegen, ob sie angesichts dieses Preisschocks es wagen möchte, die Zinsen vor dem Hintergrund der stockenden Konjunktur zu senken. (Ausgabe vom 13.11.2019) (14.11.2019/alc/a/a)
Wie komme das? Ein Blick auf die Kernrate der Inflation (ohne Lebensmittel und Energie, nur 0,9%) zeige, dass die Welt in China nicht ganz so anders sei als anderswo. Die Ursache für den deutlichen Anstieg der Gesamtinflation sei der Sprung bei den Fleischpreisen, der durch das in China um sich greifende Afrikanische Schweinefieber ausgelöst worden sei. Schätzungen zufolge sei die Hälfte des Schweinebestandes dieser Seuche zum Opfer gefallen.
China könne diesen Angebotsausfall nicht durch entsprechende Importe auffangen. Entsprechend seien die Fleischpreise zuletzt um 67% gestiegen. Für China sei diese Entwicklung problematisch, denn die Kaufkraft der Bürger werde negativ getroffen. Gleichzeitig müsse sich die Notenbank überlegen, ob sie angesichts dieses Preisschocks es wagen möchte, die Zinsen vor dem Hintergrund der stockenden Konjunktur zu senken. (Ausgabe vom 13.11.2019) (14.11.2019/alc/a/a)
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