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China: Weiterhin Deflationsdruck
09.09.25 10:30
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - China wird in dieser Woche die Daten zur Verbraucher- und Produzentenpreisinflation für August veröffentlichen, berichten die Analysten von Postbank Research.
Der deflationäre Druck in der Volkswirtschaft könnte anhalten. Die Verbraucherpreisinflation in China habe im Juli bei 0 % gelegen (ggü. 0,1 % im Juni). Die durchschnittliche Inflationsrate habe im bisherigen Jahresverlauf -0,1 % betragen, was bedeute, dass die Verbraucherpreise nach wie vor unter erheblichem Abwärtsdruck stünden. Auf der Nachfrageseite habe sich der Verbrauch der privaten Haushalte trotz der Subventionsprogramme der Regierung nur schwach erholt. Auf der Angebotsseite habe es in vielen Konsumgüterbranchen Probleme mit Überkapazitäten gegeben. Darüber hinaus hätten die niedrigeren Immobilienpreise zu negativen Vermögenseffekten und damit zu einem zurückhaltenden Konsumverhalten geführt. Die Produzentenpreisinflation sei im Juli mit -3,6 % noch niedriger gewesen (gegenüber -3,6 % im Juni). Sie liege bereits seit drei Jahren im negativen Bereich. Eine negative Produzentenpreisinflation könnte sich in schwachen Industriegewinnen für chinesische Unternehmen niederschlagen.
Angesichts des anhaltenden Deflationsdrucks hätten die politischen Entscheidungsträger Maßnahmen zur Bekämpfung der Involution ergriffen. Die Industrieunternehmen hätten in den letzten Monaten Überkapazitäten abgebaut und die Preise erhöht. Auch wenn die unmittelbare Wirkung begrenzt sein könnte, seien wir der Meinung, dass diese Maßnahmen die Binneninflation und damit die Unternehmensgewinne langfristig stützen sollten. (Ausgabe vom 08.09.2025) (09.09.2025/alc/a/a)
Der deflationäre Druck in der Volkswirtschaft könnte anhalten. Die Verbraucherpreisinflation in China habe im Juli bei 0 % gelegen (ggü. 0,1 % im Juni). Die durchschnittliche Inflationsrate habe im bisherigen Jahresverlauf -0,1 % betragen, was bedeute, dass die Verbraucherpreise nach wie vor unter erheblichem Abwärtsdruck stünden. Auf der Nachfrageseite habe sich der Verbrauch der privaten Haushalte trotz der Subventionsprogramme der Regierung nur schwach erholt. Auf der Angebotsseite habe es in vielen Konsumgüterbranchen Probleme mit Überkapazitäten gegeben. Darüber hinaus hätten die niedrigeren Immobilienpreise zu negativen Vermögenseffekten und damit zu einem zurückhaltenden Konsumverhalten geführt. Die Produzentenpreisinflation sei im Juli mit -3,6 % noch niedriger gewesen (gegenüber -3,6 % im Juni). Sie liege bereits seit drei Jahren im negativen Bereich. Eine negative Produzentenpreisinflation könnte sich in schwachen Industriegewinnen für chinesische Unternehmen niederschlagen.
Angesichts des anhaltenden Deflationsdrucks hätten die politischen Entscheidungsträger Maßnahmen zur Bekämpfung der Involution ergriffen. Die Industrieunternehmen hätten in den letzten Monaten Überkapazitäten abgebaut und die Preise erhöht. Auch wenn die unmittelbare Wirkung begrenzt sein könnte, seien wir der Meinung, dass diese Maßnahmen die Binneninflation und damit die Unternehmensgewinne langfristig stützen sollten. (Ausgabe vom 08.09.2025) (09.09.2025/alc/a/a)


