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China: Deflationsdruck hält an
14.10.25 10:10
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - China wird in dieser Woche die Daten zur Verbraucher- und Produzentenpreisinflation für September veröffentlichen, so die Analysten von Postbank Research.
Die Verbraucherpreisinflation habe im August mit -0,4% ggü. Vorjahr ihren niedrigsten Stand seit sechs Monaten erreicht. Von allen Inflationskategorien seien im August die Preise für Nahrungsmittel und Transport am stärksten zurückgegangen. Die Kerninflation (Verbraucherpreisinflation ohne Nahrungsmittel und Energie) habe bei +0,9% ggü. Vorjahr gelegen. Die Produzentenpreisinflation sei im August mit -2,9% ebenfalls schwach gewesen. Sie verzeichne nun seit Ende 2022 negative Jahresraten. Der Deflationsdruck in China werde weiterhin durch eine relativ schwache Binnennachfrage und Überkapazitäten in vielen Industriesektoren verursacht. Chinas politische Entscheidungsträger hätten bereits Maßnahmen gegen die Involution ergriffen, um Überkapazitäten abzubauen und die Preise zu stützen. Außerdem seien weitere Subventionsprogramme eingeführt worden, um den Verbrauch der Haushalte zu fördern. Auch wenn diese Maßnahmen nicht unmittelbar zu einer höheren Inflation führen würden, so könnten sie doch längerfristig Früchte tragen.
Fazit: Die Erholung des chinesischen Binnenkonsums sei schwächer ausgefallen als vom Markt erwartet, da die Haushalte über die Schwäche des Arbeitsmarktes und das langsame Einkommenswachstum besorgt seien. Postbank Research gehe jedoch davon aus, dass sich der Verbrauch in den kommenden Quartalen dank verstärkter geldpolitischer Konjunkturmaßnahmen weiter erholen werde. Postbank Research sei konstruktiv gegenüber ausgewählten chinesischen Aktiensektoren, insbesondere gegenüber chinesischen Technologieunternehmen. (PERSPEKTIVEN Week up front vom 13.10.2025)
(14.10.2025/alc/a/a)
Die Verbraucherpreisinflation habe im August mit -0,4% ggü. Vorjahr ihren niedrigsten Stand seit sechs Monaten erreicht. Von allen Inflationskategorien seien im August die Preise für Nahrungsmittel und Transport am stärksten zurückgegangen. Die Kerninflation (Verbraucherpreisinflation ohne Nahrungsmittel und Energie) habe bei +0,9% ggü. Vorjahr gelegen. Die Produzentenpreisinflation sei im August mit -2,9% ebenfalls schwach gewesen. Sie verzeichne nun seit Ende 2022 negative Jahresraten. Der Deflationsdruck in China werde weiterhin durch eine relativ schwache Binnennachfrage und Überkapazitäten in vielen Industriesektoren verursacht. Chinas politische Entscheidungsträger hätten bereits Maßnahmen gegen die Involution ergriffen, um Überkapazitäten abzubauen und die Preise zu stützen. Außerdem seien weitere Subventionsprogramme eingeführt worden, um den Verbrauch der Haushalte zu fördern. Auch wenn diese Maßnahmen nicht unmittelbar zu einer höheren Inflation führen würden, so könnten sie doch längerfristig Früchte tragen.
Fazit: Die Erholung des chinesischen Binnenkonsums sei schwächer ausgefallen als vom Markt erwartet, da die Haushalte über die Schwäche des Arbeitsmarktes und das langsame Einkommenswachstum besorgt seien. Postbank Research gehe jedoch davon aus, dass sich der Verbrauch in den kommenden Quartalen dank verstärkter geldpolitischer Konjunkturmaßnahmen weiter erholen werde. Postbank Research sei konstruktiv gegenüber ausgewählten chinesischen Aktiensektoren, insbesondere gegenüber chinesischen Technologieunternehmen. (PERSPEKTIVEN Week up front vom 13.10.2025)
(14.10.2025/alc/a/a)


