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Bund-Future vermutlich mit leichter Aufwärtsbias
21.11.17 10:15
National-Bank AG
Essen (www.anleihencheck.de) - In Berlin werden die Möglichkeiten nach dem Scheitern der Jamaika-Gespräche sondiert, so die Analysten der National-Bank AG.
Möglich seien die Fortsetzung der noch regierenden "Großen Koalition" von SPP und CDU/CSU, die Bildung einer Minderheitsregierung oder Neuwahlen. Da die SPD sich beharrlich weigere die "GroKo" fortzusetzen und eine Minderheitsregierung von Frau Merkel eher abgelehnt werde, dürften Neuwahlen das wahrscheinlichste Szenario sein. Allerdings stelle sich die Frage, welche Veränderungen sich durch Neuwahlen ergeben würden: Nach den jüngsten Umfragen habe sich an den politischen Kräfteverhältnissen kaum etwas geändert. Man dürfe gespannt sein, ob die Intervention von Bundespräsident Steinmeier hier noch eine unerwartete Wendung bewirken könne.
Insgesamt seien die politischen Risiken in Deutschland - und damit auch in Europa - zwar wieder gestiegen. Einen grundlegenden Kurswechsel würden die Analysten allerdings nicht erwarten, dafür seien auch die neuen politischen Kräfte noch nicht etabliert genug. Gleichwohl zeige sich, dass vor allem die Flüchtlingsfrage die Potenz habe, das bürgerliche Lager nachhaltig zu spalten und somit den Rändern des politischen Spektrums in die Hände spiele.
An den Kapitalmärkten seien die Entwicklungen im politischen Berlin kaum spürbar geworden: Der DAX habe im Verlauf sogar zulegen können, dies sei naturgemäß auch der Abwertung des Euros geschuldet gewesen. Die Volatilität sei wieder spürbar gesunken, nachdem sie Montagmorgen zwischenzeitlich leicht angestiegen sei. Die Analysten würden auch weiterhin meinen, dass das globale Umfeld sehr robust sei. Die asiatischen Märkte hätten denn auch heute Morgen positive Vorgaben gemacht. Mit Blick auf die Daten sei die Agenda außer der Vermeldung zu den US-Immobilienmärkten heute wie leergefegt.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe im gestrigen Handelsverlauf gut behauptet notiert. Die Analysten würden weiterhin eine marginale Aufwärtsbias bei Kursen zwischen 162,65 und 163,75 Indexpunkten erwarten. Die Rendite der 10-jährigen US-Treasuries sollte heute zwischen 2,30% und 2,40% notieren. (21.11.2017/alc/a/a)
Möglich seien die Fortsetzung der noch regierenden "Großen Koalition" von SPP und CDU/CSU, die Bildung einer Minderheitsregierung oder Neuwahlen. Da die SPD sich beharrlich weigere die "GroKo" fortzusetzen und eine Minderheitsregierung von Frau Merkel eher abgelehnt werde, dürften Neuwahlen das wahrscheinlichste Szenario sein. Allerdings stelle sich die Frage, welche Veränderungen sich durch Neuwahlen ergeben würden: Nach den jüngsten Umfragen habe sich an den politischen Kräfteverhältnissen kaum etwas geändert. Man dürfe gespannt sein, ob die Intervention von Bundespräsident Steinmeier hier noch eine unerwartete Wendung bewirken könne.
An den Kapitalmärkten seien die Entwicklungen im politischen Berlin kaum spürbar geworden: Der DAX habe im Verlauf sogar zulegen können, dies sei naturgemäß auch der Abwertung des Euros geschuldet gewesen. Die Volatilität sei wieder spürbar gesunken, nachdem sie Montagmorgen zwischenzeitlich leicht angestiegen sei. Die Analysten würden auch weiterhin meinen, dass das globale Umfeld sehr robust sei. Die asiatischen Märkte hätten denn auch heute Morgen positive Vorgaben gemacht. Mit Blick auf die Daten sei die Agenda außer der Vermeldung zu den US-Immobilienmärkten heute wie leergefegt.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe im gestrigen Handelsverlauf gut behauptet notiert. Die Analysten würden weiterhin eine marginale Aufwärtsbias bei Kursen zwischen 162,65 und 163,75 Indexpunkten erwarten. Die Rendite der 10-jährigen US-Treasuries sollte heute zwischen 2,30% und 2,40% notieren. (21.11.2017/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,6838 € | 125,3577 € | 0,3261 € | +0,26% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


