Bund-Future vermutlich heute mit leichter Abwärtsbias


16.11.17 10:45
National-Bank AG

Essen (www.anleihencheck.de) - Die Märkte dürften den Blick heute einmal mehr primär in die USA richten: Nach den Konsensusschätzungen bleiben die Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe auch weiterhin auf Niveaus, die auf einen nachhaltigen Stellenzuwachs schließen lassen, so die Analysten der National-Bank AG.

Der Philadelphia FED Index dürfte bei Niveaugrößen um 25 Indexpunkte von einer weiterhin hohen US-Dynamik im Verarbeitenden Gewerbe zeugen. Schließlich würden die Schätzungen auch darauf verweisen, dass die Kapazitätsauslastung in der US-Industrie weiter zulegen könne, wenn auch von noch relativ geringem Niveau.

Die Daten zur Entwicklung der Konsumentenpreisinflation in den USA hätten mit einer Jahresveränderungsrate von nunmehr 1,8% einen leichten Turnaround aufgewiesen. Die Analysten würden nach wie vor erwarten, dass die US-Inflation weiter aufwärts tendiere. Dies werde aber mit Blick auf die nach wie vor moderate Lohnentwicklung kein linearer Prozess, sondern ein maßvoller Aufwärtstrend unter Schwankungen.

Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe gestern wieder etwas Boden gutmachen können. Bei aktuellen Renditen um 38 Basispunkte dürfte die Luft aber allmählich wieder dünner werden, zumal die Vorgaben aus Asien eher risikofreundlich seien. Für den heutigen Handelsverlauf würden die Analysten im Saldo mit einer Handelsspanne von 162,00 bis 162,95 Indexpunkten rechnen - im Kern also mit einer leichten Abwärtsbias. Die Rendite der 10-jährigen US-Treasuries sollte heute zwischen 2,30% und 2,40% notieren. (16.11.2017/alc/a/a)




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