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Bund-Future und EUR/USD: Technische Marken und Risiken im Blick
01.08.25 09:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Wenig bewegt zeigten sich gestern der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) und der Euro, der deutsche Leitindex kam aber nach der freundlichen Eröffnung unter Druck, so die Analysten der Helaba.
Einen datenseitigen Auslöser dafür hätten die Analysten nicht ausmachen können. Heute liege der Fokus auf den US-Daten, vor allem ein Anstieg des ISM-Indexes könnte zu einem versöhnlichen Wochenschluss beitragen.
Technisch betrachtet sei der Ausblick für den DAX aber unklar. Übergeordnet sei die Seitwärtsphase wohl dominierend, was RSI und ADX zum Ausdruck brächten. Das gestrige Tageshoch sei aber unterhalb des Hochs der Vorwoche markiert worden, welches wiederum unterhalb des Allzeithochs liege. Zudem gebe der Stochastic unterhalb seiner Signallinie nach. Demgegenüber stehe der DMI im Kauf, jedoch bei einem nahezu unverändert niedrigen ADX. Auf der Oberseite sei die Zone von rund 24.500 bis zur Bestmarke bei 24.639 im Blick zu behalten, auf der Unterseite die Zone von 23.921 bis 23.975. Am frühen Morgen würden die Future-Indikationen auf einen schwachen Start in den Handel schließen lassen.
Der Bund-Future zeige sich unbeeindruckt von den europäischen Datenveröffentlichungen und sei erneut nicht in der Lage gewesen, die 21-Tagelinie (129,76) nachhaltig zu überwinden. Die Risiken eines Kursrücksetzers scheinen damit wieder zuzunehmen, wenngleich die quantitativen Indikatoren hierbei keine klare Indikation liefern, so die Analysten der Helaba. Sollte die Zone um 129,00 dauerhaft und deutlich unterschritten werden, würden sich die nächsten Haltemarken bei 128,40 und um 128,00 finden. Widerstände jenseits des oben genannten gleitenden Durchschnitts seien bei 130,28 (55-Tagelinie) und am Hoch bei 130,76 zu lokalisieren.
Der EUR/USD-Kurs habe sich zwar oberhalb der Marke von 1,14 stabilisieren können, eine nennenswerte Erholung nach den Kursverlusten der letzten Tage sei aber nicht zu konstatieren. Darüber hinaus sei das Bild der quantitativen Indikatoren getrübt. Stochastic und MACD würden unterhalb der Signallinien nachgeben, der DMI stehe auf Verkauf und werde dabei von einem zunehmenden ADX begleitet. Bei 1,1363 verlaufe die 100-Tagelinie und das Tief von Ende Mai liege bei 1,1210. (01.08.2025/alc/a/a)
Einen datenseitigen Auslöser dafür hätten die Analysten nicht ausmachen können. Heute liege der Fokus auf den US-Daten, vor allem ein Anstieg des ISM-Indexes könnte zu einem versöhnlichen Wochenschluss beitragen.
Der Bund-Future zeige sich unbeeindruckt von den europäischen Datenveröffentlichungen und sei erneut nicht in der Lage gewesen, die 21-Tagelinie (129,76) nachhaltig zu überwinden. Die Risiken eines Kursrücksetzers scheinen damit wieder zuzunehmen, wenngleich die quantitativen Indikatoren hierbei keine klare Indikation liefern, so die Analysten der Helaba. Sollte die Zone um 129,00 dauerhaft und deutlich unterschritten werden, würden sich die nächsten Haltemarken bei 128,40 und um 128,00 finden. Widerstände jenseits des oben genannten gleitenden Durchschnitts seien bei 130,28 (55-Tagelinie) und am Hoch bei 130,76 zu lokalisieren.
Der EUR/USD-Kurs habe sich zwar oberhalb der Marke von 1,14 stabilisieren können, eine nennenswerte Erholung nach den Kursverlusten der letzten Tage sei aber nicht zu konstatieren. Darüber hinaus sei das Bild der quantitativen Indikatoren getrübt. Stochastic und MACD würden unterhalb der Signallinien nachgeben, der DMI stehe auf Verkauf und werde dabei von einem zunehmenden ADX begleitet. Bei 1,1363 verlaufe die 100-Tagelinie und das Tief von Ende Mai liege bei 1,1210. (01.08.2025/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


