Bund-Future: Der negative Impuls hat sich fortgesetzt


29.09.22 10:50
Börse Stuttgart

Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Nach der Italien-Wahl präsentierten sich die Anleihenmärkte schwankungsfreudig, die befürchteten Turbulenzen blieben aber aus, da das Wahlergebnis größtenteils bereits eingepreist war, so die Börse Stuttgart.

Giorgia Meloni und ihre Rechtsaußen-Partei Fratelli d'Italia (FDI) hätten dem rechten Lager in Italien einen deutlichen Sieg beschert. Die Renditen 10-jähriger italienischer Staatsanleihen hätten sich schon Verlauf des Montags bei 4,5 Prozent stabilisiert. Der Euro hingegen sei gegenüber dem US-Dollar auf ein 20-Jahres-Tief gefallen, wodurch vor allem Bundesanleihen unter Verkaufsdruck gestanden hätten.

Der Euro-Bund-Future habe in der abgelaufenen Handelswoche mit 139,44 Prozentpunkten geschlossen. In die neue Woche sei er nahezu unverändert bei 139,20 Prozentpunkten gestartet. Im weiteren Verlauf sei das Barometer am Dienstag bis auf 136,62 Prozentpunkte gesunken. Zur Wochenmitte habe sich der negative Impuls bis auf 135,52 Prozentpunkte fortgesetzt. Für die 10-jährige Bundesanleihe ergebe sich eine Rendite von 2,26%. In der Vorwoche habe die Rendite mit 1,89% deutlich tiefer gelegen. Auch die Rendite der 30-jährigen Bundesanleihe sei kräftig von 1,84% auf 2,16% geklettert. (Bonds Weekly Ausgabe vom 29.09.2022) (29.09.2022/alc/a/a)




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