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Bund-Future im Verlauf wohl mit etwas verringertem Verkaufsdruck
22.12.17 09:45
National-Bank AG
Essen (www.anleihencheck.de) - Zum Wochenschluss werden noch einmal eine Vielzahl von Datenpunkten veröffentlicht: Die Daten zum GFK-Konsumklima gehen weiter durch die Decke und markieren Höchstwerte, so die Analysten der National-Bank AG.
Die auf das europäische Gros gemünzte Geldpolitik der EZB bewirke, dass die Kapazitätsanspannung der strukturell robusten Deutschen Volkswirtschaft allmählich Werte wie im Boom der Wiedervereinigung erreiche. Für die beiden kommenden Jahre gehe das prognostisch nach Erachten der Analysten exzellente ifo-Institut von Wachstumsraten um 2,6 Prozent (2018) bzw. 2,1 Prozent (2019) aus. Auch das Verbrauchervertrauen der EU-Kommission sei gestern weiter kräftig angestiegen und rangiere nunmehr auf dem Niveau vom Jahr 2000.
Der US-amerikanische Auftragseingang dürfte - nach dem schwachen Vormonatswert - in der unbereinigten Variante heute von einer Gegenbewegung gekennzeichnet sein. Insgesamt sei die Dynamik weiter hoch, so dürften die Kernorders weiter robust zulegen. Auch der Aufwärtstrend bei den Stimmungsindices des Klimaindex der Verbraucher der Universität Michigan bleibe erhalten. In der Summe würden alle US-Daten darauf verweisen, dass die Dynamik weiter hoch bleibe. Die beschlossene Steuersenkung für Unternehmen und private Haushalte dürfte der Konjunktur noch zusätzliche Schubkraft verleihen. Nachdem beide Kammern das Projekt gebilligt hätten, müsse nun nur Präsident Trump selber noch zustimmen.
Zum Wochenausklang dürfte der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) seinen Fall zumindest ein bisschen bremsen. Wie bereits ausgeführt, sollte die Indexmarke von 161 Indexpunkten zumindest vorerst nicht so leicht zu knacken sein, da hier eine wichtige Unterstützungslinie verlaufe. Gestützt werden sollte das Marktbarometer auch durch den Wahlausgang in Katalonien, wo die Separatisten durch den Wahlausgang gestärkt worden seien. Im Saldo würden die Analysten erwarten, dass der Bund-Future noch ganz leicht unter Abgabedruck stehen könnte, sowohl die technische Indikation als auch das traditionelle risk-off zum Wochenschluss dürften zumindest stützend wirken. Konkret würden die Analysten daher eine Handelsspanne zwischen 161,20 und 162,15 Indexpunkten erwarten. Die Rendite der 10-jährigen US-Treasuries sollte heute zwischen 2,43% und 2,53% liegen. (22.12.2017/alc/a/a)
Die auf das europäische Gros gemünzte Geldpolitik der EZB bewirke, dass die Kapazitätsanspannung der strukturell robusten Deutschen Volkswirtschaft allmählich Werte wie im Boom der Wiedervereinigung erreiche. Für die beiden kommenden Jahre gehe das prognostisch nach Erachten der Analysten exzellente ifo-Institut von Wachstumsraten um 2,6 Prozent (2018) bzw. 2,1 Prozent (2019) aus. Auch das Verbrauchervertrauen der EU-Kommission sei gestern weiter kräftig angestiegen und rangiere nunmehr auf dem Niveau vom Jahr 2000.
Der US-amerikanische Auftragseingang dürfte - nach dem schwachen Vormonatswert - in der unbereinigten Variante heute von einer Gegenbewegung gekennzeichnet sein. Insgesamt sei die Dynamik weiter hoch, so dürften die Kernorders weiter robust zulegen. Auch der Aufwärtstrend bei den Stimmungsindices des Klimaindex der Verbraucher der Universität Michigan bleibe erhalten. In der Summe würden alle US-Daten darauf verweisen, dass die Dynamik weiter hoch bleibe. Die beschlossene Steuersenkung für Unternehmen und private Haushalte dürfte der Konjunktur noch zusätzliche Schubkraft verleihen. Nachdem beide Kammern das Projekt gebilligt hätten, müsse nun nur Präsident Trump selber noch zustimmen.
Zum Wochenausklang dürfte der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) seinen Fall zumindest ein bisschen bremsen. Wie bereits ausgeführt, sollte die Indexmarke von 161 Indexpunkten zumindest vorerst nicht so leicht zu knacken sein, da hier eine wichtige Unterstützungslinie verlaufe. Gestützt werden sollte das Marktbarometer auch durch den Wahlausgang in Katalonien, wo die Separatisten durch den Wahlausgang gestärkt worden seien. Im Saldo würden die Analysten erwarten, dass der Bund-Future noch ganz leicht unter Abgabedruck stehen könnte, sowohl die technische Indikation als auch das traditionelle risk-off zum Wochenschluss dürften zumindest stützend wirken. Konkret würden die Analysten daher eine Handelsspanne zwischen 161,20 und 162,15 Indexpunkten erwarten. Die Rendite der 10-jährigen US-Treasuries sollte heute zwischen 2,43% und 2,53% liegen. (22.12.2017/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,3577 € | 125,5072 € | -0,1495 € | -0,12% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


