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Bund-Future: Safe-Haven-Nachfrage
05.04.22 08:51
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der Wochenauftakt stand unter dem Eindruck einer wieder erhöhten Risikoaversion, weil der Ruf nach weiteren Sanktionen gegen Russland lauter wird, auch im Bereich der Energieversorgung, so die Analysten der Helaba.
Aktien und Euro hätten nachgegeben, während die Safe-Haven-Nachfrage den deutschen und US-amerikanischen Staatsanleihen zugutegekommen sei.
Am Rentenmarkt zeige sich somit eine Stabilisierung, obwohl Notenbank-Vertreter beiderseits des Atlantiks eher einen restriktiveren Kurs befürworten würden, als ein noch zögerlicheres Handeln; so EZB-Direktorin Schnabel, die Inflation teilweise als hartnäckiger einstufe als zuletzt, oder Ratsmitglied Knot, der sich ab September Zinserhöhungen vorstellen könnte. Marktseitig werde per Juni bereits mit höheren Zinsen gerechnet und per September seien etwa 40 Basispunkte eingepreist. Daher und wegen der wieder höheren Risikoaversion hätten die jüngsten Äußerungen den Rentenmarkt nicht auf neue Tiefs drücken können und dem Bund-Future sei ein freundlicher Start in die neue Woche gelungen.
Das Vorwochenhoch bei 159,05 habe überwunden werden können und der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) nehme Kurs auf die Marke 160. Das erste Retracement des Kursturzes im März liege bei 160,87. Indikatorenseitig helle sich das Bild auf, denn MACD und Stochastik würden steigen und lägen oberhalb ihrer Signallinien. Noch sei der DMI aber ein Kaufsignal schuldig und das Risiko von Kursverlusten sollte nicht aus den Augen verloren werden. Unterstützungen fänden sich in diesem Fall bei 158,12, 157,71, 156,90 und 156,37 in Form der jüngsten Tagestiefs. (05.04.2022/alc/a/a)
Aktien und Euro hätten nachgegeben, während die Safe-Haven-Nachfrage den deutschen und US-amerikanischen Staatsanleihen zugutegekommen sei.
Am Rentenmarkt zeige sich somit eine Stabilisierung, obwohl Notenbank-Vertreter beiderseits des Atlantiks eher einen restriktiveren Kurs befürworten würden, als ein noch zögerlicheres Handeln; so EZB-Direktorin Schnabel, die Inflation teilweise als hartnäckiger einstufe als zuletzt, oder Ratsmitglied Knot, der sich ab September Zinserhöhungen vorstellen könnte. Marktseitig werde per Juni bereits mit höheren Zinsen gerechnet und per September seien etwa 40 Basispunkte eingepreist. Daher und wegen der wieder höheren Risikoaversion hätten die jüngsten Äußerungen den Rentenmarkt nicht auf neue Tiefs drücken können und dem Bund-Future sei ein freundlicher Start in die neue Woche gelungen.
Das Vorwochenhoch bei 159,05 habe überwunden werden können und der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) nehme Kurs auf die Marke 160. Das erste Retracement des Kursturzes im März liege bei 160,87. Indikatorenseitig helle sich das Bild auf, denn MACD und Stochastik würden steigen und lägen oberhalb ihrer Signallinien. Noch sei der DMI aber ein Kaufsignal schuldig und das Risiko von Kursverlusten sollte nicht aus den Augen verloren werden. Unterstützungen fänden sich in diesem Fall bei 158,12, 157,71, 156,90 und 156,37 in Form der jüngsten Tagestiefs. (05.04.2022/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,3059 € | 125,717 € | -0,4111 € | -0,33% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


