Bund-Future: Grünes Licht kann nicht gegeben werden


25.09.23 09:30
Helaba

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die sehr unterschiedlich ausgefallenen Einkaufsmanagerindizes in Deutschland und Frankreich sorgten am Freitag für Volatilität, vor allem beim Euro und am Rentenmarkt, berichten die Analysten der Helaba.

Die EZB habe jüngst angedeutet, dass das Zinshoch erreicht sein könnte, die Entscheidungen würden aber weiterhin von den eingehenden Daten abhängen. So hätten die enttäuschenden Werte in Frankreich kurzfristig für Zinssenkungshoffnungen gesorgt, die mit den deutschen Werten aber wieder einkassiert worden seien. Die Aktien hätten nicht profitieren können, da insgesamt betrachtet das Stimmungsbild weiterhin trüb sei.

In der Vorwoche habe der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) ein neues Kontrakttief bei 129,11 markiert, bevor zum Ende der Woche eine leichte Erholung eingesetzt habe. Grünes Licht könne aber nicht gegeben werden, weil Indikatoren wie MACD und DMI auf Verkauf stünden. Auch sei negativ zu werten, dass der Impuls über 130 und damit der Versuch, die Zone 129,72/130,10 zu überwinden, nicht von Erfolg gekrönt gewesen sei. Datenseitig werde in der neuen Woche aber wohl kein verschärfter Gegenwind für den Future entstehen, weil mit geringerem Inflationsdruck, auch monetär, und einem ifo-Index auf niedrigem Niveau zu rechnen sei. (25.09.2023/alc/a/a)




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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0009652644 965264 131,95 € 124,26 €