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Bund-Future: Erneut Kontrakttief markiert
17.03.22 09:11
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der Krieg in der Ukraine hat zuletzt keine wesentlichen Belastungen mehr für das Marktgeschehen mit sich gebracht, so die Analysten der Helaba.
Zwar sei die Lage weiterhin schwer zu durchschauen und die weitere Entwicklung mit hoher Unsicherheit verbunden. Zuletzt habe aber die Hoffnung überwogen, auch weil die Kriegsparteien ihre Gespräche fortgesetzt hätten und sich Kompromisslinien abgezeichnet hätten.
Neben den Kriegseinflüssen durch das Auf und Ab der Risikoaversion, aber nicht vollständig losgelöst davon, seien die Inflations- und Zinserwartungen zu beachten. So habe die FED gestern den Zinserhöhungszyklus gestartet und sie werde den Weg der monetären Straffung trotz der aktuellen Verunsicherung wohl in den kommenden Quartalen beschreiten. Getrieben würden die Notenbanker dabei von den hohen Preissteigerungsraten.
In der Eurozone herrsche ebenfalls die Erwartung vor, dass die EZB die Zinsen nach Beendigung der Anleihekäufe erhöhen müsse. Wir halten an unserer Einschätzung fest, dass dies nicht vor dem vierten Quartal der Fall sein wird und die Spekulationen über einen Zinsschritt im September erscheinen uns aktuell zu ambitioniert, so die Analysten der Helaba.
Freundlich auf die geopolitischen Entspannungssignale und die rückläufigen Energiepreise hätten die hiesigen Inflationserwartungen reagiert, während die Peripheriespreads nachgegeben hätten. Trotz dieser Gemengelage sei der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) in der Defensive und habe mit 160,56 ein neues Kontrakttief markiert, weil die Zinserwartungen dominiert hätten. Die Indikatoren stünden allesamt auf Verkauf oder seien gen Süden gerichtet und so seien weitere Kursverluste ins Kalkül zu ziehen. Die "runde" Marke von 160,00 könnte ins Visier der Akteure geraten. (17.03.2022/alc/a/a)
Zwar sei die Lage weiterhin schwer zu durchschauen und die weitere Entwicklung mit hoher Unsicherheit verbunden. Zuletzt habe aber die Hoffnung überwogen, auch weil die Kriegsparteien ihre Gespräche fortgesetzt hätten und sich Kompromisslinien abgezeichnet hätten.
In der Eurozone herrsche ebenfalls die Erwartung vor, dass die EZB die Zinsen nach Beendigung der Anleihekäufe erhöhen müsse. Wir halten an unserer Einschätzung fest, dass dies nicht vor dem vierten Quartal der Fall sein wird und die Spekulationen über einen Zinsschritt im September erscheinen uns aktuell zu ambitioniert, so die Analysten der Helaba.
Freundlich auf die geopolitischen Entspannungssignale und die rückläufigen Energiepreise hätten die hiesigen Inflationserwartungen reagiert, während die Peripheriespreads nachgegeben hätten. Trotz dieser Gemengelage sei der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) in der Defensive und habe mit 160,56 ein neues Kontrakttief markiert, weil die Zinserwartungen dominiert hätten. Die Indikatoren stünden allesamt auf Verkauf oder seien gen Süden gerichtet und so seien weitere Kursverluste ins Kalkül zu ziehen. Die "runde" Marke von 160,00 könnte ins Visier der Akteure geraten. (17.03.2022/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


