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Bund-Future: Erholung - Ausblick aber getrübt
28.01.22 09:21
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Im Nachgang zur FOMC-Sitzung sind die Zinserhöhungserwartungen größer geworden, so die Analysten der Helaba.
Inzwischen seien annähernd fünf Schritte bis zum Ende dieses Jahres eskomptiert. Die Renditen seien per saldo gestiegen und in den USA sei es zu einer deutlichen Verflachung der Renditestrukturkurve gekommen. Zudem wachse der Renditevorteil der USA gegenüber deutschen Anleihen vor allem im kurzen Laufzeitbereich, was dem US-Dollar zugutekomme.
Die Entschlossenheit der FED im Gegensatz zur zögerlichen EZB habe den Euro unter Druck gebracht, der bei 1,1130 USD den tiefsten Stand seit dem Sommer 2020 erreicht habe. Der Ausblick verdüstere sich mit dem neuen Impulstief und aufgrund der Tatsache, dass gleitende Durchschnitte und eine Konsolidierungsformation nach unten durchbrochen worden seien. Ein Rückfall bis 1,10 USD sei denkbar.
Deutsche Staatsanleihen hätten sich im gestrigen Tagesverlauf erholen können. Letztlich sei der technische Ausblick aber getrübt, nachdem der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) daran gescheitert sei, sich oberhalb der 21-Tagelinie zu etablieren und das 38,2%-Retracement des Abwärtsimpulses vom 20.12. bis 19.01. zu überwinden. Nun drohe ein Test des Kontrakttiefs bei 168,95.
Deutlich schlechter ist es um italienische Staatsanleihe bestellt, die aufgrund innenpolitischer Unsicherheiten unattraktiv erscheinen, so die Analysten der Helaba. Der Streit um die Wahl des neuen Staatspräsidenten lasse Zweifel an der Stabilität des Landes aufkommen und die Renditedifferenz zwischen 10-jährigen BTPs und vergleichbaren Bunds steige im Trend. Nachdem bei 150 Basispunkten der höchste Stand seit September 2020 erreicht worden sei, habe sich der Spread gestern aber wieder reduziert. (28.01.2022/alc/a/a)
Inzwischen seien annähernd fünf Schritte bis zum Ende dieses Jahres eskomptiert. Die Renditen seien per saldo gestiegen und in den USA sei es zu einer deutlichen Verflachung der Renditestrukturkurve gekommen. Zudem wachse der Renditevorteil der USA gegenüber deutschen Anleihen vor allem im kurzen Laufzeitbereich, was dem US-Dollar zugutekomme.
Deutsche Staatsanleihen hätten sich im gestrigen Tagesverlauf erholen können. Letztlich sei der technische Ausblick aber getrübt, nachdem der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) daran gescheitert sei, sich oberhalb der 21-Tagelinie zu etablieren und das 38,2%-Retracement des Abwärtsimpulses vom 20.12. bis 19.01. zu überwinden. Nun drohe ein Test des Kontrakttiefs bei 168,95.
Deutlich schlechter ist es um italienische Staatsanleihe bestellt, die aufgrund innenpolitischer Unsicherheiten unattraktiv erscheinen, so die Analysten der Helaba. Der Streit um die Wahl des neuen Staatspräsidenten lasse Zweifel an der Stabilität des Landes aufkommen und die Renditedifferenz zwischen 10-jährigen BTPs und vergleichbaren Bunds steige im Trend. Nachdem bei 150 Basispunkten der höchste Stand seit September 2020 erreicht worden sei, habe sich der Spread gestern aber wieder reduziert. (28.01.2022/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,4470 € | 125,717 € | -0,27 € | -0,21% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


