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Bund-Future: Bodenbildung?
04.04.22 09:09
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Hoffnungen auf eine Entspannung der Lage in der Ukraine und Enttäuschungen wechseln sich ab und so bleibt die Volatilität an den Finanzmärkten erhöht, so die Analysten der Helaba.
Für etwas Erleichterung hätten die zum Teil deutlich rückläufigen Energiepreise gesorgt, wenngleich die Inflationserwartungen weiterhin ein sehr hohes Niveau aufweisen und die Zentralbanken damit unter Druck bleiben würden, von ihrem expansiven Kurs abzurücken.
Positiv hervorzuheben sei, dass der richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) an drei Tagen in Folge kein neues Tief markiert habe. Dies lasse auf eine Bodenbildung hoffen. Vonseiten der quantitativen Indikatoren könne aber noch keine Entwarnung gegeben werden. MACD und DMI seien Kaufsignale schuldig und das Kursmomentum sei noch immer negativ, wenngleich es zuletzt deutlich gestiegen sei. Widerstände seien bei 159,05 und 160,31 zu finden. Das erste Retracement des März-Abwärtsimpulses liege bei 160,87. Halt biete das Kontrakttief bei 156,05.
Der Einengungstrend bei den EWU-Spreads scheine zum Erliegen gekommen zu sein, ebenso die Kurvenverflachung. Die Renditedifferenz zwischen 10- und 2-jährigen Bundesanleihen liege bei gut 60 BP, während in den USA die Renditen beider Laufzeiten nahezu gleich seien. Immerhin sei der Renditevorteil der USA wieder größer geworden, sowohl in nominaler als auch realer Rechnung, was dem US-Dollar tendenziell zugutekomme. (04.04.2022/alc/a/a)
Für etwas Erleichterung hätten die zum Teil deutlich rückläufigen Energiepreise gesorgt, wenngleich die Inflationserwartungen weiterhin ein sehr hohes Niveau aufweisen und die Zentralbanken damit unter Druck bleiben würden, von ihrem expansiven Kurs abzurücken.
Positiv hervorzuheben sei, dass der richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) an drei Tagen in Folge kein neues Tief markiert habe. Dies lasse auf eine Bodenbildung hoffen. Vonseiten der quantitativen Indikatoren könne aber noch keine Entwarnung gegeben werden. MACD und DMI seien Kaufsignale schuldig und das Kursmomentum sei noch immer negativ, wenngleich es zuletzt deutlich gestiegen sei. Widerstände seien bei 159,05 und 160,31 zu finden. Das erste Retracement des März-Abwärtsimpulses liege bei 160,87. Halt biete das Kontrakttief bei 156,05.
Der Einengungstrend bei den EWU-Spreads scheine zum Erliegen gekommen zu sein, ebenso die Kurvenverflachung. Die Renditedifferenz zwischen 10- und 2-jährigen Bundesanleihen liege bei gut 60 BP, während in den USA die Renditen beider Laufzeiten nahezu gleich seien. Immerhin sei der Renditevorteil der USA wieder größer geworden, sowohl in nominaler als auch realer Rechnung, was dem US-Dollar tendenziell zugutekomme. (04.04.2022/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,5416 € | 125,717 € | -0,1754 € | -0,14% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


