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Bund-Future: Der Abwärtstrend dominiert das Chartbild
29.09.22 08:44
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Eine Fülle von Themen sorgt weltweit für Verunsicherung an den Finanzmärkten und dies schon seit längerem, so die Analysten der Helaba.
Sorgen vor einer weiteren Eskalation der Lage in der Ukraine, hohe Energiekosten und Inflationsraten, steigende Zinsen und Lieferkettenprobleme auch infolge der Pandemie und ebenso sich eintrübende wirtschaftliche Erwartungen seien zu nennen und würden in der Summe die Perspektiven sowohl an den Aktienbörsen als auch an den Rentenmärkten trüben.
In Großbritannien habe sich die Bank von England gezwungen gesehen, am Staatsanleihemarkt zu intervenieren, nachdem die Gilt-Kurse auch infolge von Steuersenkungsplänen ins Rutschen geraten seien. Während die Gilt-Renditen daraufhin deutlich zurückgekommen seien, habe der Euro zum Britischen Pfund zulegen können.
Die Notenbanken seien grundsätzlich aber bestrebt, die Zinsen schnell und kräftig zu erhöhen, um der Inflation Herr zu werden, würden damit aber die Wachstumskräfte in den Volkswirtschaften belasten. Bislang könne der Rentenmarkt aber wegen der strafferen Geldpolitik nicht von den zunehmenden Rezessionssignalen profitieren, zumal ein Teil der Inflation den geopolitischen Entwicklungen geschuldet sei und die Zentralbank es schwer haben dürfte, dagegen vorzugehen.
Der Abwärtstrend dominiere das Chartbild beim Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264), auch wenn nach der Serie neuer Kontrakttiefs und der überverkauften Marktlage eine vorrübergehende Stabilisierung oder gar Erholung möglich sein könnte. Noch seien aber sowohl die Trendfolger als auch die Oszillatoren abwärts gerichtet und es scheine verfrüht, auf eine länger anhaltende Gegenbewegung zu setzen. Das neue Kontrakttief liege bei 135,52 und so sei die 138,2%-Fibonacci-Projektion bei 134,29 in Reichweite gewesen.
Die 10-jährige Bund-Rendite habe mit zeitweise 2,35% das höchste Niveau seit Ende 2011 erreicht, als das Renditeniveau bei 2,37% eine Spitze ausgebildet habe. Darüber entstünde Raum bis in den Bereich 2,80/3,00%. (29.09.2022/alc/a/a)
Sorgen vor einer weiteren Eskalation der Lage in der Ukraine, hohe Energiekosten und Inflationsraten, steigende Zinsen und Lieferkettenprobleme auch infolge der Pandemie und ebenso sich eintrübende wirtschaftliche Erwartungen seien zu nennen und würden in der Summe die Perspektiven sowohl an den Aktienbörsen als auch an den Rentenmärkten trüben.
Die Notenbanken seien grundsätzlich aber bestrebt, die Zinsen schnell und kräftig zu erhöhen, um der Inflation Herr zu werden, würden damit aber die Wachstumskräfte in den Volkswirtschaften belasten. Bislang könne der Rentenmarkt aber wegen der strafferen Geldpolitik nicht von den zunehmenden Rezessionssignalen profitieren, zumal ein Teil der Inflation den geopolitischen Entwicklungen geschuldet sei und die Zentralbank es schwer haben dürfte, dagegen vorzugehen.
Der Abwärtstrend dominiere das Chartbild beim Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264), auch wenn nach der Serie neuer Kontrakttiefs und der überverkauften Marktlage eine vorrübergehende Stabilisierung oder gar Erholung möglich sein könnte. Noch seien aber sowohl die Trendfolger als auch die Oszillatoren abwärts gerichtet und es scheine verfrüht, auf eine länger anhaltende Gegenbewegung zu setzen. Das neue Kontrakttief liege bei 135,52 und so sei die 138,2%-Fibonacci-Projektion bei 134,29 in Reichweite gewesen.
Die 10-jährige Bund-Rendite habe mit zeitweise 2,35% das höchste Niveau seit Ende 2011 erreicht, als das Renditeniveau bei 2,37% eine Spitze ausgebildet habe. Darüber entstünde Raum bis in den Bereich 2,80/3,00%. (29.09.2022/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


