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Bund-Future: Der Abwärtsimpuls ist intakt
28.09.22 09:10
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Volatilität an den Finanzmärkten ist hoch, denn Unsicherheiten bestimmen das Marktgeschehen, so die Analysten der Helaba.
Zuletzt hätten nicht nur der Ukraine-Krieg, die hohe Inflation und die Gaskrise Kopfschmerzen hervorgerufen, sondern auch der Rechtsruck in Italien und die Pläne der britischen Regierung, die Steuern umfassend senken zu wollen. Sorgen vor einer massiven Ausweitung der Staatsschulden hätten die britischen Renditen in die Höhe schnellen lassen und das Britische Pfund habe deutlich abgewertet. Nun stehe die Bank von England unter Druck, mit weiteren Zinserhöhungen gegenzusteuern. Entsprechend würden die Zinserwartungen kräftig steigen.
Auch hierzulande setzt sich der Renditeanstieg unter Schwankungen fort, so die Analysten der Helaba. Bundesanleihen mit 10-jähriger Laufzeit hätten mit 2,25% das höchste Niveau seit elf Jahren erreicht und auch 2-jährige Papiere hätten die 2%-Marke erstmals seit der Finanzkrise 2008 zeitweise überschreiten können. Entsprechend sei der Abwärtsimpuls beim Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) intakt. Zwar komme es immer wieder zu kurzzeitigen Erholungsphasen, Entwarnung könne aber noch nicht gegeben werden, denn bei 136,56 sei ein neues Kontrakttief markiert worden. Einzig die überverkaufte Marktlage lasse auf eine Stabilisierung hoffen.
Derweil setze sich nach den Wahlen in Italien die Underperformance italienischer Anleihen fort. BTPs mit 10-jähriger Laufzeit würden inzwischen um 250 Bp über vergleichbaren Bunds rentieren. Gegenüber spanischen Bonds liege der Spread bei etwa 130 Bp. Dies seien die höchsten Niveaus seit über drei Jahren. (28.09.2022/alc/a/a)
Zuletzt hätten nicht nur der Ukraine-Krieg, die hohe Inflation und die Gaskrise Kopfschmerzen hervorgerufen, sondern auch der Rechtsruck in Italien und die Pläne der britischen Regierung, die Steuern umfassend senken zu wollen. Sorgen vor einer massiven Ausweitung der Staatsschulden hätten die britischen Renditen in die Höhe schnellen lassen und das Britische Pfund habe deutlich abgewertet. Nun stehe die Bank von England unter Druck, mit weiteren Zinserhöhungen gegenzusteuern. Entsprechend würden die Zinserwartungen kräftig steigen.
Auch hierzulande setzt sich der Renditeanstieg unter Schwankungen fort, so die Analysten der Helaba. Bundesanleihen mit 10-jähriger Laufzeit hätten mit 2,25% das höchste Niveau seit elf Jahren erreicht und auch 2-jährige Papiere hätten die 2%-Marke erstmals seit der Finanzkrise 2008 zeitweise überschreiten können. Entsprechend sei der Abwärtsimpuls beim Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) intakt. Zwar komme es immer wieder zu kurzzeitigen Erholungsphasen, Entwarnung könne aber noch nicht gegeben werden, denn bei 136,56 sei ein neues Kontrakttief markiert worden. Einzig die überverkaufte Marktlage lasse auf eine Stabilisierung hoffen.
Derweil setze sich nach den Wahlen in Italien die Underperformance italienischer Anleihen fort. BTPs mit 10-jähriger Laufzeit würden inzwischen um 250 Bp über vergleichbaren Bunds rentieren. Gegenüber spanischen Bonds liege der Spread bei etwa 130 Bp. Dies seien die höchsten Niveaus seit über drei Jahren. (28.09.2022/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


