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Brasilien: Inflationsrate im März überraschend stark auf 4,6% angestiegen
12.04.19 11:17
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Inflationsrate stieg in Brasilien im März überraschend stark auf 4,6 Prozent an, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Hauptgrund hierfür seien kräftige Preiserhöhungen bei Lebensmitteln und Treibstoff gewesen. Diese Effekte seien jedoch nur temporär und würden bei der nächsten Entscheidung der Zentralbank über eine Leitzinsänderung wohl kaum eine Rolle spielen. Da die brasilianische Wirtschaft weiterhin unter Potenzial wachse und vom Arbeitsmarkt wenig Inflationsdruck ausgehe, würden die Inflationserwartungen auf einem moderaten Niveau bleiben.
Die Zentralbank werde den Leitzins daher wohl für längere Zeit auf dem aktuellen Niveau von 6,5 Prozent belassen. Vonseiten der Währungshüter sei dementsprechend kein Impuls für den Real zu erwarten. Dieser liege seit Anfang März gegenüber dem Euro knapp zwei Prozent im Plus. Ob er in den kommenden Wochen weiter an Stärke gewinnen könne, werde auch von Reformbestrebungen der Regierung abhängen. Für ihre umfangreichen Pläne zum Umbau des Sozialsystems benötige die Regierung eine starke Koalition im Kongress. Diese scheine weiterhin möglich, die Verhandlungen würden sich aber schwieriger gestalten als erhofft. Fortschritte habe es hingegen bereits bei den Privatisierungsplänen gegeben. Im ersten Quartal seien zeitlich begrenzte Nutzungsrechte für ausgewählte Häfen, Eisenbahnlinien und Flughäfen versteigert worden. (12.04.2019/alc/a/a)
Hauptgrund hierfür seien kräftige Preiserhöhungen bei Lebensmitteln und Treibstoff gewesen. Diese Effekte seien jedoch nur temporär und würden bei der nächsten Entscheidung der Zentralbank über eine Leitzinsänderung wohl kaum eine Rolle spielen. Da die brasilianische Wirtschaft weiterhin unter Potenzial wachse und vom Arbeitsmarkt wenig Inflationsdruck ausgehe, würden die Inflationserwartungen auf einem moderaten Niveau bleiben.
Die Zentralbank werde den Leitzins daher wohl für längere Zeit auf dem aktuellen Niveau von 6,5 Prozent belassen. Vonseiten der Währungshüter sei dementsprechend kein Impuls für den Real zu erwarten. Dieser liege seit Anfang März gegenüber dem Euro knapp zwei Prozent im Plus. Ob er in den kommenden Wochen weiter an Stärke gewinnen könne, werde auch von Reformbestrebungen der Regierung abhängen. Für ihre umfangreichen Pläne zum Umbau des Sozialsystems benötige die Regierung eine starke Koalition im Kongress. Diese scheine weiterhin möglich, die Verhandlungen würden sich aber schwieriger gestalten als erhofft. Fortschritte habe es hingegen bereits bei den Privatisierungsplänen gegeben. Im ersten Quartal seien zeitlich begrenzte Nutzungsrechte für ausgewählte Häfen, Eisenbahnlinien und Flughäfen versteigert worden. (12.04.2019/alc/a/a)
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