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Borealis-Unternehmensanleihe: Geduld ist eine Tugend
19.06.12 14:42
Wirtschaftswoche
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die Experten der "Wirtschaftswoche" empfehlen Anlegern, bei der Unternehmensanleihe (ISIN AT0000A0H0V3 / WKN A1AWSZ) der Borealis AG etwas Geduld mitzubringen.
Borealis sei ein auf Kunststoffe wie Polypropylen und Polyethylen spezialisiertes Unternehmen, welches zudem auch in den Bereichen Basischemikalien und Düngemitteln aktiv sei.
Der Start in das neue Jahr sei passabel verlaufen. In 2012 könne das Geschäftsvolumen den Rekordwert aus 2011 von 7,1 Mrd. Euro erreichen. Der Nettogewinn in Höhe von 507 Mio. Euro dürfte jedoch knapp unterschritten werden. Dies sei auf das Geschäft mit Basischemikalien zurückzuführen, welche sich in den letzten Monaten schwächer entwickelt habe und sich auch im Verlaufe des Jahres nur leicht beleben dürfte.
Das Unternehmen glänze durch eine solide Finanzierung. Das Eigenkapital belaufe sich auf 3,3 Mrd. Euro, was 53% der Bilanzsumme entspreche. Die Nettoschulden würden sich nur auf etwa ein Drittel dessen belaufen.
36% von Borealis seien in Besitz des österreichischen Energiekonzerns OMV. Die restlichen 64% würden von der Staatsholding Ipic aus den Vereinigten Arabischen Emiraten gehalten.
Die Experten der "Wirtschaftswoche" empfehlen Anlegern, bei der Unternehmensanleihe von Borealis aufgrund des geringen Handelsvolumens limitiert zu kaufen und Geduld mitzubringen. Bei einem aktuellen Kurs von 109,20% biete der Titel eine Rendite von 3,30%. Laufzeitende sei der 30. April 2017. (Ausgabe 25) (19.06.2012/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Borealis sei ein auf Kunststoffe wie Polypropylen und Polyethylen spezialisiertes Unternehmen, welches zudem auch in den Bereichen Basischemikalien und Düngemitteln aktiv sei.
Der Start in das neue Jahr sei passabel verlaufen. In 2012 könne das Geschäftsvolumen den Rekordwert aus 2011 von 7,1 Mrd. Euro erreichen. Der Nettogewinn in Höhe von 507 Mio. Euro dürfte jedoch knapp unterschritten werden. Dies sei auf das Geschäft mit Basischemikalien zurückzuführen, welche sich in den letzten Monaten schwächer entwickelt habe und sich auch im Verlaufe des Jahres nur leicht beleben dürfte.
36% von Borealis seien in Besitz des österreichischen Energiekonzerns OMV. Die restlichen 64% würden von der Staatsholding Ipic aus den Vereinigten Arabischen Emiraten gehalten.
Die Experten der "Wirtschaftswoche" empfehlen Anlegern, bei der Unternehmensanleihe von Borealis aufgrund des geringen Handelsvolumens limitiert zu kaufen und Geduld mitzubringen. Bei einem aktuellen Kurs von 109,20% biete der Titel eine Rendite von 3,30%. Laufzeitende sei der 30. April 2017. (Ausgabe 25) (19.06.2012/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


