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BoE: Zinssätze werden noch lange Zeit restriktiv bleiben
28.11.23 11:19
XTB
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Das GBP/USD-Paar verzeichnet auf Intraday-Basis leichte Rückgänge und nähert sich mit seiner Handelsspanne der Barriere, die durch das 50%-Fibo-Retracement der im Juli 2023 eingeleiteten Abwärtswelle gesetzt wurde, so die Experten von XTB.
Kurz nach 09:00 Uhr habe eine Pressekonferenz mit dem BoE-Abgeordneten Dave Ramsdey begonnen, der sich zu den aktuellen makroökonomischen Rahmenbedingungen im Vereinigten Königreich geäußert habe. Hier seien die wichtigsten Kommentare des Bankers:
- "Die Geldpolitik wird das Wachstum einschränken."
- "Im Jahr 2023 wird die britische Wirtschaft widerstandsfähiger sein als prognostiziert."
- "Produktivitätswachstum und Arbeitskräfteangebot im Vereinigten Königreich sind schwach."
- "Es gibt Anzeichen dafür, dass die Arbeitslosenquote gestiegen ist."
- "Die Inflation im Vereinigten Königreich hat sich zu einer Binneninflation entwickelt."
- "Die Inflation im Dienstleistungssektor zu bekämpfen ist eine Herausforderung."
- "Dienstleistungen stellen das größte Nachhaltigkeitsrisiko dar."
- "Die Zinssätze werden noch lange Zeit restriktiv bleiben."
- "Man sehe die Gefahr einer steigenden Inflation."
- "Wir gehen keine Verpflichtungen bezüglich der Höhe der Zinssätze ein."
- "Die Entwicklung der Zinssätze wird von den Daten abhängen."
Insgesamt sei der Tenor der Erklärung gemischt gewesen. Einerseits sehe der Banker Anzeichen dafür, dass sich die Wirtschaft abkühle, aber im Hintergrund würden die inflationären Kräfte (Dienstleistungen) die ganze Zeit stark auf den Markt einwirken, die schwieriger zu bändigen seien.
Doch was bedeute dies für das Britische Pfund? Für das Währungspaar GBP/USD könnte die Vorhersage der möglichen Dynamik von Zinssenkungen im Jahr 2024 der wichtigste langfristige trendbestimmende Faktor für dieses Währungspaar sein. Zu diesem Zeitpunkt gehe der Geldmarkt davon aus, dass der Prozess in den USA viel schneller vonstattengehen werde. Bis November 2024 werde erwartet, dass die BoE die Zinsen um insgesamt etwas mehr als 50 Basispunkte senke, so die Marktbewertungen. Im Falle der Federal Reserve könnte es im gleichen Zeitraum fast drei derartige Zinssenkungen geben (um insgesamt 75 Basispunkte). (28.11.2023/alc/a/a)
Kurz nach 09:00 Uhr habe eine Pressekonferenz mit dem BoE-Abgeordneten Dave Ramsdey begonnen, der sich zu den aktuellen makroökonomischen Rahmenbedingungen im Vereinigten Königreich geäußert habe. Hier seien die wichtigsten Kommentare des Bankers:
- "Im Jahr 2023 wird die britische Wirtschaft widerstandsfähiger sein als prognostiziert."
- "Produktivitätswachstum und Arbeitskräfteangebot im Vereinigten Königreich sind schwach."
- "Es gibt Anzeichen dafür, dass die Arbeitslosenquote gestiegen ist."
- "Die Inflation im Vereinigten Königreich hat sich zu einer Binneninflation entwickelt."
- "Die Inflation im Dienstleistungssektor zu bekämpfen ist eine Herausforderung."
- "Dienstleistungen stellen das größte Nachhaltigkeitsrisiko dar."
- "Die Zinssätze werden noch lange Zeit restriktiv bleiben."
- "Man sehe die Gefahr einer steigenden Inflation."
- "Wir gehen keine Verpflichtungen bezüglich der Höhe der Zinssätze ein."
- "Die Entwicklung der Zinssätze wird von den Daten abhängen."
Insgesamt sei der Tenor der Erklärung gemischt gewesen. Einerseits sehe der Banker Anzeichen dafür, dass sich die Wirtschaft abkühle, aber im Hintergrund würden die inflationären Kräfte (Dienstleistungen) die ganze Zeit stark auf den Markt einwirken, die schwieriger zu bändigen seien.
Doch was bedeute dies für das Britische Pfund? Für das Währungspaar GBP/USD könnte die Vorhersage der möglichen Dynamik von Zinssenkungen im Jahr 2024 der wichtigste langfristige trendbestimmende Faktor für dieses Währungspaar sein. Zu diesem Zeitpunkt gehe der Geldmarkt davon aus, dass der Prozess in den USA viel schneller vonstattengehen werde. Bis November 2024 werde erwartet, dass die BoE die Zinsen um insgesamt etwas mehr als 50 Basispunkte senke, so die Marktbewertungen. Im Falle der Federal Reserve könnte es im gleichen Zeitraum fast drei derartige Zinssenkungen geben (um insgesamt 75 Basispunkte). (28.11.2023/alc/a/a)


