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Bank of England bleibt vorsichtig - Warten auf Herbstbudget Ende November
14.10.25 12:05
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Im Juli stagnierte die britische Wirtschaft nach einem starken Juni zum Vormonat, erwartet wurde im Marktkonsens ein Anstieg um 0,2%, so die Analysten von Postbank Research.
Im zweiten Quartal sei das BIP um 0,3% zum Vorquartal bzw. leicht aufwärts revidiert um 1,4% zum Vorjahresquartal gestiegen. Am Arbeitsmarkt habe der Lohndruck mit einem Anstieg um 4,7% zum Vorjahr im Juli nach 4,6% im Mai leicht zugenommen.
Der Gesamt-PMI habe im September mit einem Absturz von 53,5 auf 50,1 Zähler unerwartet deutlich abgesetzt, der Dienstleistungssektor sei von 54,2 auf 50,8 Punkte gestürzt. Der Industrie-PMI habe von 47,0 auf 46,2 Punkte nachgegeben. Der Bau-PMI habe sich hingegen leicht von 45,5 auf 46,2 Punkte erholt.
Die Inflationsrate habe im August bei 3,8% verharrt, die Kerninflationsrate sei erwartungsgemäß von 3,8% auf 3,6% gesunken. Immerhin sei die Dienstleistungsinflation etwas stärker als erwartet von 5,0% auf 4,7% gesunken.
Im September habe die Bank of England (BoE) den Leitzins unverändert bei 4,0% belassen und sich sehr verhalten hinsichtlich weiterer Leitzinssenkungen geäußert. Via Overnight Index Swaps werde eine weitere Zinssenkung komplett erst für April 2026 eingepreist. Die Märkte würden weiterhin gespannt auf das Herbstbudget der Schatzkanzlerin Reeves warten, welches diesmal erst recht spät Ende November vorgestellt werde.
Die Renditen zehnjähriger britischer Staatsanleihen (Gilts) seien bis auf 4,76% Ende September gestiegen, hätten zuletzt auf 4,70% zurückgesetzt. Die der 30-jährigen seien von einem 26-Jahres-Hoch bei 5,75% bis auf 5,45% gesunken. Auf Sicht von sechs Monaten dürften zehnjährige Gilts bei etwa 4,50% notieren. (Zinsbulletin Oktober 2025) (14.10.2025/alc/a/a)
Im zweiten Quartal sei das BIP um 0,3% zum Vorquartal bzw. leicht aufwärts revidiert um 1,4% zum Vorjahresquartal gestiegen. Am Arbeitsmarkt habe der Lohndruck mit einem Anstieg um 4,7% zum Vorjahr im Juli nach 4,6% im Mai leicht zugenommen.
Die Inflationsrate habe im August bei 3,8% verharrt, die Kerninflationsrate sei erwartungsgemäß von 3,8% auf 3,6% gesunken. Immerhin sei die Dienstleistungsinflation etwas stärker als erwartet von 5,0% auf 4,7% gesunken.
Im September habe die Bank of England (BoE) den Leitzins unverändert bei 4,0% belassen und sich sehr verhalten hinsichtlich weiterer Leitzinssenkungen geäußert. Via Overnight Index Swaps werde eine weitere Zinssenkung komplett erst für April 2026 eingepreist. Die Märkte würden weiterhin gespannt auf das Herbstbudget der Schatzkanzlerin Reeves warten, welches diesmal erst recht spät Ende November vorgestellt werde.
Die Renditen zehnjähriger britischer Staatsanleihen (Gilts) seien bis auf 4,76% Ende September gestiegen, hätten zuletzt auf 4,70% zurückgesetzt. Die der 30-jährigen seien von einem 26-Jahres-Hoch bei 5,75% bis auf 5,45% gesunken. Auf Sicht von sechs Monaten dürften zehnjährige Gilts bei etwa 4,50% notieren. (Zinsbulletin Oktober 2025) (14.10.2025/alc/a/a)


