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Bank of England: Zinserhöhung um 25 Bp
03.08.23 14:00
XTB
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Bank of England gab heute um 13:00 Uhr deutscher Zeit ihre jüngste geldpolitische Entscheidung bekannt, so die Experten von XTB.
Die Bank habe beschlossen, die Zinssätze um 25 Basispunkte zu erhöhen und den Leitzins auf 5,25% zu setzen - den höchsten Stand seit April 2008. Dies habe auch den Erwartungen der Ökonomen entsprochen, aber die Geldmärkte hätten eine kleine Chance für eine Erhöhung um 50 Basispunkte gesehen.
Wie erwartet sei die Entscheidung nicht einstimmig ausgefallen: 8 Mitglieder hätten für eine Zinserhöhung und 1 Mitglied für eine Beibehaltung der Zinssätze gestimmt. Dies sei eine hawkischere Aufteilung als das 7:2 bei der letzten Sitzung. 2 Mitglieder - Mann und Haskel - hätten für eine Anhebung um 50 Basispunkte gestimmt, während Dhingra für eine Beibehaltung der Zinssätze gestimmt habe.
Die neuen Prognosen würden eine 12-Monats-Inflation von 2,8% gegenüber 3,4% in der Mai-Erhebung und eine 24-Monats-Inflation von 1,6% gegenüber 1,1% im Mai zeigen.
Die BoE habe auch darauf hingewiesen, dass die Lohndaten Risiken für eine anhaltende Inflation aufzeigen würden. Es werde erwartet, dass das GBP in den Jahren 2023 und 2024 um 0,5% und im Jahr 2025 um 0,25% wachsen werde. Dies sei eine Anhebung der Prognose für 2023, aber eine Herabstufung der Prognose für 2024-2025. Die Bank of England schätze, dass das BIP im 2. Quartal 2023 um 0,1% im Vergleich zu der flachen Prognose vom Juni wachsen werde, sowie um 0,4% im dritten Quartal 2023. Die BoE habe gesagt, dass sie zwar keine Rezession prognostiziere, das Risiko einer Rezession aber erheblich bleibe. Die BoE werde nächsten Monat über den Verkauf von QT-Aktiva entscheiden, der im Oktober 2023 beginnen solle.
Die Geldmärkte würden jetzt eine fast 70 %ige Chance für eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte auf der September-Sitzung und eine etwa 30%ige Chance für eine unveränderte Zinssatzänderung sehen. Die Zinsspitze werde bei etwas über 6% eingepreist.
Das GBP habe nach der Entscheidung nachgegeben und GBP/USD sei auf ein neues Tagestief bei 1,2620 gefallen. (03.08.2023/alc/a/a)
Die Bank habe beschlossen, die Zinssätze um 25 Basispunkte zu erhöhen und den Leitzins auf 5,25% zu setzen - den höchsten Stand seit April 2008. Dies habe auch den Erwartungen der Ökonomen entsprochen, aber die Geldmärkte hätten eine kleine Chance für eine Erhöhung um 50 Basispunkte gesehen.
Die neuen Prognosen würden eine 12-Monats-Inflation von 2,8% gegenüber 3,4% in der Mai-Erhebung und eine 24-Monats-Inflation von 1,6% gegenüber 1,1% im Mai zeigen.
Die BoE habe auch darauf hingewiesen, dass die Lohndaten Risiken für eine anhaltende Inflation aufzeigen würden. Es werde erwartet, dass das GBP in den Jahren 2023 und 2024 um 0,5% und im Jahr 2025 um 0,25% wachsen werde. Dies sei eine Anhebung der Prognose für 2023, aber eine Herabstufung der Prognose für 2024-2025. Die Bank of England schätze, dass das BIP im 2. Quartal 2023 um 0,1% im Vergleich zu der flachen Prognose vom Juni wachsen werde, sowie um 0,4% im dritten Quartal 2023. Die BoE habe gesagt, dass sie zwar keine Rezession prognostiziere, das Risiko einer Rezession aber erheblich bleibe. Die BoE werde nächsten Monat über den Verkauf von QT-Aktiva entscheiden, der im Oktober 2023 beginnen solle.
Die Geldmärkte würden jetzt eine fast 70 %ige Chance für eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte auf der September-Sitzung und eine etwa 30%ige Chance für eine unveränderte Zinssatzänderung sehen. Die Zinsspitze werde bei etwas über 6% eingepreist.
Das GBP habe nach der Entscheidung nachgegeben und GBP/USD sei auf ein neues Tagestief bei 1,2620 gefallen. (03.08.2023/alc/a/a)


