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Bank of England: Keine Überraschung - Zinsen bleiben unverändert


03.11.16 13:29
State Street Global Markets

Boston (www.anleihencheck.de) - Es gab bei der Entscheidung der Bank of England keine Überraschung - die Zinsen bleiben unverändert, so Timothy Graf, Leiter Macro Strategy Europe bei State Street Global Markets.

Wie Gouverneur Carney letzte Woche angemerkt habe, halte das Monetary Policy Committee aktuell einen Inflationsanstieg für unproblematisch. Nach den umfassenden Interventionen im August gebe es jetzt keine Veranlassung auf den Brexit zu reagieren. Bis mindestens Februar und der nächsten Veröffentlichung des vierteljährlichen Inflationsberichts seien vermutlich keine weiteren Änderungen in der Geldpolitik zu erwarten. Das nächste wichtige Ereignis für das Pfund und die britischen Anlagemärkte werde der Herbstbericht von Finanzminister Hammond sein, der im Laufe dieses Monats veröffentlicht werde.

"Mit der Entscheidung, die Geldpolitik unverändert zu lassen, hat die Notenbank unserer Meinung nach das Richtige getan. Im Sommer rechneten noch viele Mitglieder des Monetary Policy Committees mit einer weiteren Lockerung, aber seitdem wächst die Wirtschaft relativ stabil und auch die Pfund-Schwäche dürfte stützend wirken. Die Impulse in Folge einer weiteren Zinssenkung wären derzeit wahrscheinlich ohnehin sehr begrenzt und könnten zu Spannungen zwischen der Regierung und der Zentralbank führen", so Stephen Yeats, EMEA Leiter Fixed Income Beta bei State Street Global Advisors. (03.11.2016/alc/a/a)