Erweiterte Funktionen
BASF-Aktienanleihe Classic: Beruhigung beim Ölpreis stützt BASF - Anleiheanalyse
01.02.16 10:28
BNP Paribas
Paris (www.anleihencheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly" eine Aktienanleihe Classic (ISIN DE000PB2SHN5 / WKN PB2SHN) auf die BASF-Aktie vor.
Schwere Zeiten für BASF. Der weltweit größte Chemiekonzern bekomme den Verfall des Ölpreises deutlich zu spüren. Die jüngsten Unternehmensergebnisse seien schwächer als erwartet ausgefallen und hätten die Aktie auf Talfahrt geschickt. Vor dem Crash am Ölmarkt sei das Öl- und Gasgeschäft eines der Profitcenter des Konzerns gewesen, aber umgekehrt gelte die Gleichung mit dem Ölpreis eben auch. Daher sinke die BASF-Aktie zusammen mit dem Ölpreis - jetzt sogar auf ein Mehrjahrestief. Ein anderer Belastungsfaktor habe auch schon früher für Unruhe gesorgt. Aufgrund der sich abkühlenden Konjunktur in China habe Vorstandschef Kurt Bock bereits Ende Oktober 2015 den Jahresausblick für BASF senken müssen.
Der Kursrückgang habe allerdings schon im April eingesetzt. Die BASF-Aktie habe von ihrem damaligen Rekordhoch bei etwas über 97 Euro knapp 40 Prozent an Wert verloren, einiges an schlechten Nachrichten sei damit schon eingepreist. Hoffnung würden vor allem aber die mittel- und langfristigen Perspektiven machen, die weiterhin sehr gut seien. Das umfasse nicht nur die Chemie- und Agrochemiegeschäfte, sondern auch die attraktiven Wachstumsfelder, wie etwa neue Kathodenmaterialien oder Elektrolyte für die Batterien der Elektroautos. Außerdem dürfte der Ölpreis langfristig wieder steigen, womit BASF die höheren Rohstoffpreise über Preiserhöhungen in den eigenen Produkten weitergeben könne.
Wer vor dem Hintergrund der aktuellen Marktturbulenzen vorsichtiger in die Aktie von BASF einsteigen wolle, könne Aktienanleihen auswählen. Das in dieser Woche ausgewählte Papier habe einen tiefen Basispreis von 54 Euro, der aktuell rund zwölf Prozent unter dem Aktienkurs liege. Zusammen mit einem Kupon von sechs Prozent und einer Laufzeit bis September 2016 ergebe sich daraus eine Renditechance von 5,8 Prozent bis September. Falle der Aktienkurs bei Fälligkeit unter den Basispreis, werde allerdings die Maximalrendite nicht mehr erreicht, Verluste seien trotz Kuponzahlung in diesem Fall möglich. (Ausgabe vom 29.01.2016) (01.02.2016/alc/a/a)
Schwere Zeiten für BASF. Der weltweit größte Chemiekonzern bekomme den Verfall des Ölpreises deutlich zu spüren. Die jüngsten Unternehmensergebnisse seien schwächer als erwartet ausgefallen und hätten die Aktie auf Talfahrt geschickt. Vor dem Crash am Ölmarkt sei das Öl- und Gasgeschäft eines der Profitcenter des Konzerns gewesen, aber umgekehrt gelte die Gleichung mit dem Ölpreis eben auch. Daher sinke die BASF-Aktie zusammen mit dem Ölpreis - jetzt sogar auf ein Mehrjahrestief. Ein anderer Belastungsfaktor habe auch schon früher für Unruhe gesorgt. Aufgrund der sich abkühlenden Konjunktur in China habe Vorstandschef Kurt Bock bereits Ende Oktober 2015 den Jahresausblick für BASF senken müssen.
Der Kursrückgang habe allerdings schon im April eingesetzt. Die BASF-Aktie habe von ihrem damaligen Rekordhoch bei etwas über 97 Euro knapp 40 Prozent an Wert verloren, einiges an schlechten Nachrichten sei damit schon eingepreist. Hoffnung würden vor allem aber die mittel- und langfristigen Perspektiven machen, die weiterhin sehr gut seien. Das umfasse nicht nur die Chemie- und Agrochemiegeschäfte, sondern auch die attraktiven Wachstumsfelder, wie etwa neue Kathodenmaterialien oder Elektrolyte für die Batterien der Elektroautos. Außerdem dürfte der Ölpreis langfristig wieder steigen, womit BASF die höheren Rohstoffpreise über Preiserhöhungen in den eigenen Produkten weitergeben könne.
Wer vor dem Hintergrund der aktuellen Marktturbulenzen vorsichtiger in die Aktie von BASF einsteigen wolle, könne Aktienanleihen auswählen. Das in dieser Woche ausgewählte Papier habe einen tiefen Basispreis von 54 Euro, der aktuell rund zwölf Prozent unter dem Aktienkurs liege. Zusammen mit einem Kupon von sechs Prozent und einer Laufzeit bis September 2016 ergebe sich daraus eine Renditechance von 5,8 Prozent bis September. Falle der Aktienkurs bei Fälligkeit unter den Basispreis, werde allerdings die Maximalrendite nicht mehr erreicht, Verluste seien trotz Kuponzahlung in diesem Fall möglich. (Ausgabe vom 29.01.2016) (01.02.2016/alc/a/a)
Werte im Artikel



