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Australiens Konjunkturrätsel - Kein Zinsschritt erwartet
12.04.19 10:12
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Bei den Parlamentswahlen am 18. Mai könnte es in Australien zu einem Regierungswechsel kommen, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Die amtierende rechtsliberale Minderheitsregierung liege bei den Umfragen hinter der Labourpartei, die eine Mehrheit im Repräsentantenhaus gewinnen könnte. Die Konjunktur in Down Under präsentiere unterdessen kein eindeutiges Bild. Während das rückläufige Wirtschaftswachstum auf einen nachhaltigen Konjunkturabschwung hindeute, sei die Situation auf dem Arbeitsmarkt weiterhin gut. Die Arbeitslosenquote befinde sich mit 4,9 Prozent auf dem tiefsten Stand seit 2011. Dagegen würden fallende Hauspreise in Australien den privaten Konsum belasten. Nichtsdestotrotz hätten sich die Konsumenten im April etwas besser gelaunt als im Vormonat gezeigt. Zum Stimmungsplus beigetragen habe die Aussicht auf eine bessere ökonomische Entwicklung, verbunden mit einer positiveren Einschätzung der eigenen finanziellen Situation - auch dank der guten Lage am Arbeitsmarkt.
Die Zentralbank werde ihren geldpolitischen Kurs von der weiteren Entwicklung der Konjunkturdaten abhängig machen. Die Analysten würden in diesem Jahr mit keinem Zinsschritt mehr rechnen. Der Kurs des Australischen Dollar gegenüber dem Euro dürfte sich weiterhin seitwärts bewegen. (12.04.2019/alc/a/a)
Die amtierende rechtsliberale Minderheitsregierung liege bei den Umfragen hinter der Labourpartei, die eine Mehrheit im Repräsentantenhaus gewinnen könnte. Die Konjunktur in Down Under präsentiere unterdessen kein eindeutiges Bild. Während das rückläufige Wirtschaftswachstum auf einen nachhaltigen Konjunkturabschwung hindeute, sei die Situation auf dem Arbeitsmarkt weiterhin gut. Die Arbeitslosenquote befinde sich mit 4,9 Prozent auf dem tiefsten Stand seit 2011. Dagegen würden fallende Hauspreise in Australien den privaten Konsum belasten. Nichtsdestotrotz hätten sich die Konsumenten im April etwas besser gelaunt als im Vormonat gezeigt. Zum Stimmungsplus beigetragen habe die Aussicht auf eine bessere ökonomische Entwicklung, verbunden mit einer positiveren Einschätzung der eigenen finanziellen Situation - auch dank der guten Lage am Arbeitsmarkt.
Die Zentralbank werde ihren geldpolitischen Kurs von der weiteren Entwicklung der Konjunkturdaten abhängig machen. Die Analysten würden in diesem Jahr mit keinem Zinsschritt mehr rechnen. Der Kurs des Australischen Dollar gegenüber dem Euro dürfte sich weiterhin seitwärts bewegen. (12.04.2019/alc/a/a)


