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Australien: Weiter sinkende Zinsen
07.06.19 12:45
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Das Wachstum der australischen Wirtschaft fiel mit 0,4 Prozent im ersten Quartal 2019 gegenüber dem Vorquartal leicht schwächer aus als vom Markt erwartet, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Den meisten Rückenwind für die Konjunktur habe es von Investitionen abseits des Minensektors sowie vom Außenhandel und von den Staatsausgaben gegeben. Hingegen hätten der Häusermarkt und der Minensektor für Gegenwind gesorgt. Währenddessen hätten die starken Exporte von Eisenerz im April dafür gesorgt, dass der australische Handelsüberschuss nahe den Erwartungen gelegen habe. Doch für die Zukunft deute sich beim Eisenerz ein Ende der Rallye ab, die zum Jahresanfang ihren Anfang genommen habe.
Die Terminpreise für Juli seien bereits um 3,6 Prozent gesunken. Doch die Leitzinssenkung der Royal Bank of Australia in dieser Woche hätten die Währungshüter vor allem mit einer möglichen Flaute am Arbeitsmarkt begründet. An ihrem bisherigen Konjunkturausblick würden sie allerdings festhalten, weitere Zinssenkungen hätten die Zentralbanker für dieses Jahr dennoch nicht ausgeschlossen. Die Deutsche Bank AG rechnet mit einem solchen Schritt im Sommer. Für das Timing entscheidend könnten dabei weitere Datenveröffentlichungen zum Wirtschaftswachstum (5. Juni) und zur Arbeitslosigkeit (13. Juni) sein. Der Australische Dollar dürfte daher in naher Zukunft kaum Aufwärtspotenzial gegenüber dem Euro haben. (07.06.2019/alc/a/a)
Den meisten Rückenwind für die Konjunktur habe es von Investitionen abseits des Minensektors sowie vom Außenhandel und von den Staatsausgaben gegeben. Hingegen hätten der Häusermarkt und der Minensektor für Gegenwind gesorgt. Währenddessen hätten die starken Exporte von Eisenerz im April dafür gesorgt, dass der australische Handelsüberschuss nahe den Erwartungen gelegen habe. Doch für die Zukunft deute sich beim Eisenerz ein Ende der Rallye ab, die zum Jahresanfang ihren Anfang genommen habe.
Die Terminpreise für Juli seien bereits um 3,6 Prozent gesunken. Doch die Leitzinssenkung der Royal Bank of Australia in dieser Woche hätten die Währungshüter vor allem mit einer möglichen Flaute am Arbeitsmarkt begründet. An ihrem bisherigen Konjunkturausblick würden sie allerdings festhalten, weitere Zinssenkungen hätten die Zentralbanker für dieses Jahr dennoch nicht ausgeschlossen. Die Deutsche Bank AG rechnet mit einem solchen Schritt im Sommer. Für das Timing entscheidend könnten dabei weitere Datenveröffentlichungen zum Wirtschaftswachstum (5. Juni) und zur Arbeitslosigkeit (13. Juni) sein. Der Australische Dollar dürfte daher in naher Zukunft kaum Aufwärtspotenzial gegenüber dem Euro haben. (07.06.2019/alc/a/a)


