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Australien: RBA setzt Lockerungszyklus fort
25.08.25 11:30
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Im zweiten Quartal fiel die Inflationsrate von 2,4 auf 2,1 Prozent etwas stärker als erwartet zurück, so die Analysten von Postbank Research.
Das von der australischen Notenbank RBA bevorzugte Maß des zugrunde liegenden Preisdrucks, der getrimmte Mittelwert, falle von 2,9 auf 2,7 Prozent und nähere sich damit weiter dem mittleren Wert des Zielkorridors von zwei bis drei Prozent.
Besonders ausgeprägt sei die Stimmungsaufhellung bei Australiens Dienstleistern – vor allem aufgrund eines starken Anstiegs im Inlandsgeschäft. Die Exportnachfrage stabilisiere sich nach vier Monaten des Rückgangs.
Auf ihrer August-Sitzung habe die RBA den Leitzins wie allgemein erwartet von 3,85 auf 3,6 Prozent gesenkt. Die RBA bekräftige ihren graduellen Lockerungskurs, was weitere Zinssenkungen nach Vorliegen der quartalsweisen Inflationsdaten im November 2025 und Februar 2026 wahrscheinlich mache.
Im Juli sei die Arbeitslosenquote wie erwartet von 4,3 auf 4,2 Prozent zurückgegangen. Der Lohndruck nehme weiter ab. Die Löhne stiegen im zweiten Quartal – wie bereits im Vorquartal – um 3,4 Prozent zum Vorjahr beziehungsweise um 0,8 Prozent zum Vorquartal.
Zu Beginn des dritten Quartals verbessere sich die Stimmung in Australiens Privatwirtschaft deutlich. Der Anstieg des Composite PMI von 51,6 auf 53,8 Punkte deute auf das stärkste Wachstum seit April 2022 hin.
Vor diesem Hintergrund könne sich der australische Dollar bis Ende 2025 in etwa auf dem aktuellen Niveau von EUR/AUD 1,79 einpendeln. (Ausgabe August 2025) (25.08.2025/alc/a/a)
Das von der australischen Notenbank RBA bevorzugte Maß des zugrunde liegenden Preisdrucks, der getrimmte Mittelwert, falle von 2,9 auf 2,7 Prozent und nähere sich damit weiter dem mittleren Wert des Zielkorridors von zwei bis drei Prozent.
Besonders ausgeprägt sei die Stimmungsaufhellung bei Australiens Dienstleistern – vor allem aufgrund eines starken Anstiegs im Inlandsgeschäft. Die Exportnachfrage stabilisiere sich nach vier Monaten des Rückgangs.
Im Juli sei die Arbeitslosenquote wie erwartet von 4,3 auf 4,2 Prozent zurückgegangen. Der Lohndruck nehme weiter ab. Die Löhne stiegen im zweiten Quartal – wie bereits im Vorquartal – um 3,4 Prozent zum Vorjahr beziehungsweise um 0,8 Prozent zum Vorquartal.
Zu Beginn des dritten Quartals verbessere sich die Stimmung in Australiens Privatwirtschaft deutlich. Der Anstieg des Composite PMI von 51,6 auf 53,8 Punkte deute auf das stärkste Wachstum seit April 2022 hin.
Vor diesem Hintergrund könne sich der australische Dollar bis Ende 2025 in etwa auf dem aktuellen Niveau von EUR/AUD 1,79 einpendeln. (Ausgabe August 2025) (25.08.2025/alc/a/a)


