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"Aussie" gibt trotz Zinserhöhung nach
09.12.22 14:30
BNP Paribas
Paris (www.anleihencheck.de) - Der Australische Dollar setzte seine mehrmonatige Abwärtsbewegung gegenüber dem Euro auch in dieser Woche fort, so die Analysten der BNP Paribas in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly".
Kurios: Just am Nikolaustag habe die australische Notenbank ihren Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf 3,1 Prozent angehoben. Der Schlüsselzins liege nun so hoch wie seit zehn Jahren nicht mehr. Noch im Oktober hätten die Währungshüter die Finanzmärkte überrascht und nach vier Zinsschritten von 0,5 Punkten die Geldpolitik nur um 0,25 Prozentpunkte gestrafft. Lehrbuchmäßig hätten die Devisenmärkte den jüngsten Zinsanstieg mit Aufschlägen für den Aussie quittieren müssen, da ein höherer Leitzins die Währung für Anleger attraktiver mache. Zudem habe die Zentralbank weitere Zinsanhebungen in Aussicht gestellt.
Doch der im Fachjargon so genannte "Aussie" habe den jüngsten Wirtschaftsdaten Tribut zollen müssen: Die Konjunktur scheine an Schwung zu verlieren. Wie am Mittwoch gemeldet worden sei, sei das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal zwar um 0,6 Prozent gegenüber dem Vorquartal gewachsen, doch der Anstieg habe sich damit gegenüber dem Vorquartal um 0,3 Prozentpunkte verlangsamt. Auf Jahresbasis sei die Wirtschaft in Down Under im Vergleich zum Vorjahr um 5,9 Prozent gewachsen, was ebenfalls unter den Prognosen von 6,2 Prozent liege. Dies spräche für ein verlangsamtes Zinsanhebungstempo - wäre da nicht die Inflation, die inzwischen ein 32-Jahres-Hoch erreicht habe. (09.12.2022/alc/a/a)
Kurios: Just am Nikolaustag habe die australische Notenbank ihren Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf 3,1 Prozent angehoben. Der Schlüsselzins liege nun so hoch wie seit zehn Jahren nicht mehr. Noch im Oktober hätten die Währungshüter die Finanzmärkte überrascht und nach vier Zinsschritten von 0,5 Punkten die Geldpolitik nur um 0,25 Prozentpunkte gestrafft. Lehrbuchmäßig hätten die Devisenmärkte den jüngsten Zinsanstieg mit Aufschlägen für den Aussie quittieren müssen, da ein höherer Leitzins die Währung für Anleger attraktiver mache. Zudem habe die Zentralbank weitere Zinsanhebungen in Aussicht gestellt.
Doch der im Fachjargon so genannte "Aussie" habe den jüngsten Wirtschaftsdaten Tribut zollen müssen: Die Konjunktur scheine an Schwung zu verlieren. Wie am Mittwoch gemeldet worden sei, sei das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal zwar um 0,6 Prozent gegenüber dem Vorquartal gewachsen, doch der Anstieg habe sich damit gegenüber dem Vorquartal um 0,3 Prozentpunkte verlangsamt. Auf Jahresbasis sei die Wirtschaft in Down Under im Vergleich zum Vorjahr um 5,9 Prozent gewachsen, was ebenfalls unter den Prognosen von 6,2 Prozent liege. Dies spräche für ein verlangsamtes Zinsanhebungstempo - wäre da nicht die Inflation, die inzwischen ein 32-Jahres-Hoch erreicht habe. (09.12.2022/alc/a/a)


