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Ausblick 2024: Welche Anleihen die Experten besonders begeistern


20.12.23 11:27
FONDS professionell

Wien (www.anleihencheck.de) - Mit Bonds sind im zu Ende gehenden Jahr wieder ansehnliche Erträge möglich gewesen. Und das Gros der Anlagestrategen zeigt sich bei Zinspapieren auch für die kommenden zwölf Monate zuversichtlich, so die Experten von "FONDS professionell".

Allerdings gebe es Unterschiede, welche Segmente des Rentenmarkts die Experten präferieren würden.

Nach jahrelanger Durststrecke mit Niedrig- und Negativzinsen sowie 2022 als einem Horrorjahr für Bondanleger hätten Anleihen den Anlegern in den vergangenen zwölf Monaten wieder Freude bereitet. Und 2024 könnte nach Ansicht verschiedener Anlagestrategen sogar noch besser werden. Zu Aktien gebe es endlich wieder eine Alternative.

Zuversichtlich stimme die Experten, dass Notenbanken wie die FED in den USA und die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Zinsgipfel wohl erreicht hätten. Uneinigkeit herrsche nun eher darüber, wie früh oder spät die Währungshüter angesichts nachlassender Inflation und aufziehender Konjunkturwolken mit der Senkung ihrer Leitsätze beginnen würden. Druck auf die Anleihenkurse müssten Anleger demnach im kommenden Jahr von dieser Seite kaum fürchten. Im Gegenteil: Ein sinkendes Zinsniveau würde spiegelbildlich den Bondkursen Auftrieb verleihen.

Wie würden die Experten von Fondsgesellschaften und Banken die Aussichten für Anleihen im Detail beurteilen? Welche Segmente des Rentenmarkts würden sie 2024 für besonders interessant halten, welche würden sie meiden? FONDS professionell ONLINE habe die wichtigsten Aussagen aus ausgewählten Ausblicken zusammengestellt.

Ausgewählte Ausblicke für den Anleihenmarkt 2024:

Björn Jesch, Global Chief Investment Officer bei der DWS
"Wir sind alles andere als euphorisch, was den globalen Wirtschaftsausblick für die nächsten zwei Jahre angeht. So mild der jetzige Wirtschaftsabschwung unserer Meinung nach verlaufen sollte, so mau dürfte der anschließende Aufschwung ausfallen. Die Inflation sehen wir Ende 2024 bei unter drei Prozent, womit sie sich der Komfortzone der Zentralbanken Fed und EZB zumindest annähert. Für Anleihen ergibt all das ein sehr positives Umfeld. Einerseits droht kein weiterer Kursverlust über weitere Zinserhöhungen. Ab Mitte 2024 könnten sogar Zinskürzungen und damit Kursgewinne winken. Andererseits erwarten wir auch keinen Druck auf Unternehmensanleihen, wie man ihn in richtigen Rezessionen befürchten müsste."

Christian Kopf, Leiter Portfoliomanagement Renten bei Union Investment
"Für 2024 erwarten wir viele Unwägbarkeiten, aber in Summe stabile Erträge. Das kommende Anlagejahr dürfte damit deutlich langweiliger werden als das Jahr der Zinswende 2022 mit starken Kursverlusten oder das ablaufende Jahr, in dem die Renditen weiter hochgeklettert sind. Langweilig muss aus Portfoliosicht aber nicht schlecht sein: Die hohen Kupons versprechen angesichts einer rückläufigen Inflation auskömmliche Erträge. Zudem bieten sie nun einigen Puffer gegen Kursverluste, sollten die Zinsen aufgrund einer robusten Konjunktur unerwarteterweise doch weiter anziehen."

Jörg Boysen, Chefanlagestratege bei Deka Investment
"Bei Anleihen dürfte die Wertentwicklung vor allem durch moderate Renditerückgänge und im Falle von Unternehmensanleihen über die Vereinnahmung von Risikoprämien geprägt sein. Sowohl Unternehmensanleihen guter Bonität als auch Hochzinsanleihen erachten wir als spannend. Bei High-Yield-Anleihen, aber auch generell im Credit-Segment ist natürlich auf eine gute Selektion zu achten. Dennoch hat das hohe Zinsniveau auf einige Geschäftsmodelle längerfristig negative Auswirkungen. Hier sollte stets auf eine breite Diversifizierung geachtet werden. Mit Staatsanleihen können im Multi-Asset-Kontext Portfoliostrukturen angesichts lohnenswerter Renditen wieder gut abgestützt werden."

Franck Dixmier, Global CIO Fixed Income bei Allianz Global Investors
"Angesichts der bereits schwächelnden Weltwirtschaft sowie der erhöhten geopolitischen Risiken und zunehmenden Gefahren für die Finanzstabilität rechnen wir auch in den USA mit einer Eintrübung der Wachstumsaussichten. Hiervon könnten Anleihen profitieren, die im Jahr 2024 durchaus in der Lage sein dürften, höhere Renditen als Geldmarktanlagen zu erzielen. Da wir davon überzeugt sind, dass die Fed das Ende ihres Zinserhöhungszyklus erreicht hat, erscheinen die US-Anleihemärkte besonders attraktiv. In Europa sollten Anleger noch warten, bevor sie auf Zinssenkungen setzen, und eher einen Blick auf Spread-Produkte werfen. Eine große Chance für 2024 sehen wir an den asiatischen Anleihemärkten außerhalb Chinas, die einen Gegenpol zum erwarteten globalen Abschwung und der allgemeinen Marktvolatilität darstellen könnten."

Sonja Laud, CIO von Legal & General Investment Management
"Wir gehen davon aus, dass die US-Notenbank die Zinsen deutlicher senken wird als von den Märkten bisher erwartet. Bei Unternehmensanleihen sind wir vorsichtig und setzen auf Selektion, insbesondere mit Hinblick auf den aktuellen Optimismus der Anleger trotz nicht abschätzbarer Risiken. Das Renditeniveau, technische Faktoren und die Wirtschaftslage begünstigen Schwellenländeranleihen."

Daniel Hartmann, Chefvolkswirt bei Bantleon
"Neben Staatsanleihen bieten in dem skizzierten Umfeld weitere Anleihenkategorien vielversprechende Ertragsperspektiven", stelle Hartmann fest. "Auch hier lautet das entscheidende Stichwort Qualität." Wenn sich die Weltwirtschaft abkühle, aber in keine schwere Rezession falle, dürften sich die Ausweitungen der Risikoprämien bei Covered Bonds und bonitätsstarken Unternehmensanleihen in Grenzen halten. Es bestünden somit gute Chancen, dass zumindest die aktuellen Renditeniveaus, wenn nicht sogar leichte Kursgewinne, vereinnahmt werden könnten. "Bei High-Yield-Anleihen bleiben wir dagegen skeptisch. Sobald sich ein Risk-off-Umfeld etabliert, wird dieses Segment stark unter Druck geraten, zumal bei vielen Junk-Emittenten der Refinanzierungsbedarf wegen der stark gestiegenen Zinsen in den nächsten Quartalen sprunghaft zunehmen wird." In einem Umfeld, in dem die Weltwirtschaft unter Druck gerate, aber nicht abstürze, würden sich Hartmann zufolge auch in den Emerging Markets Chancen ergeben. Kurz- bis mittelfristig skeptisch sehe der Chefvolkswirt hingegen inflationsindexierte Staatsanleihen (Linker) und Peripherie-Staatsanleihen der Eurozone.

Reinhard Pfingsten, Chief Investment Officer der Deutschen Apotheker- und Ärztebank
"Die entscheidende Veränderung an den Finanzmärkten ist die gestiegene Attraktivität des Anleihemarktes. Im Jahresverlauf erwarten wir sinkende Inflationsraten und erste Leitzinssenkungen. Die Anleiherenditen dürften daher fallen und Anlegern Kursgewinne bescheren. Allerdings haben die rapiden Renditerückgänge Ende 2023 zu einer Euphorie unter Marktteilnehmern geführt, die wir für überzogen halten. Ja, Leitzinssenkungen sind in Sicht, aber erst zur Jahresmitte und auch dann eher zögerlich. Dennoch preisen die Märkte erste Leitzinssenkungen durch die EZB und die FED bereits für März ein, was uns angesichts der noch nicht vollständig gebannten Inflationsgefahr unrealistisch erscheint. Daher besteht die Gefahr von vorübergehenden Rücksetzern im Anleihemarkt zu Beginn des Jahres, gefolgt von Kurssteigerungen im weiteren Jahresverlauf."

Bernhard Grünäugl, Leiter Investment Strategy und ESG der Bayerninvest
"Für die Unternehmensanleihemärkte bedeutet unsere skeptische Sicht auf die konjunkturelle Lage und der anhaltende Disinflationstrend, dass solide Qualitätsunternehmen bevorzugt werden sollten, die über eine gute Bilanzqualität und ein Cashflow-starkes Geschäftsmodell verfügen. Diese sind allerdings nicht nur im Investment-Grade-Bereich zu finden, sondern auch bei High-Yield-Emittenten bieten sich Chancen, die noch immer ordentliche laufende Verzinsung zu vereinnahmen. Das Risiko, dass prominente Ausfälle adverse Schlagzeilen liefern und temporär das Sentiment belasten, ist nicht von der Hand zu weisen. Über das Jahr 2024 hinweg rechnen wir aber damit, dass dies eher bei kleineren und kapitalmarktferneren Unternehmen schlagend wird."

Iain Stealey, International CIO - Global Fixed Income bei J.P. Morgan AM
Mit Blick auf die verschiedenen Anleihensegmente halte Stealey nicht nur Staatsanleihen für attraktiv. "Betrachtet man die Renditespanne verschiedener Anleihensektoren in den letzten 20 Jahren, so weisen sämtliche Indices Renditen über den 20-jährigen Durchschnittszinssätzen auf", sage der Experte. Die Neubewertung am Anleihenmarkt in den letzten zwei Jahren sei erheblich gewesen. Die aktuellen Bewertungen machten es jetzt sogar noch sinnvoller als zum Jahresbeginn 2023, auf Anleihen zu setzen. "Es können reale Renditen erzielt werden, was zu echten Chancen an den Anleihenmärkten führt", fasse Iain Stealey zusammen.

Gene Tannuzzo, Global Head of Fixed Income bei Columbia Threadneedle Investments
"Anleger müssen ihren Optimismus gegenüber Anleihen in Verhältnis zu realistischen Einschätzungen einer nach wie vor ungewissen Wirtschaft setzen. Eine harte Landung scheint aber unwahrscheinlich. Nichtsdestotrotz steht der Zinsgipfel wohl kurz bevor und eine Pause der Fed wird ein bedeutendes Marktereignis sein. Zinswendepunkte wie dieser liefern traditionell herausragende Renditen für Anleiheanleger. Kombiniert mit der Chance, sich attraktive Renditen zu sichern, ist jetzt der richtige Moment für Anleger, am Anleihemarkt zu partizipieren."

Jan Viebig, CIO von Oddo BHF
Trotz der jüngsten Rückgänge hätten sich die aktuellen Anleiherenditen weiterhin auf Niveaus bewegt, die man in Europa und den USA über viele Jahre nicht gesehen habe, erläutere Viebig. "Wer auf diesem Niveau längerfristig investiert, sichert sich eine interessante Rendite. Insofern tendieren wir grundsätzlich zu Anleihen mit längeren Laufzeiten beziehungsweise zu einer etwas überdurchschnittlichen Duration." Darüber hinaus könnten sich durch Leitzinssenkungen Chancen auf Kursgewinne ergeben. Die Erholung der Renditen bedeute auch, dass Mischportfolios wieder attraktiver seien. Die veränderte Renditelandschaft dürfte dazu beitragen, dass diese künftig wieder eine größere Rolle in der Portfoliostrategie der Anleger spielen würden. Das gelte umso mehr, als sich die Korrelation zwischen Aktien und Anleihen normalisieren sollte.

Mark Dowding, Bluebay-CIO bei RBC Bluebay Asset Management
"Wir sehen einige Bereiche, in denen die Bewertungen besonders interessant sind. Euro-Investment-Grade-Anleihen etwa scheinen im Vergleich zu US-Unternehmensanleihen etwas günstiger. Ich denke außerdem, dass europäische Finanztitel im Moment viel Potenzial bieten. Wir sind der Meinung, dass die Kreditrisiken in diesem Sektor sehr gering sind und Anleger dafür sehr gut entschädigt werden. Daher mögen wir europäische Banken sowohl im vorrangigen als auch im nachrangigen Bereich. Weitere interessante Marktsegmente sind illiquidere Kredite in Sondersituationen sowie notleidende Kredite. Wir bewegen uns auf eine Phase des Kreditzyklus zu, in der wir eine Vielzahl von Möglichkeiten sehen, an solchen Situationen zu partizipieren."

Philippe Noyard, Global Head of Fixed Income bei Candriam
"Das neue Zinsumfeld - oder besser gesagt, die Rückkehr zu einem normalen Zinsumfeld - spricht für eine diversifizierte Anleihen-Allokation. Denn jedes Segment bietet Zinserträge und spielt zudem eine bestimmte Rolle im Portfolio. Um diese Chancen zu nutzen, müssen die Anleger jedoch die Risiken verstehen und analysieren, denen bestimmte Emittenten unterliegen. Dieser 'Bondpicker-Markt' erfordert eine sorgfältige Auswahl der Emittenten und Titel, um risikobereinigte Erträge zu erzielen. Es ist mehr denn je nötig, sowohl staatliche als auch Unternehmensemittenten rigorosen und disziplinierten Bottom-up-Analysen zu unterziehen, um ihre Kreditwürdigkeit zu beurteilen und die spezifischen Risiken der jeweiligen Titel zu identifizieren. Dazu zählen auch ESG-Risiken. Ihre Einbeziehung für alle Fixed-Income-Märkte ist eine Voraussetzung für ein umfassendes Verständnis der Schuldentragfähigkeit - in Zukunft ein wesentlicher Faktor innerhalb von Anleiheportfolios."

Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck
Für Greil erscheinen hochwertige Staatsanleihen mit Blick auf das nächste Jahr weiterhin aussichtsreich, so die Experten von "FONDS professionell". Er sei überzeugt, dass der gegenwärtige Zinsanhebungszyklus der Zentralbanken an seinem Ende angelangt sei und dass ab Mitte 2024 Zinssenkungen möglich seien. Greil halte die Renditen gegenwärtig für attraktiv und verweise darauf, dass sie für den Fall, dass sich der Konjunkturausblick stärker als erwartet verschlechtern sollte, als Puffer fungieren könnten. Riskantere Schuldtitel erscheinen hingegen unattraktiv, da sie aufgrund von straffen Finanzierungsbedingungen und Bewertungen, die das Risiko steigender Ausfallquoten nicht abbilden, in Mitleidenschaft gezogen werden könnten, so die Experten von "FONDS professionell".

Chris Iggo, CIO Core Investments bei Axa Investment Managers
"Die Unternehmensanleihenrenditen sind noch immer ähnlich wie vor einem Jahr, sodass sich Anleger wohl auch 2024 auf ordentliche laufende Erträge freuen können - auch wenn das niedrigere Wachstum gewisse Spreadschwankungen auslösen könnte. Wertpapiere sind volatil. Bei einem etwas längeren Anlagehorizont ist die Einstiegsrendite maßgeblich für die Ertragserwartungen. Je länger man investiert bleibt, desto stärker nähern sich Gesamtertrag und Einstiegsrendite einander an. Das macht Anleihen so attraktiv. High Yield wiederum ist wegen der höheren Renditen und aktienähnlichen Risiken interessant, vor allem wenn man wegen der derzeitigen Lage gewisse Vorbehalte gegen Aktien hat."

Stefano Zoffoli, Chefstratege bei Swisscanto
"Bei den Bonds reicht bereits ein geringer Rückgang der Renditen zu hohen Erträgen. Staatsanleihen sind in diesem Umfeld attraktiv und höher zu gewichten im Vergleich zu den Vorjahren. Unternehmensanleihen bleiben weiterhin interessant, jedoch gilt es eine Zunahme der Ausfallraten im Segment zu berücksichtigen und gut zu selektieren. Das gilt speziell im Bereich der High-Yield-Bonds, die aus Renditeaspekten für risikoaffine Investierende unverändert eine sinnvolle Beimischung im Portfolio darstellen. Apropos Risiko: AT1-Anleihen, die sogenannten Coco-Bonds, gehören aufgrund ihrer hohen Kupons und der überwiegend guten Verfassung der Banken ebenfalls zu den Favoriten innerhalb der Anlagekategorie Anleihen."

Gerrit Bahlo, Senior-Portfoliomanager bei Fisch Asset Management
Bahlo rechne mit "attraktiven Gesamtrenditen am globalen High-Yield-Markt", sofern eine schwere Rezession ausbleibe. "Selbst in einem rezessiven Umfeld sollten hochwertige Hochzinsanleihen den Abschwung angesichts der starken Fundamentaldaten relativ gut überstehen. Aktuell bleiben wir insgesamt leicht defensiv positioniert und favorisieren Emittenten höherer Qualität auf Kosten geringerwertiger Titel. Zudem setzen wir statt auf zyklische bevorzugt auf konjunkturunabhängigere Unternehmen."

Sam Vereecke, CIO Fixed Income von DPAM
"Es lohnt sich wieder, Anleihen zu halten. Sollte die Wirtschaft schwächeln, dürfte eine Verlängerung der Duration bis hin zu einer Übergewichtung sinnvoll sein. Die Übergewichtung in Investment-Grade-Anleihen behalten wir bei, dort lassen sich dank attraktiver Spreads gute Erträge erzielen. Ein Abschwung könnte Gelegenheiten bieten, auch bei Hochzinsanleihen die Investitionen zu erhöhen. In einigen Anlageklassen bieten die Renditen erheblichen Schutz gegen andere Risiken, wie Währungsverluste oder Kreditausfälle. Ein gutes Beispiel sind Schwellenländeranleihen in lokaler Währung. Bei einem prognostizierten Rückgang der US-Renditen dürften auch die dortigen Währungen weitgehend sicher sein."

Alejandro Arevalo, Investment Manager Fixed Income EMD bei Jupiter AM
"Angesichts der Tatsache, dass andernorts höhere Renditen zu haben waren und viele Investoren sich mit den Renditen von US-Staatsanleihen zufrieden gegeben haben, waren Emerging-Market-Anleihen in letzter Zeit weniger gefragt. Der Konsens ist jedoch, dass die Zinsen in den Industrie- und Schwellenländern ihren Höchststand erreicht haben und wahrscheinlich ab 2024 sinken werden. Davon sollten EM-Anleihen profitieren. Tatsächlich sehen wir bereits Hinweise auf eine Stimmungswende, was die Maximierung der Gesamtrendite und laufenden Erträge angeht. Wir glauben, dass viele der Risiken, mit denen Schwellenländeranleihen in den letzten Jahren konfrontiert waren - Makrorisiken, geopolitische Risiken, höhere Zinsen in den Industrieländern und nennenswerte Abflüsse aus der Anlageklasse -, im Jahr 2024 abnehmen oder ganz wegfallen werden. Dadurch dürfte sich auch der Fokus der Anleger wieder stärker von den negativen externen Marktfaktoren auf die positiven internen Faktoren in den Schwellenländern verlagern." (Ausgabe vom 19.12.2023) (20.12.2023/alc/a/a)