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Ausblick 2019: Geld wird nicht viel teurer
27.12.18 11:53
FONDS professionell
Wien (www.anleihencheck.de) - Immer wieder wurde die Zinswende prophezeit - und immer wieder wurde sie dann doch vertagt, in der Eurozone jedenfalls, so die Experten von "FONDS professionell".
In den USA habe die Notenbank FED hingegen begonnen, die Leitsätze Schritt für Schritt nach oben zu schrauben, zuletzt um einen Viertelprozentpunkt auf 2,25 bis 2,5 Prozent. Dies sei die vierte Heraufsetzung 2018 gewesen. Die Europäische Zentralbank (EZB) mache sich zumindest daran, die in den vergangenen Jahren reichlich zur Verfügung gestellte Liquidität aus dem Markt wieder abzusaugen. Eine Zinsanhebung dürfte in der Eurozone allerdings noch bis Ende 2019, vielleicht sogar bis ins Frühjahr 2020 auf sich warten lassen, würden die meisten Chefökonomen und Investmentstrategen glauben.
Vor dem Hintergrund einer Mischung aus schwächerem Wirtschaftswachstum und gestiegenen politischen Risiken in den USA würden viele Experten davon ausgehen, dass die Straffung der Geldpolitik 2019 moderat ausfallen werde. Die US-Zentralbank selbst habe die Aussicht für das kommende Jahr von drei auf zwei weitere Zinserhöhungen reduziert. (Ausgabe vom 24.12.2018) (27.12.2018/alc/a/a)
In den USA habe die Notenbank FED hingegen begonnen, die Leitsätze Schritt für Schritt nach oben zu schrauben, zuletzt um einen Viertelprozentpunkt auf 2,25 bis 2,5 Prozent. Dies sei die vierte Heraufsetzung 2018 gewesen. Die Europäische Zentralbank (EZB) mache sich zumindest daran, die in den vergangenen Jahren reichlich zur Verfügung gestellte Liquidität aus dem Markt wieder abzusaugen. Eine Zinsanhebung dürfte in der Eurozone allerdings noch bis Ende 2019, vielleicht sogar bis ins Frühjahr 2020 auf sich warten lassen, würden die meisten Chefökonomen und Investmentstrategen glauben.
Vor dem Hintergrund einer Mischung aus schwächerem Wirtschaftswachstum und gestiegenen politischen Risiken in den USA würden viele Experten davon ausgehen, dass die Straffung der Geldpolitik 2019 moderat ausfallen werde. Die US-Zentralbank selbst habe die Aussicht für das kommende Jahr von drei auf zwei weitere Zinserhöhungen reduziert. (Ausgabe vom 24.12.2018) (27.12.2018/alc/a/a)


