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Argentinische Zentralbank will Abwertung begrenzen
29.04.19 12:45
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Auch letzte Woche blieb der Argentinische Peso unter immensem Druck, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Makroökonomische Daten seien zwar gemischt ausgefallen, so habe sich beispielsweise die Außenhandelsbilanz deutlich verbessert gezeigt. Dies habe allerdings vorrangig an einem deutlichen Importrückgang im Vorjahresvergleich gelegen, die Ausfuhren hätten sich weitgehend unverändert gezeigt. Die Probleme seien aber insbesondere politischer Natur. Laut einer Umfrage würde die frühere Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner in einer Stichwahl gegen den amtierenden Präsidenten Mauricio Macri vorne liegen, was internationale Investoren nervös gemacht habe. Zudem würden Argentinier dazu tendieren, in Wahljahren ihre Pesos in Dollar umzutauschen, um die politischen Unsicherheiten, die oftmals zu Schwankungen bei der Währung führen würden, zu umgehen.
Da sich die hohe Inflation und die Währungsabwertung in Argentinien gegenseitig befeuern würden, habe die Zentralbank nun in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Währungsfonds angekündigt, die stetige Peso-Abwertung, die bis Jahresende geplant gewesen sei, auszusetzen und das momentane Band beizubehalten. Demnach könnte der Wechselkurs von Argentinischem Peso und US-Dollar bis Jahresende allerdings immer noch bis auf 51 Peso je Dollar steigen, was einer weiteren Abwertung von rund zehn Prozent entspräche. (29.04.2019/alc/a/a)
Makroökonomische Daten seien zwar gemischt ausgefallen, so habe sich beispielsweise die Außenhandelsbilanz deutlich verbessert gezeigt. Dies habe allerdings vorrangig an einem deutlichen Importrückgang im Vorjahresvergleich gelegen, die Ausfuhren hätten sich weitgehend unverändert gezeigt. Die Probleme seien aber insbesondere politischer Natur. Laut einer Umfrage würde die frühere Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner in einer Stichwahl gegen den amtierenden Präsidenten Mauricio Macri vorne liegen, was internationale Investoren nervös gemacht habe. Zudem würden Argentinier dazu tendieren, in Wahljahren ihre Pesos in Dollar umzutauschen, um die politischen Unsicherheiten, die oftmals zu Schwankungen bei der Währung führen würden, zu umgehen.
Da sich die hohe Inflation und die Währungsabwertung in Argentinien gegenseitig befeuern würden, habe die Zentralbank nun in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Währungsfonds angekündigt, die stetige Peso-Abwertung, die bis Jahresende geplant gewesen sei, auszusetzen und das momentane Band beizubehalten. Demnach könnte der Wechselkurs von Argentinischem Peso und US-Dollar bis Jahresende allerdings immer noch bis auf 51 Peso je Dollar steigen, was einer weiteren Abwertung von rund zehn Prozent entspräche. (29.04.2019/alc/a/a)


