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Anleiherenditen suchen neue Richtung?
01.06.15 15:58
Alte Leipziger Trust
Oberursel (www.anleihencheck.de) - Die in den vergangenen Wochen gestiegene Nervosität der Anleger an den europäischen Aktienmärkten kann unter anderem an den neuesten Daten des Sentiment-Index der Börse Frankfurt festgemacht werden, so die Experten der Alte Leipziger Trust.
Demnach sei über die Hälfte der regelmäßig befragten Anleger innerhalb kurzer Zeit vom Bullen- in das Bärenlager gewechselt. Während Privatinvestoren unter dem Strich weiterhin eher positiv zur erwartenden Marktentwicklung eingestellt seien, sei die Stimmung bei den Institutionellen sogar in den pessimistischen Bereich gesunken.
Die im Vorfeld der aktuellen Korrektur nicht euphorische Stimmung gebe Anlass zur Hoffnung, dass die Hausse an den europäischen Aktienmärkten wieder aufgenommen werden könnte. Diese sei vor allem den deutlichen Kurszuwächsen im ersten Quartal geschuldet. Der anschließende Rücksetzer habe bei rund 11.200 Punkten beim Deutschen Aktienindex (DAX 30) per Doppeltief seinen Boden gefunden. Die jüngste Entwicklung an den Aktienmärkten sei somit eine Chance für noch nicht investierte Anleger, in den noch nicht abgeschlossenen Bullenmarkt einzusteigen.
Von 0,05% auf 0,7% in vier Wochen - solch ein Renditeanstieg sei bei Bundesanleihen ein wahrhaft riesiger Sprung. Die Experten würden den Anstieg der Renditen als eine Korrektur interpretieren, eine generelle Trendwende hin zu deutlich steigenden Renditen und die Notwendigkeit einer fundamentalen Neubewertung des Anleihemarktes sei damit jedoch noch nicht verbunden.
Entscheidende Triebfeder für weiterhin niedrige Renditen sei und bleibe aber das fortgesetzte Kaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB). Diese habe erst einen kleinen Teil der von ihr angekündigten Staatsanleihekäufe vorgenommen. Die Experten würden eine Stabilisierung der Renditen auf einem etwas höheren Niveau der erreichten Allzeittiefs erwarten. (Ausgabe Juni 2015) (01.06.2015/alc/a/a)
Demnach sei über die Hälfte der regelmäßig befragten Anleger innerhalb kurzer Zeit vom Bullen- in das Bärenlager gewechselt. Während Privatinvestoren unter dem Strich weiterhin eher positiv zur erwartenden Marktentwicklung eingestellt seien, sei die Stimmung bei den Institutionellen sogar in den pessimistischen Bereich gesunken.
Von 0,05% auf 0,7% in vier Wochen - solch ein Renditeanstieg sei bei Bundesanleihen ein wahrhaft riesiger Sprung. Die Experten würden den Anstieg der Renditen als eine Korrektur interpretieren, eine generelle Trendwende hin zu deutlich steigenden Renditen und die Notwendigkeit einer fundamentalen Neubewertung des Anleihemarktes sei damit jedoch noch nicht verbunden.
Entscheidende Triebfeder für weiterhin niedrige Renditen sei und bleibe aber das fortgesetzte Kaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB). Diese habe erst einen kleinen Teil der von ihr angekündigten Staatsanleihekäufe vorgenommen. Die Experten würden eine Stabilisierung der Renditen auf einem etwas höheren Niveau der erreichten Allzeittiefs erwarten. (Ausgabe Juni 2015) (01.06.2015/alc/a/a)


