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Anleiherenditen ebenso wie die Inflationserwartungen leicht gestiegen
18.08.20 12:46
Berenberg
Hamburg (www.anleihencheck.de) - Der Sommer bleibt zäh, so Dr. Bernd Meyer, Chefstratege Wealth and Asset Management bei Berenberg in der aktuellen Ausgabe von "Berenberg Märkte-Monitor".
Über die letzten vier Wochen hätten nicht nur die europäischen Aktienmärkte stagniert. Unterhalb der Oberfläche hätten sich jedoch Zykliker und insbesondere Small Caps besser als defensivere Aktien entwickelt. Positive Konjunkturüberraschungen und Corona-Impfstoff-Hoffnungen hätten ebenfalls wie die weiterhin vorherrschende Skepsis und verhaltene Positionierung vieler Marktteilnehmer unterstützt. Spekulative Anleger hätten beispielsweise ihre Aktienpositionierung mittels Futures über die letzten Wochen reduziert.
Positionen in Unternehmens- und Schwellenländeranleihen hätten von einer weiteren Einengung der Risikoaufschläge profitiert. Die Anleiherenditen seien jüngst ebenso wie die Inflationserwartungen leicht gestiegen. Das habe auf der Aktienseite "Bond Proxies" belastet und auch dazu geführt, dass Gold (ISIN XC0009655157/ WKN 965515) und Silber (ISIN XC0009653103/ WKN nicht bekannt) nach der Mega-Rally letzte Woche korrigiert hätten. Wir haben unsere Gewinne bei Silber nun mitgenommen, schätzen Gold und zyklischere Rohstoffe jedoch mittelfristig weiter positiv ein, so Dr. Bernd Meyer weiter.
In den kommenden Wochen seien wenige Impulse von den Zentralbanken zu erwarten. Die EZB veröffentliche am 20. August ihren Bericht über das Monetary Policy Meeting von Mitte Juli und am 27. und 28. August tage das FED Economic Forum. Die Berichtssaison verabschiede sich mit deutlich besser als erwarteten Ergebnissen ebenfalls ab Ende August in die Sommerpause.
Diese Woche würden am 19. August die Inflationsraten für Großbritannien und die Eurozone für den Monat Juli veröffentlicht. Am 20. August würden die Erstanträge auf Arbeitslosigkeit in den USA folgen. Die vorläufigen Einkaufsmanagerindices für Deutschland, Frankreich, Großbritannien, die USA und die Eurozone würden am Freitag Aufschluss über die weitere Erholung der Industrie geben. Nächste Woche würden am 25. August der ifo-Geschäftsklimaindex sowie das Verbrauchervertrauen des Conference Boards in den USA veröffentlicht. Am 28. August folge der Konsumklimaindex der University of Michigan für den Monat August. (18.08.2020/alc/a/a)
Über die letzten vier Wochen hätten nicht nur die europäischen Aktienmärkte stagniert. Unterhalb der Oberfläche hätten sich jedoch Zykliker und insbesondere Small Caps besser als defensivere Aktien entwickelt. Positive Konjunkturüberraschungen und Corona-Impfstoff-Hoffnungen hätten ebenfalls wie die weiterhin vorherrschende Skepsis und verhaltene Positionierung vieler Marktteilnehmer unterstützt. Spekulative Anleger hätten beispielsweise ihre Aktienpositionierung mittels Futures über die letzten Wochen reduziert.
In den kommenden Wochen seien wenige Impulse von den Zentralbanken zu erwarten. Die EZB veröffentliche am 20. August ihren Bericht über das Monetary Policy Meeting von Mitte Juli und am 27. und 28. August tage das FED Economic Forum. Die Berichtssaison verabschiede sich mit deutlich besser als erwarteten Ergebnissen ebenfalls ab Ende August in die Sommerpause.
Diese Woche würden am 19. August die Inflationsraten für Großbritannien und die Eurozone für den Monat Juli veröffentlicht. Am 20. August würden die Erstanträge auf Arbeitslosigkeit in den USA folgen. Die vorläufigen Einkaufsmanagerindices für Deutschland, Frankreich, Großbritannien, die USA und die Eurozone würden am Freitag Aufschluss über die weitere Erholung der Industrie geben. Nächste Woche würden am 25. August der ifo-Geschäftsklimaindex sowie das Verbrauchervertrauen des Conference Boards in den USA veröffentlicht. Am 28. August folge der Konsumklimaindex der University of Michigan für den Monat August. (18.08.2020/alc/a/a)
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