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Anleihen von Morgan Stanley und Hewlett-Packard zur Stärkung der US-Dollar-Gewichtung
08.03.13 15:33
Fuchsbriefe
Berlin (www.anleihencheck.de) - Die Experten von "Fuchsbriefe" raten, die beiden von ihnen empfohlenen Anleihen von Morgan Stanley und Hewlett-Packard zu kaufen.
Eine Aufwertung des US-Dollars bleibe nach wie vor ein Thema. Das in den USA seit einigen Tagen laufende Sparprogramm dürfte das Wirtschaftswachstum belasten. Die US-Währung selbst stehe deshalb auch unter Druck. Darüber hinaus werde die FED ihr milliardenschweres Kaufprogramm von Hypotheken- und Staatsanleihen auf absehbare Zeit fortsetzen. Ein wichtiges Argument für eine US-Dollar-Aufwertung falle somit zunächst weg.
Trotzdem sehe man gute Chancen, dass sich der Greenback gegenüber dem Euro behaupten könne. Vor allem die Wahl in Italien habe deutlich gemacht, wie fragil das gesamte politische System in der Eurozone sei. Die Experten würden daher eine Korrektur des Euro für wahrscheinlicher erachten als dessen weitere Aufwertung und darauf sollte man mit einem Auf- bzw. Ausbau von US-Dollar-Positionen reagieren. Problematisch sei aber, dass bei vielen US-Dollar-Anleihen die Handelsumsätze gering seien. Hier müsse man also unbedingt mit Limit ordern oder auf den außerbörslichen Handel zurückgreifen.
Als Kauf-Kandidaten hätten die Experten zwei US-Schwergewichte ausgemacht. Zum einen die Großbank Morgan Stanley, die für eine bis 2022 laufende Anleihe eine Rendite von 4,25% biete. Die Bank habe zwar zuletzt eher durchwachsene Ergebnisse präsentiert. Am Baa2-Rating werde allerdings deutlich, dass ernste Zweifel an der Zahlungsfähigkeit unberechtigt seien.
Hewlett-Packard gelte ebenfalls als ein zuverlässiger Schuldner. Zwar habe der Konzern wie der Konkurrent Dell Probleme, auf die veränderte Situation im IT-Markt zu reagieren. Dennoch scheine Hewlett-Packard vor allem im Tablet-Markt das Ruder jetzt ganz gezielt herumreißen zu können.
Die Experten von "Fuchsbriefe" empfehlen die Anleihen von Morgan Stanley und Hewlett-Packard zum Kauf. Gehandelt werde u. a. in Frankfurt. (Ausgabe 10 vom 07.03.2013) (08.03.2013/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Eine Aufwertung des US-Dollars bleibe nach wie vor ein Thema. Das in den USA seit einigen Tagen laufende Sparprogramm dürfte das Wirtschaftswachstum belasten. Die US-Währung selbst stehe deshalb auch unter Druck. Darüber hinaus werde die FED ihr milliardenschweres Kaufprogramm von Hypotheken- und Staatsanleihen auf absehbare Zeit fortsetzen. Ein wichtiges Argument für eine US-Dollar-Aufwertung falle somit zunächst weg.
Trotzdem sehe man gute Chancen, dass sich der Greenback gegenüber dem Euro behaupten könne. Vor allem die Wahl in Italien habe deutlich gemacht, wie fragil das gesamte politische System in der Eurozone sei. Die Experten würden daher eine Korrektur des Euro für wahrscheinlicher erachten als dessen weitere Aufwertung und darauf sollte man mit einem Auf- bzw. Ausbau von US-Dollar-Positionen reagieren. Problematisch sei aber, dass bei vielen US-Dollar-Anleihen die Handelsumsätze gering seien. Hier müsse man also unbedingt mit Limit ordern oder auf den außerbörslichen Handel zurückgreifen.
Hewlett-Packard gelte ebenfalls als ein zuverlässiger Schuldner. Zwar habe der Konzern wie der Konkurrent Dell Probleme, auf die veränderte Situation im IT-Markt zu reagieren. Dennoch scheine Hewlett-Packard vor allem im Tablet-Markt das Ruder jetzt ganz gezielt herumreißen zu können.
Die Experten von "Fuchsbriefe" empfehlen die Anleihen von Morgan Stanley und Hewlett-Packard zum Kauf. Gehandelt werde u. a. in Frankfurt. (Ausgabe 10 vom 07.03.2013) (08.03.2013/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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