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Anleihen dürften daher auf längere Sicht kaum Chancen bieten
29.04.21 09:15
Fürst Fugger Privatbank
Augsburg (www.anleihencheck.de) - Wer Ende März darauf vertraut hatte, dass die statistisch besten Börsenwochen bevorstehen, der wurde belohnt, so Rainer Weyrauch, Mitglied des Managementgremiums für die Vermögensverwaltungen und Leiter der Niederlassung Köln der Fürst Fugger Privatbank Aktiengesellschaft.
Die letzten Wochen hätten schöne Performance in viele Depots gebracht - allerdings auch etwas Bewegung. Die Kursfavoriten seien gewechselt, ohne dass dabei ein klares Schema erkennbar gewesen wäre.
Wir haben daher in der Vermögensverwaltung der Fürst Fugger Privatbank die Aktienquoten bis zum Anschlag ausgenutzt, so die Analysten der Fürst Fugger Privatbank. Wegen der durch Kursgewinne ausgelösten Überschreitungen seien nun kleinere Anpassungen durch Verkäufe notwendig gewesen. Es gebe schlimmere Gründe.
Wie werde es in den kommenden Wochen weitergehen? Die USA und China sind uns konjunkturell mindestens ein Quartal voraus, was auch am Impfstand liegt, so die Analysten der Fürst Fugger Privatbank Dort beginne sich der vielfach prognostizierte Wirtschaftsboom bereits abzuzeichnen, der in Europa später und in abgeschwächter Form folgen werde. In seinem Schlepptau würden die Analysten der Fürst Fugger Privatbank temporäre Preisanstiege erwarten.
Die festverzinslichen Wertpapiere hätten entsprechend weiter gelitten. Bei nahezu Nullzins kämen nun Kursabschläge hinzu. Anleihen dürften daher auf längere Sicht kaum Chancen bieten.
Auch die Negativzinsen würden immer mehr um sich greifen. Entsprechend würden mehr und mehr Anleger ihr Anlageverhalten anpassen müssen. Neben der Inflation auch noch 0,5% Negativzinsen zu zahlen, könne sich zu einem empfindlichen Wertverlust für das angelegte Geld summieren.
Gold habe hingegen wieder angezogen und dürfte in den kommenden Monaten auch weiter ansteigen.
"Sell in May and go away" wäre in diesem Jahr etwas verfrüht - jedenfalls gleich zu Beginn des Monats. Stattdessen lassen wir den guten Aktienmix in unseren Depots noch ein paar Wochen bei voller Investitionsquote laufen, so die Analysten der Fürst Fugger Privatbank. Danach biete es sich jedoch an, ein paar Gewinne zu sichern, denn die Sommermonate würden auch dieses Jahr volatiler werden. Insgesamt würden die Analysten der Fürst Fugger Privatbank jedoch weiter von einem guten Börsenjahr ausgehen. (29.04.2021/alc/a/a)
Die letzten Wochen hätten schöne Performance in viele Depots gebracht - allerdings auch etwas Bewegung. Die Kursfavoriten seien gewechselt, ohne dass dabei ein klares Schema erkennbar gewesen wäre.
Wir haben daher in der Vermögensverwaltung der Fürst Fugger Privatbank die Aktienquoten bis zum Anschlag ausgenutzt, so die Analysten der Fürst Fugger Privatbank. Wegen der durch Kursgewinne ausgelösten Überschreitungen seien nun kleinere Anpassungen durch Verkäufe notwendig gewesen. Es gebe schlimmere Gründe.
Die festverzinslichen Wertpapiere hätten entsprechend weiter gelitten. Bei nahezu Nullzins kämen nun Kursabschläge hinzu. Anleihen dürften daher auf längere Sicht kaum Chancen bieten.
Auch die Negativzinsen würden immer mehr um sich greifen. Entsprechend würden mehr und mehr Anleger ihr Anlageverhalten anpassen müssen. Neben der Inflation auch noch 0,5% Negativzinsen zu zahlen, könne sich zu einem empfindlichen Wertverlust für das angelegte Geld summieren.
Gold habe hingegen wieder angezogen und dürfte in den kommenden Monaten auch weiter ansteigen.
"Sell in May and go away" wäre in diesem Jahr etwas verfrüht - jedenfalls gleich zu Beginn des Monats. Stattdessen lassen wir den guten Aktienmix in unseren Depots noch ein paar Wochen bei voller Investitionsquote laufen, so die Analysten der Fürst Fugger Privatbank. Danach biete es sich jedoch an, ein paar Gewinne zu sichern, denn die Sommermonate würden auch dieses Jahr volatiler werden. Insgesamt würden die Analysten der Fürst Fugger Privatbank jedoch weiter von einem guten Börsenjahr ausgehen. (29.04.2021/alc/a/a)


