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Anleihen auf Daimler: Attraktive Rendite, selbst bei leicht fallenden Kursen
09.01.14 11:56
ZertifikateJournal
Schwarzach am Main (www.anleihencheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" präsentieren in ihrer aktuellen Ausgabe die Memory-Express-Anleihe (ISIN DE000BLB2MZ9 / WKN BLB2MZ) von der Bayerischen Landesbank und die Easy-Aktien-Anleihe von der Landesbank Baden-Württemberg auf die Daimler-Aktie (ISIN DE0007100000 / WKN 710000).
2013 sei für die deutschen Autobauer ein erfolgreiches Jahr gewesen, trotz der Flaute in Europa. Denn vor allem in China seien Autos "Made in Germany" heiß begehrt. Schätzungen zufolge dürfte der Markt im Land der aufgehenden Sonne im vergangenen Jahr um rund 20 Prozent zugelegt haben. Und auch im laufenden Jahr werde China wohl wieder den Takt vorgeben. Experten würden daher davon ausgehen, dass die Volksrepublik im Jahr 2014 zum größten Automarkt der Welt aufsteigen werde. Damit würden die Amerikaner wohl aus der "Pole Positionen" gedrängt. Doch auch in Europa sei Besserung in Sicht. Seit dem Herbst 2013 würden die Absätze auf dem alten Kontinent anziehen. Branchenkenner würden deswegen von einem "Ende der Talsohle" sprechen. Sie würden dem europäischen Markt in diesem Jahr frisches Wachstum zutrauen.
Somit dürfte auch der weltweite Automarkt in diesem Jahr wieder zulegen. VDA-Präsident Matthias Wissmann rechne mit einem Plus von gut fünf Prozent auf 74,7 Mio. Fahrzeuge. Gute Voraussetzungen für die deutschen Autobauer also. Laut Wissmann würden sie 2014 rund 14,7 Mio. PKWs herstellen. Das seien rund fünf Prozent mehr als im vergangenen Jahr.
Aber die deutschen Auto-Aktien seien zuletzt sehr gut gelaufen. Daimler habe seit Mitte April 2013 rund 61 Prozent zugelegt, die Volkswagen-Vorzüge knapp 44 Prozent und BMW mehr als 30 Prozent. Deswegen würden viele Analysten - trotz der insgesamt guten Aussichten - das Kurspotenzial für die Auto-Titel für begrenzt halten. Die besten Chancen würden sie noch für Daimler sehen, vor allem weil die Schwaben neue Modelle an dem Markt bringen würden und zudem in China inzwischen gut aufgestellt seien. Insgesamt würden 22 von 39 Analysten, die den Titel bewerten würden, ein "buy" vergeben. Elf würden für "halten" votieren und nur sechs Experten hätten den DAX-Wert auf der Abschuss-Liste.
Die Emittenten hätten eine ganze Reihe von Papieren auf den DAX-Wert frisch in der Zeichnung. Bei vielen Produkten müsse die Aktie nicht mal zulegen, um Rendite zu machen. In manchen Fällen dürfe sie sogar leicht fallen - wie etwa bei einer Memory Express-Anleihe der BayernLB, die noch bis morgen gezeichnet werden könne. Das Papier biete eine Jahresprämie von 5,6 Prozent. Diese werde fällig, sobald die Daimler-Aktie an einem der jährlichen Stichtage - immer Anfang Januar - auf oder über der Kuponschwelle von 60 Prozent ihres Startkurses schließe. Notiere sie darunter, entfalle die Zahlung für die entsprechende Zinsperiode. Wie bei dieser Gattung üblich, würden ausgefallene Zahlungen automatisch nachgeholt, sobald der Basiswert an einem der folgenden Feststellungstage wieder auf oder über der Kuponschwelle liege.
Darüber hinaus hätten Anleger natürlich auch die Chance, früher an ihren Einsatz zu kommen. Dies geschehe, wenn die Daimler-Aktie an einem der Stichtage über ihrem Startwert schließe. In diesem Fall werde das Papier zum vollen Nennbetrag zuzüglich der zugehörigen und eventuell ausgefallener Zinszahlungen getilgt. Komme es während der Laufzeit zu keiner vorzeitigen Rückzahlung, entscheide im Januar 2018 die Memory-Schwelle darüber, ob das Papier zum Nominalbetrag inklusive Kupon(s) getilgt werde oder stattdessen Daimler-Aktien ins Depot gebucht würden. Der finale Zins sowie zuvor eventuell ausgefallene Zahlungen seien dann natürlich futsch.
Einen Fixzins von 5,1 Prozent p.a. würden Anleger bei einer Easy Aktien-Anleihe der LBBW erhalten. Die Auszahlung bei Fälligkeit sei hingegen offen, sie hänge davon ab, ob der DAX-Wert am finalen Bewertungstag im Juni 2016 über oder unter dem Basispreis schließe. Die für die Rückzahlung zum Nominalwert relevante Schwelle werde nach Ende der Zeichnungsfrist (bis 24. Januar) bei 75 Prozent des Anfangsreferenzpreises eingezogen. Schließe die Daimler-Aktie darüber, würden Anleger den Nennbetrag von 1.000 Euro je Anleihe zurückerhalten. Liege sie darunter, erfolge die Rückzahlung durch Lieferung einer vorab festgelegten Anzahl von Aktien des Daimler-Konzerns. (Ausgabe 1/2014) (09.01.2014/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
2013 sei für die deutschen Autobauer ein erfolgreiches Jahr gewesen, trotz der Flaute in Europa. Denn vor allem in China seien Autos "Made in Germany" heiß begehrt. Schätzungen zufolge dürfte der Markt im Land der aufgehenden Sonne im vergangenen Jahr um rund 20 Prozent zugelegt haben. Und auch im laufenden Jahr werde China wohl wieder den Takt vorgeben. Experten würden daher davon ausgehen, dass die Volksrepublik im Jahr 2014 zum größten Automarkt der Welt aufsteigen werde. Damit würden die Amerikaner wohl aus der "Pole Positionen" gedrängt. Doch auch in Europa sei Besserung in Sicht. Seit dem Herbst 2013 würden die Absätze auf dem alten Kontinent anziehen. Branchenkenner würden deswegen von einem "Ende der Talsohle" sprechen. Sie würden dem europäischen Markt in diesem Jahr frisches Wachstum zutrauen.
Somit dürfte auch der weltweite Automarkt in diesem Jahr wieder zulegen. VDA-Präsident Matthias Wissmann rechne mit einem Plus von gut fünf Prozent auf 74,7 Mio. Fahrzeuge. Gute Voraussetzungen für die deutschen Autobauer also. Laut Wissmann würden sie 2014 rund 14,7 Mio. PKWs herstellen. Das seien rund fünf Prozent mehr als im vergangenen Jahr.
Die Emittenten hätten eine ganze Reihe von Papieren auf den DAX-Wert frisch in der Zeichnung. Bei vielen Produkten müsse die Aktie nicht mal zulegen, um Rendite zu machen. In manchen Fällen dürfe sie sogar leicht fallen - wie etwa bei einer Memory Express-Anleihe der BayernLB, die noch bis morgen gezeichnet werden könne. Das Papier biete eine Jahresprämie von 5,6 Prozent. Diese werde fällig, sobald die Daimler-Aktie an einem der jährlichen Stichtage - immer Anfang Januar - auf oder über der Kuponschwelle von 60 Prozent ihres Startkurses schließe. Notiere sie darunter, entfalle die Zahlung für die entsprechende Zinsperiode. Wie bei dieser Gattung üblich, würden ausgefallene Zahlungen automatisch nachgeholt, sobald der Basiswert an einem der folgenden Feststellungstage wieder auf oder über der Kuponschwelle liege.
Darüber hinaus hätten Anleger natürlich auch die Chance, früher an ihren Einsatz zu kommen. Dies geschehe, wenn die Daimler-Aktie an einem der Stichtage über ihrem Startwert schließe. In diesem Fall werde das Papier zum vollen Nennbetrag zuzüglich der zugehörigen und eventuell ausgefallener Zinszahlungen getilgt. Komme es während der Laufzeit zu keiner vorzeitigen Rückzahlung, entscheide im Januar 2018 die Memory-Schwelle darüber, ob das Papier zum Nominalbetrag inklusive Kupon(s) getilgt werde oder stattdessen Daimler-Aktien ins Depot gebucht würden. Der finale Zins sowie zuvor eventuell ausgefallene Zahlungen seien dann natürlich futsch.
Einen Fixzins von 5,1 Prozent p.a. würden Anleger bei einer Easy Aktien-Anleihe der LBBW erhalten. Die Auszahlung bei Fälligkeit sei hingegen offen, sie hänge davon ab, ob der DAX-Wert am finalen Bewertungstag im Juni 2016 über oder unter dem Basispreis schließe. Die für die Rückzahlung zum Nominalwert relevante Schwelle werde nach Ende der Zeichnungsfrist (bis 24. Januar) bei 75 Prozent des Anfangsreferenzpreises eingezogen. Schließe die Daimler-Aktie darüber, würden Anleger den Nennbetrag von 1.000 Euro je Anleihe zurückerhalten. Liege sie darunter, erfolge die Rückzahlung durch Lieferung einer vorab festgelegten Anzahl von Aktien des Daimler-Konzerns. (Ausgabe 1/2014) (09.01.2014/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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