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Anleihemarkt: Cash ist King!
21.07.14 11:27
AXA Investment Managers
Köln (www.anleihencheck.de) - AXA Investment Managers veröffentlicht ein Zitat zu den Folgen erhöhter Volatilität und mangelnder Liquidität für die Anleihemärkte:
"Im Moment sieht alles danach aus, dass Cash wieder King ist. Risikoreichere Anlageklassen scheinen anfällig für eine Korrektur zu sein - viele Bewertungen sind zu hoch", sage Chris Iggo, CIO Fixed Income bei AXA Investment Managers.
In den letzten Wochen seien die Märkte wieder volatiler geworden. Ein zentraler Grund sei laut Iggo die drohende Insolvenz der portugiesischen Banco Espírito Santo: "Zwar gehen wir aktuell nicht davon aus, dass die Regierung in Lissabon die kriselnde Bank mit Kapital unterstützen muss, doch die Nachricht sorgte für Unruhe an den Märkten", so Chris Iggo.
Verstärkt würden diese Unsicherheit und damit einhergehende steigende Volatilität durch geopolitische Risiken wie in der Ukraine oder im Gazastreifen. "Wenn die Konflikte weiter eskalieren, wird sich das unmittelbar auf das Verhalten der Anleger auswirken - sie werden noch vorsichtiger investieren", sage der Anleihen-Experte.
"Die gegenwärtige Situation an den Anleihemärkten ist für Anleger wie ein Giftcocktail: Die Bewertungen sind hoch, eine Korrektur durch erhöhte geopolitische Risiken erscheint wahrscheinlich und gleichzeitig ist zu wenig Liquidität vorhanden." Das habe dazu geführt, dass einige renommierte Investoren bereits ihre Cash-Vorräte aufgefüllt hätten. "Selbst wenn sie damit vorübergehend keine Outperformance erzielen, erscheinen Cash-Käufe nur allzu sinnvoll, wenn es zu einer Marktkorrektur kommt", sei Iggo überzeugt.
Auch die Entwicklung der Unternehmensanleihen beunruhige den Anleihen-Experten: "Die Nachrichten bei Corporate Bonds gefallen mir nicht. Neuemissionen erreichen nicht die Performance wie noch vor ein paar Monaten. Zwar tut sich bei vielen Unternehmen etwas, aber viele Aktivitäten wirken sich nicht positiv auf ihre Anleihen aus", erläutere Iggo. Insgesamt sei die Handelsliquidität nicht ergiebig - und das könnte die Preise bei einer Marktkorrektur in die Höhe treiben. "Gleichzeitig verlange das makroökonomische Umfeld kürzere Laufzeiten. "Auch vor diesem Hintergrund scheint Cash einmal mehr attraktiv", meine Chris Iggo. (21.07.2014/alc/a/a)
"Im Moment sieht alles danach aus, dass Cash wieder King ist. Risikoreichere Anlageklassen scheinen anfällig für eine Korrektur zu sein - viele Bewertungen sind zu hoch", sage Chris Iggo, CIO Fixed Income bei AXA Investment Managers.
Verstärkt würden diese Unsicherheit und damit einhergehende steigende Volatilität durch geopolitische Risiken wie in der Ukraine oder im Gazastreifen. "Wenn die Konflikte weiter eskalieren, wird sich das unmittelbar auf das Verhalten der Anleger auswirken - sie werden noch vorsichtiger investieren", sage der Anleihen-Experte.
"Die gegenwärtige Situation an den Anleihemärkten ist für Anleger wie ein Giftcocktail: Die Bewertungen sind hoch, eine Korrektur durch erhöhte geopolitische Risiken erscheint wahrscheinlich und gleichzeitig ist zu wenig Liquidität vorhanden." Das habe dazu geführt, dass einige renommierte Investoren bereits ihre Cash-Vorräte aufgefüllt hätten. "Selbst wenn sie damit vorübergehend keine Outperformance erzielen, erscheinen Cash-Käufe nur allzu sinnvoll, wenn es zu einer Marktkorrektur kommt", sei Iggo überzeugt.
Auch die Entwicklung der Unternehmensanleihen beunruhige den Anleihen-Experten: "Die Nachrichten bei Corporate Bonds gefallen mir nicht. Neuemissionen erreichen nicht die Performance wie noch vor ein paar Monaten. Zwar tut sich bei vielen Unternehmen etwas, aber viele Aktivitäten wirken sich nicht positiv auf ihre Anleihen aus", erläutere Iggo. Insgesamt sei die Handelsliquidität nicht ergiebig - und das könnte die Preise bei einer Marktkorrektur in die Höhe treiben. "Gleichzeitig verlange das makroökonomische Umfeld kürzere Laufzeiten. "Auch vor diesem Hintergrund scheint Cash einmal mehr attraktiv", meine Chris Iggo. (21.07.2014/alc/a/a)


