Anleger in der Zwickmühle, Corporates Bonds im Urlaub


16.08.13 16:08
Baader Bank

Unterschleissheim (www.anleihencheck.de) - Vor vielen Jahren durfte ich immer mit meiner Großmutter das gute alte Brettspiel Mühle spielen, so Klaus Stopp, Leiter der Skontroführung Renten bei der Baader Bank.

Hierbei sei es stets darum gegangen, sich mittels einer Zwickmühle einen entscheidenden Vorteil zu verschaffen. Nun viele Jahre später sei die Situation am Rentenmarkt ähnlich, allerdings wisse niemand, wer als Sieger vom Platz gehen werde. Eines sei aber sicher, der Investor werde es nicht sein. Die Sparer seien zurzeit die Dummen und würden in der Zwickmühle sitzen!

Denn einerseits würden die niedrigen Zinsen keine wirkliche Rendite für das eingesetzte Kapital bedeuten und andererseits fresse die Inflation jährlich einen zweistelligen Milliardenbetrag vom Vermögen der Bundesbürger auf. Hierbei müsse allerdings darauf hingewiesen werden, dass sich die offizielle Inflationsrate mit 1,9% noch immer, wenn auch nur geringfügig, unter der von der Europäischen Zentralbank (EZB) als Grenze festgelegten 2%-Marke befinde. Das gelte aber nur für die in Form eines besonderen Warenkorbs gemessene Inflationsrate.

Betrachte man die zum Leben notwendigen Güter, wie beispielsweise Lebensmittel und Energiekosten, dann stelle sich die Situation ganz anders dar. Preiserhöhungen bei Kartoffeln um 44% oder verschiedenen Obstsorten um 22% gegenüber dem Vorjahr würden die Verbraucher schier verzweifeln lassen. Auch Energiekosten, Milchprodukte und Fleischwaren würden ein tiefes Loch in die Haushaltskasse aller Verbraucher reißen. Somit werde wieder ganz deutlich, dass die statistische Inflationsrate nichts mit der vom Verbraucher registrierten gemeinsam habe.

Aber an welchen Zielgrößen solle sich die EZB orientieren? Sie habe nur die Möglichkeit, ihre Geldpolitik an der offiziellen Zahl auszurichten. Dass sie hierbei zusätzlich von den Politikern im Stich gelassen werde und auch noch die heißen Kartoffeln aus dem Feuer holen solle, mache den geldpolitischen Auftrag der EZB nicht einfacher.

Gleichzeitig würden die Risiken der Steuerzahler für diesen Irrsinn ins Unermessliche wachsen und seien nur mit einer Geldpolitik unter gleichzeitiger Duldung der Inflation zu handeln. Dennoch gelte auch hierbei: "Der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht". Und wir werden uns sicherlich irgendwann den kritischen Fragen unserer Kinder stellen müssen, weil wir zu viele Dinge klaglos hingenommen haben, so die Analysten der Baader Bank.

Auch in dieser Handelswoche habe sich am Primärmarkt für Corporates Bonds nichts getan und die Emissionstätigkeit erinnere sehr stark an die Wetterkapriolen noch vor wenigen Wochen. So habe im Juni zum Beispiel der Sylvensteinspeicher bei München nach sintflutartigen Regenfällen geöffnet werden müssen, weil die Wassermassen einen zu großen Druck auf die Staumauern ausgeübt hätten. Nun, nur wenige Wochen später, habe angesichts der Hitze der Wasserstand den Mindeststand fast erreicht und dies führe zu einer Drosselung der Wassermenge, die in die Isar abgeleitet werde.

So ähnlich ausgetrocknet präsentiere sich nun auch der Primärmarkt für Unternehmensanleihen. Investoren seien weiterhin auf die Altemissionen angewiesen, wenn Gelder investiert werden müssten. So werde seitens der Anleger eine Anleihe (ISIN XS0938218400 / WKN A1TNEC) der STADA Arzneimittel AG mit einem 2,25%-igen Kupon und einer Fälligkeit am 5. Juni 2018 verstärkt nachgefragt. Bei einem Kurs von 101,00% belaufe sich die Rendite auf ca. 2,02%.

Aber auch eine Anleihe (ISIN XS0847087714 / WKN A1RE7N) der Otto GmbH & Co KG mit einem Kupon in Höhe von 3,875% und einer Laufzeit bis zum 1. November 2019 stehe im Fokus der Anleger. Bei einem aktuellen Kurs von 103,60% entspreche dies einer Rendite von ca. 3,21%. Wohl dem, der auf einen funktionierenden Sekundärmarkt ausweichen könne!

Japan habe schon immer ein besonderes Faible für alle Arten der Konjunkturbelebung gehabt. Bereits seit vielen Jahrzehnten werde in gewissen zeitlichen Abständen ein Konjunkturpaket nach dem anderen geschnürt. Nach der großen Naturkatastrophe und dem nuklearen GAU im März 2011 sei Japan allerdings finanziell so angeschlagen, dass sich die japanische Regierung zur Deckung des Haushaltsdefizits zu einer Mehrwertsteuererhöhung habe hinreißen lassen.

Nach dem Wahlsieg der Liberaldemokraten seien die Voraussetzungen für die von internationaler Seite vehement geforderte Haushaltssanierung so gut wie schon lange nicht mehr, da man sich der Mehrheit in beiden Kammern sicher sei. Ob die Konsumsteuer wie geplant zum 1. April 2014 von 5% auf 8% und anschließend zum Oktober 2015 in einem zweiten Schritt von 8% auf 10% erhöht werde, werde erst im Herbst des Jahres final entschieden.

Wegen einer inzwischen bei 240% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) angelangten Verschuldung Japans sei allerdings der Spielraum für die Regierung von Shinzo Abe sehr klein geworden und ein Abrücken von diesen Plänen fast unmöglich. Da man aber Angst vor den wirtschaftlichen Folgen einer solchen Steuererhöhung habe, erwäge man inzwischen gleichzeitig eine Senkung der Unternehmenssteuer, um entsprechend gegenzusteuern. Gänzlich unbegründet sei diese Befürchtung sicherlich nicht, denn bereits im zweiten Quartal sei das Wirtschaftswachstum geringer als erwartet ausgefallen.

Aber eine solche Maßnahme würde die geplante Sanierung des Haushalts erschweren und sogar die eherne Absicht der Regierungspartei konterkarieren. Allein die Tatsache, dass man schon wieder überlege, wie man die Auswirkungen dieser überfälligen Maßnahme mildern könnte - sei es auch nur durch eine zeitliche Verschiebung - zeige, dass alle Politiker weltweit den Ernst der Lage noch immer nicht erkannt hätten. Und hierbei würden sich weder Japan, die USA noch Europa voneinander unterscheiden. Außer Lippenbekenntnissen sei weiterhin nichts von den Politikern zu erwarten!

Seit vielen Jahren sei in Deutschland der Umgang mit seinen Staatsdienern immer wieder ein Thema an den Stammtischen. Oftmals werde von einem Staat im Staat gesprochen. Noch in den 80er Jahren sei es so gewesen, dass jeder, der sich für einen Job im Staatsdienst interessiert habe, belächelt worden sei. Denn in der freien Wirtschaft hätten ganz andere finanzielle Möglichkeiten zur Wahl gestanden.

Aber es gehe bei der jüngsten Diskussion über die Beamten nicht um die Vor- und Nachteile dieser Berufswahl oder sogar die Arbeitsmotivation. Nein, durch dieses System seien seit vielen Jahren Risiken der Finanzierung angehäuft worden, die in Zeiten anderer Krisenherde sehr schnell alle Bemühungen der Haushaltssanierung torpedieren könnten.

So würden sich die hochgerechneten Kosten für Pensionen und Beihilfen der heute noch aktiven Beamten auf sage und schreibe 465,4 Mrd. EUR belaufen. Eine tickende Zeitbombe, die entschärft werden müsse. Zwar würden diese Gelder nicht auf einen Schlag fällig gestellt, aber auch der jährliche Betrag steige von Jahr zu Jahr und stelle eine finanzielle Last dar.

Das Problem sei zwar bereits vor Jahren erkannt worden, aber niemand habe sich bisher an grundsätzliche Reformen heran gewagt. Lediglich die Einrichtung einer Versorgungsrücklage und eines Versorgungsfonds sei vor Jahren initiiert worden. Diese auch auf Länderebene verwalteten Versorgungsrücklagen hätten insgesamt, Ende 2012, allerdings erst über ca. 6,8 Mrd. EUR verfügt. Der Anfang sei zwar gemacht, aber noch nicht mehr.

Brisant sei dieses Thema aber auch, da die Versorgungsansprüche nicht nur ein deutsches Problem darstellen würden, sondern speziell in Südeuropa der Staat als größter Arbeitgeber fungiere. Und insbesondere vor dem Hintergrund der Finanzkrise in Euroland sei es dringend an der Zeit, diese Risiken transparenter zu machen. Hierzu sei vereinbart worden, dass die Alterssicherungsansprüche an die Statistikbehörde Eurostat übermittelt würden. Das höre sich zunächst mal gut an. Aber dass erstmals zum Beispiel von Deutschland diese Daten im Jahre 2017 für das Jahr 2015 zur Verfügung gestellt werden sollten, würden erste Zweifel an der Wirksamkeit aufkommen lassen.

Fast jeden Samstag gebe es eine neue Ausgabe der Chartshow im privaten Fernsehen. Hierzu würden Kaufverhalten und Trends analysiert und das Ergebnis werde wiederum in Form einer Chartshow dem Publikum präsentiert. Würde man eine Umfrage zu "Das nervigste Thema unter Börsianern" in Auftrag geben, so wäre das Ergebnis sicherlich: Griechenland. Es falle einem schwer, sich immer wieder neu mit diesem Thema zu beschäftigen. Denn eigentlich sei bereits alles schon mehrfach durchgespielt worden und trotzdem sei keine Lösung in Sicht.

Griechenland werde trotz der diesjährigen Zuwächse im Tourismus nicht auf eigenen Beinen stehen können und auch dass man in den ersten neun Monaten einen Primärüberschuss habe erzielen können, mache die Sache nicht einfacher. Die Tatsache alleine sei nicht aussagekräftig, da hierbei die Kosten des Schuldendienstes außer Acht gelassen worden seien. Dies als Erfolg zu feiern, sei Augenwischerei und unverantwortlich.

Weiterhin sei Griechenland mit einer saisonbereinigten Jugendarbeitslosigkeit im Monat Mai von 64,9% konfrontiert und da helfe auch nicht, dass die Wirtschaft im zweiten Quartal so langsam geschrumpft sei, wie schon seit knapp zwei Jahren nicht mehr. Und selbst wenn sich die konjunkturelle Situation auch demnächst verbessern sollte, so sei die Tatsache noch kein Anlass zu Freudentänzen. Denn je tiefer die Wirtschaftskraft sinke, desto größer sei die Wahrscheinlichkeit, dass der Trend gebrochen werde und sogar ein kleiner Anstieg eine große prozentuale Veränderung hervorrufe. Es zeige sich also immer wieder: Auf die Sicht der Dinge komme es an!

Wie es wirklich mit Griechenland in den nächsten Monaten weiter gehen werde, sei völlig offen. Bezeichnend bei dieser ganzen Diskussion sei allerdings, dass man sich permanent Gedanken mache, ob ein neuer Schuldenschnitt kommen werde und wie man Griechenland helfen könnte. Aber es wäre sicherlich zielführender, wenn man vor der anstehenden Bundestagswahl lesen dürfte, wie die Regierung in Athen gegen Steuerhinterziehung vorgehen werde.

Dass immer noch jedes zweite Unternehmen in Griechenland Steuern hinterziehe, lasse die Bereitschaft der Bürger Eurolands für ein neues Hilfspaket gegen Null streben. Dies sei auch nachvollziehbar, wenn man sich vorstelle, dass in vielen Tourismushochburgen von den Urlaubern die Mehrwertsteuer zwar kassiert werde, aber keine Abführung an das Finanzamt erfolge. Dies sei dreifacher Betrug, am eigenen Volk, am Urlauber und an den Völkern Eurolands!

Am Dienstag dieser Woche habe Robert Harting seinen Weltmeistertitel im Diskuswerfen verteidigt. Ähnlich wie ein Diskus sei auch der Euro-Bund-Future während der vergangenen Handelswoche, bei einem ruhigen Handel, in einer engen Spanne zwischen 141,91% und 142,71% geflogen. Aber mit Raphael Holzdeppe habe man nun auch noch einen weltmeisterlichen Stabhochspringer und seit Dienstag falle der Kurs des Rentenbarometers wie ein Stabhochspringer, der die Messlatte überwunden habe.

Der Rückgang sei auf überraschend positive Konjunkturdaten zurückzuführen. So sei exemplarisch der ZEW-Index auf 42,0 gestiegen - erwartet worden sei lediglich ein Wert von 39,9. Gestern Morgen sei der Euro-Bund-Future dann bei 140,56% auf der Weichbodenmatte aufgeschlagen und habe sich im Laufe des Tages wieder etwas erholen können. Er bewege sich aktuell bei ca. 140,95%.

Nach Meinung der Chartisten seien die Widerstände bei den psychologisch wichtigen Marken von 141,00% und 142,00% zu sehen. Denn diese Unterstützungslinien der vergangenen Wochen seien ohne jegliche Gegenwehr durchbrochen worden und hätten so zum Widerstand mutiert. Dadurch sei das nächste Sicherungsnetz für das Sorgenbarometer um die Marke von 140,00% gespannt. Bei einem Durchbrechen dieser Marke wären die Tiefstände vom September 2012 bei ca. 138,41% das nächste Ziel.

Aber die Leichtathletik Weltmeisterschaft laufe noch einige Tage und es bleibe abzuwarten, ob der Euro-Bund-Future eher am Hindernislauf oder an der Disziplin 20 km Gehen teilnehmen werde.

In dieser Handelswoche sei sogar in den USA gegenüber der Vorwoche in punkto Refinanzierung ein stark reduziertes Angebot registriert worden. So hätten insgesamt lediglich 100 Mrd. US-Dollar in Form von Geldmarktpapieren mit Laufzeiten von vier Wochen, sowie drei und sechs Monaten zur Refinanzierung angestanden.

In dieser ruhigen Phase habe Spanien vermeldet, dass man in den ersten sieben Monaten bereits 75% der in diesem Jahr benötigten Gelder an den Kapitalmärkten aufgenommen habe und somit werde man die noch geplanten Emissionen volumenmäßig um ca. 33% reduzieren. Diese Nachricht habe Entspannung signalisiert und sei von den Marktteilnehmern positiv bewertet worden.

Zeitgleich habe die Bundesfinanzagentur Deutschlands die für gestern gemäß Emissionskalender geplante Aufstockung der aktuellen zehnjährigen Anleihe des Bundes (ISIN DE0001102317 / WKN 110231) um 4 Mrd. EUR auf insgesamt 18 Mrd. EUR durchgeführt. Bei einer 1,3-fachen Überzeichnung sei die Zuteilung mit einer Durchschnittsrendite von 1,80% erfolgt.

Bei dieser Auktion sei erstmals seit langer Zeit die Verunsicherung der Investoren wieder spürbar gewesen, denn noch im Mai sei eine Rendite von weniger als 1,20% unter Sicherheitsaspekten akzeptiert worden. In Zeiten positiverer Wirtschaftsdaten und zunehmender Unsicherheit bezüglich der Geldpolitik in den USA werde weniger in sichere Staatsanleihen investiert und das spiegele das Tenderergebnis bei lang laufenden Anleihen diesseits und jenseits des Atlantiks wider.

Es sei Urlaubszeit, das Wetter zeige sich von seiner besten Seite und bringe den Urlaubern in ganz Europa viel Sonne. Auch der Devisenmarkt habe sich von seiner sonnigen Seite gezeigt und dem Euro zum Wochenausklang ein Sieben-Wochen-Hoch bei 1,3401 USD beschert. Sogar zum Wochenauftakt hätten gute Konjunkturdaten in Deutschland und Frankreich, sowie eine gestiegene Industrieproduktion in der Eurozone für anhaltenden Sonnenschein gesorgt.

So seien die Aussichten für den Euro eigentlich bestens gewesen. Jedoch hätten dann gute Konjunkturdaten aus Übersee für etwas Abkühlung gesorgt. Aufgrund der sich verbesserten US-Wirtschaftsdaten würden Marktteilnehmer befürchten, die US-Notenbank könnte bereits in naher Zukunft ihre Anleihenkäufe drosseln.

Somit sei die europäische Gemeinschaftswährung trotz der guten heimischen Vorzeichen unter Druck geraten und der Kurs habe wieder bis auf 1,3240 USD abgebröckelt. Trotz der Auf-und-ab-Bewegungen verharre die Einheitswährung seit Monatsanfang in einem engen Korridor zwischen 1,32 und 1,34 USD.

Anders zeige sich da die Entwicklung des Euro zur Türkischen Lira. Obwohl die türkische Notenbank erst kürzlich die Leitzinsen erhöht habe, auch in der Hoffnung die heimische Währung zu stärken, habe der Euro ein neues Allzeithoch bei 2,5810 TRY erklimmen können.

Die Anleger würden weiterhin vorsichtig bleiben und ihr Vermögen optimal zu streuen versuchen. So stünden Fremdwährungsanleihen nach wie vor auf der Agenda der Anleger. Zu den favorisierten Bonds würden Anleihen auf Norwegische Kronen, Australische Dollar, US-Dollar sowie auch Türkische Lira zählen.

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