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Alle Augen auf die FED
15.03.21 13:45
Berenberg
Hamburg (www.anleihencheck.de) - Der Aktienmarkt ist momentan zwischen Reflationsoptimismus und Inflationssorgen hin- und hergerissen, so Prof. Dr. Bernd Meyer, Chefstratege Wealth and Asset Management bei Berenberg.
Würden die Anleiherenditen steigen, würden hochbewertete Aktien fallen und umgekehrt. Die gestiegene Korrelation zwischen Aktien und Anleihen sowie die erhöhte Volatilität von Anleihen habe dazu geführt, dass einige systematische Strategien wie zum Beispiel Risk-Parity-Fonds ihr Exposure in Aktien und Anleihen zuletzt hätten reduzieren müssen.
Die Rotation von Value in Growth dürfte zumindest kurzfristig vom Momentum her unterstützt bleiben - falle doch nun der März 2020 stückweise aus dem rollierenden 12-Monatszeitraum, ein Monat in dem sich Tech viel besser als die Value-Sektoren gehalten habe. Wie weit die Rotation gehen könne, hänge auch stark von den Zentralbanken ab. Könnten diese den Markt beruhigen und den Zinsanstieg moderat gestalten, wäre das für den breiten Aktienmarkt positiv. Vor diesem Hintergrund sei die FED-Sitzung diese Woche sehr relevant für die Märkte.
Am 17. März seien alle Augen auf die US-Zentralbank gerichtet. Der Markt sei gespannt, ob die FED auf die zuletzt deutlich gestiegenen Nominalzinsen reagieren werde. Am gleichen Tag würden in den Niederlanden die Parlamentswahlen stattfinden. Diese dürften einen Einblick in die Wählerstimmung in Corona-Zeiten geben. Am 18. März treffe sich die Bank of England und werde über ihren weiteren geldpolitischen Kurs entscheiden. Am 25./26. März würden sich die Staats- und Regierungschefs der EU treffen, um u.a. über die COVID-19-Pandemie, den Binnenmarkt, die Industriepolitik, die digitale Transformation und die Beziehungen zu Russland zu diskutieren.
Diesen Dienstag würden die ZEW-Konjunkturerwartungen (Mrz.) für Deutschland, die Einzelhandelsumsätze (Feb.) und die Industrieproduktionsdaten (Feb.) für die USA veröffentlicht. Am Donnerstag würden der Philadelphia FED Index und die Erstanträge für die Arbeitslosenunterstützung in den USA folgen. (15.03.2021/alc/a/a)
Würden die Anleiherenditen steigen, würden hochbewertete Aktien fallen und umgekehrt. Die gestiegene Korrelation zwischen Aktien und Anleihen sowie die erhöhte Volatilität von Anleihen habe dazu geführt, dass einige systematische Strategien wie zum Beispiel Risk-Parity-Fonds ihr Exposure in Aktien und Anleihen zuletzt hätten reduzieren müssen.
Am 17. März seien alle Augen auf die US-Zentralbank gerichtet. Der Markt sei gespannt, ob die FED auf die zuletzt deutlich gestiegenen Nominalzinsen reagieren werde. Am gleichen Tag würden in den Niederlanden die Parlamentswahlen stattfinden. Diese dürften einen Einblick in die Wählerstimmung in Corona-Zeiten geben. Am 18. März treffe sich die Bank of England und werde über ihren weiteren geldpolitischen Kurs entscheiden. Am 25./26. März würden sich die Staats- und Regierungschefs der EU treffen, um u.a. über die COVID-19-Pandemie, den Binnenmarkt, die Industriepolitik, die digitale Transformation und die Beziehungen zu Russland zu diskutieren.
Diesen Dienstag würden die ZEW-Konjunkturerwartungen (Mrz.) für Deutschland, die Einzelhandelsumsätze (Feb.) und die Industrieproduktionsdaten (Feb.) für die USA veröffentlicht. Am Donnerstag würden der Philadelphia FED Index und die Erstanträge für die Arbeitslosenunterstützung in den USA folgen. (15.03.2021/alc/a/a)


