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Aktienanleihen auf ENI und Repsol: Öl-Investments für die Tankfüllung - Anleiheanalyse
18.06.18 09:15
DZ BANK
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in die ENI eine 4,8% Aktienanleihe (ISIN DE000DD8UUE2 / WKN DD8UUE) und als Alternative zum Direktinvestment in die Repsol-Aktie eine 8,7% Aktienanleihe (ISIN DE000DD8UXN7 / WKN DD8UXN) vor.
Die Ferienzeit nahe. Bevor sie allerdings die ersehnte Erholung finden würden, würden sich auch in diesem Jahr zahlreiche Urlauber einem alljährlichen Ärgernis ausgesetzt sehen: Pünktlich zum Ferienstart steige der Spritpreis und die Tankfüllung für den Trip an das Mittelmeer, die Nord- oder Ostsee belaste die Urlaubskasse stärker als erwünscht.
Das gelte umso mehr, als Benzin und Diesel ohnehin um einiges teurer seien als noch vor Jahresfrist. Habe der Liter Super vor der letztjährigen Feriensaison etwa 1,30 Euro gekostet, seien es heute bereits 1,45 Euro. Diesel sei von 1,10 Euro auf 1,30 Euro geklettert. Wesentlicher Grund sei der deutlich gestiegene Ölpreis. So habe sich das Fass Rohöl der Nordseesorte Brent auf Jahressicht um fast 50 Prozent auf über 75 US-Dollar verteuert. Damit würden die 80-, 90- und 100-Dollar-Marken wieder in den Blick einiger Marktbeobachter geraten. Auch wenn zurzeit ungewiss sei, ob sie recht behalten würden: Keinesfalls sei zu erwarten, dass die Fahrt in den Urlaub nach der "Sommer-Depression 2017" am Ölmarkt in diesem Jahr günstiger werde.
Clevere Anleger würden vorsorgen und an der Zapfsäule gelassen bleiben, auch wenn die Mineralölkonzerne wie jedes Jahr kräftig an der Preisschraube drehen würden. Denn schon mit einem kleinen Öl-Investment lasse sich im aktuellen Umfeld mehr herausholen als ein paar Tankfüllungen. Interessanter als ein Direktinvestment, dessen Erfolg maßgeblich von den Erwartungen der Marktteilnehmer mitgeprägt werde, erscheine dabei der Fokus auf die Aktien der Mineralölgesellschaften selbst. Die Futures-Kurve sowie mögliche Rollgewinne, aber auch -verluste, welche die Anlagen in den Rohstoff schwer planbar machen würden, würden dabei eine wesentliche Rolle spielen.
Etliche Mineralölgesellschaften hätten ihren Hauptsitz in den beliebtesten Urlaubsländern der Deutschen - ein gedanklicher Abstecher zur Ferienzeit erscheine da so naheliegend wie lohnenswert. Wer an der Adria, in Ligurien oder auf Sizilien Urlaub mache, sollte einen Blick in die italienische Hauptstadt werfen. In Rom habe ENI seine Zentrale. Dank seines Schwerpunkts auf Förderung und Exploration profitiere der Konzern stark von der Normalisierung des Ölpreises. Eine der höchsten Sensitivitäten der Branche gegenüber dem Ölpreis mache ENI dabei zu einer interessanten indirekten Alternative zum Direktinvestment in Öl.
Spanien-Urlaubern werde Repsol nicht fremd sein. Der Konzern, der an über 3.000 Standorten in seinem Heimatland mehr als jede vierte Tankstelle betreibe und zudem stark auf dem lateinamerikanischen Markt vertreten sei, gehöre ebenfalls zu den großen Öl- und Gasförderern und sollte von der Stabilisierung des Rohölpreises profitieren. Gerade Repsols Stärke im Raffinerien-Geschäft, das derzeit ein günstiges Umfeld mit starken Margen aufweise, könnte dem Kurs der Aktie weiteren Auftrieb verleihen.
Wer schnell ans Ziel kommen wolle, könne bei beiden Titeln aufs Gas treten und den Turbo nutzen. Gerade mit Blick auf eine durchaus denkbare Korrektur am Ölmarkt im Spätsommer könnte ein kurzfristiges Engagement in einen Endlos Turbo Long auf ENI oder Repsol Erfolg versprechend sein, da bereits kleine Kursanstiege überproportional genutzt werden könnten. Mit einem Hebel von aktuell 6 und 10 ausgestattet, würden die Turbos einen Puffer zum Knock-out von mehr als 14% bieten.
Wer stattdessen ganz entspannt einen Ort in der Nähe ansteuere, greife auch beim Investment möglicherweise eher zur ruhigeren Variante. Hier würden sich beispielsweise Aktienanleihen auf ENI und Repsol anbieten. Mit Kupons von 4,8% p.a. beziehungsweise 8,7% p.a. und einer Laufzeit bis 13. März 2019 würden sie attraktive Renditen schon für den Fall bieten, dass die Öl-Aktien seitwärts laufen würden. Bei aktuellen Kursen von jeweils gut 97% gebe es im kommenden Frühjahr den Nennwert von 100% zurück, sofern die Aktien dann mindestens auf (ENI) beziehungsweise minimal über dem heutigen Niveau notieren würden (Repsol). Andernfalls würden Anleger eine festgelegte Zahl der jeweiligen Aktie bekommen.
Wer Spanien oder Italien gerade im Hochsommer trotz allem zu heiß findet, liest in der kommenden Ausgabe alles über Ölwerte aus den attraktivsten Reiseregionen Nord- und Westeuropas, so die Analysten der DZ BANK. (Ausgabe 15.06.2018) (18.06.2018/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die Ferienzeit nahe. Bevor sie allerdings die ersehnte Erholung finden würden, würden sich auch in diesem Jahr zahlreiche Urlauber einem alljährlichen Ärgernis ausgesetzt sehen: Pünktlich zum Ferienstart steige der Spritpreis und die Tankfüllung für den Trip an das Mittelmeer, die Nord- oder Ostsee belaste die Urlaubskasse stärker als erwünscht.
Das gelte umso mehr, als Benzin und Diesel ohnehin um einiges teurer seien als noch vor Jahresfrist. Habe der Liter Super vor der letztjährigen Feriensaison etwa 1,30 Euro gekostet, seien es heute bereits 1,45 Euro. Diesel sei von 1,10 Euro auf 1,30 Euro geklettert. Wesentlicher Grund sei der deutlich gestiegene Ölpreis. So habe sich das Fass Rohöl der Nordseesorte Brent auf Jahressicht um fast 50 Prozent auf über 75 US-Dollar verteuert. Damit würden die 80-, 90- und 100-Dollar-Marken wieder in den Blick einiger Marktbeobachter geraten. Auch wenn zurzeit ungewiss sei, ob sie recht behalten würden: Keinesfalls sei zu erwarten, dass die Fahrt in den Urlaub nach der "Sommer-Depression 2017" am Ölmarkt in diesem Jahr günstiger werde.
Clevere Anleger würden vorsorgen und an der Zapfsäule gelassen bleiben, auch wenn die Mineralölkonzerne wie jedes Jahr kräftig an der Preisschraube drehen würden. Denn schon mit einem kleinen Öl-Investment lasse sich im aktuellen Umfeld mehr herausholen als ein paar Tankfüllungen. Interessanter als ein Direktinvestment, dessen Erfolg maßgeblich von den Erwartungen der Marktteilnehmer mitgeprägt werde, erscheine dabei der Fokus auf die Aktien der Mineralölgesellschaften selbst. Die Futures-Kurve sowie mögliche Rollgewinne, aber auch -verluste, welche die Anlagen in den Rohstoff schwer planbar machen würden, würden dabei eine wesentliche Rolle spielen.
Spanien-Urlaubern werde Repsol nicht fremd sein. Der Konzern, der an über 3.000 Standorten in seinem Heimatland mehr als jede vierte Tankstelle betreibe und zudem stark auf dem lateinamerikanischen Markt vertreten sei, gehöre ebenfalls zu den großen Öl- und Gasförderern und sollte von der Stabilisierung des Rohölpreises profitieren. Gerade Repsols Stärke im Raffinerien-Geschäft, das derzeit ein günstiges Umfeld mit starken Margen aufweise, könnte dem Kurs der Aktie weiteren Auftrieb verleihen.
Wer schnell ans Ziel kommen wolle, könne bei beiden Titeln aufs Gas treten und den Turbo nutzen. Gerade mit Blick auf eine durchaus denkbare Korrektur am Ölmarkt im Spätsommer könnte ein kurzfristiges Engagement in einen Endlos Turbo Long auf ENI oder Repsol Erfolg versprechend sein, da bereits kleine Kursanstiege überproportional genutzt werden könnten. Mit einem Hebel von aktuell 6 und 10 ausgestattet, würden die Turbos einen Puffer zum Knock-out von mehr als 14% bieten.
Wer stattdessen ganz entspannt einen Ort in der Nähe ansteuere, greife auch beim Investment möglicherweise eher zur ruhigeren Variante. Hier würden sich beispielsweise Aktienanleihen auf ENI und Repsol anbieten. Mit Kupons von 4,8% p.a. beziehungsweise 8,7% p.a. und einer Laufzeit bis 13. März 2019 würden sie attraktive Renditen schon für den Fall bieten, dass die Öl-Aktien seitwärts laufen würden. Bei aktuellen Kursen von jeweils gut 97% gebe es im kommenden Frühjahr den Nennwert von 100% zurück, sofern die Aktien dann mindestens auf (ENI) beziehungsweise minimal über dem heutigen Niveau notieren würden (Repsol). Andernfalls würden Anleger eine festgelegte Zahl der jeweiligen Aktie bekommen.
Wer Spanien oder Italien gerade im Hochsommer trotz allem zu heiß findet, liest in der kommenden Ausgabe alles über Ölwerte aus den attraktivsten Reiseregionen Nord- und Westeuropas, so die Analysten der DZ BANK. (Ausgabe 15.06.2018) (18.06.2018/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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