Aktienanleihen: Günstige Konstellation bei DAX-Titeln nutzen - Anleihenanalyse


19.01.15 11:24
BNP Paribas

Paris (www.anleihencheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly" eine Aktienanleihe Classic (ISIN DE000PA8L9U0 / WKN PA8L9U) auf die Deutsche Bank-Aktie (ISIN: DE0005140008, WKN: 514000, Ticker-Symbol: DBK, NYSE-Symbol: DB) und eine Aktienanleihe Classic (ISIN DE000PA8L739 / WKN PA8L73) auf die Bayer-Aktie (ISIN: DE000BAY0017, WKN: BAY001, Ticker-Symbol: BAYN, Nasdaq OTC-Symbol: BAYZF) vor.

Banken hätten im vergangenen Jahr zu den Underperformern im DAX gehört, allen voran die Deutsche Bank. Auch der Start ins neue Jahr falle mühsam aus, aber zumindest stabilisiere sich die Aktie knapp über 20 Euro. Dieser Trend habe dafür gesorgt, dass die Aktie der Deutschen Bank bei der Volatilitätsbewertung zu den Spitzenreitern im DAX zähle. Diese Kombination aus Stabilisierung und hoher erwarteter Schwankungsbreite mache Aktienanleihen auf die Deutsche Bank attraktiv. Das ausgewähte Papier habe einen Basispreis von 26 Euro mit einer Laufzeit bis Juni 2016. Die Aktie müsste also noch rund sieben Prozent bis zur Fälligkeit zulegen, um die Maximalrendite von aktuell 18,5 Prozent zu erzielen. Das Papier eigne sich also in erster Linie für Anleger, die einen moderaten Aufschwung in der Aktie erwarten würden. Ähnliches gelte auch für die anderen ausgewählten Aktienanleihen in dieser Woche wie etwa das Papier auf Bayer, einem der Top-Performer im DAX im Jahr 2014.

Mit Verlusten von 24 Prozent habe die Deutsche Bank-Aktie 2014 als zweitschlechtester Wert hinter adidas beendet. Bereits seit Sommer 2011 laufe der Finanzwert in einer breiten Handelsspanne. Verstärktes Kaufinteresse sei seitdem ab Kursen von 20,80 bis 22 Euro zu beobachten gewesen. Spätestens bei 39/40 Euro hätten hingegen kräftige Gewinnmitnahmen eingesetzt. Solange die Handelsmarken gültig bleiben würden, sei eine Fortsetzung der Bewegung innerhalb der Range von der einen zur anderen Grenze zu erwarten. Falle die Aktie unter die südliche Schwelle, stelle das 2009er Tief um 16 Euro die nächste Zielmarke dar. Auf der Oberseite lägen Orientierungsmarken bei 47 und 55 Euro. (Ausgabe 3/2015) (19.01.2015/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.