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Aktienanleihe auf thyssenkrupp: Sicherheitspuffer greift in letzter Minute - Anleiheanalyse
23.06.17 12:58
BNP Paribas
Paris (www.anleihencheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly" eine Aktienanleihe auf die Aktie von thyssenkrupp vor.
Gute Nachrichten aus dem Hause thyssenkrupp. Ein Großauftrag der norwegischen Regierung über den Bau von vier U-Booten sei vom norwegischen Parlament bestätigt worden. Somit sei der Weg frei für das rund 4,3 Milliarden Euro teure Projekt, das an die Tochtergesellschaft ThyssenKrupp Marine Systems gehen solle. Auch in die Fusionsverhandlungen mit Tata Steel sei zuletzt wieder etwas mehr Bewegung gekommen, nachdem dort Fortschritte bei den Verhandlungen für die milliardenschweren Pensionsverpflichtungen hätten verzeichnet werden können. Insgesamt hoffe der Konzern auf Synergien im Rahmen von 400 bis 600 Millionen Euro jährlich. Dies sei nach Vorstandschef Heinrich Hiesinger auch dringend notwendig, da der Konzern noch unter mangelnder Wettbewerbsfähigkeit leide. Der Aktienkurs von thyssenkrupp befinde sich trotz der operativen Fortschritte seit Jahresbeginn überwiegend in einer Seitwärtsbewegung.
Für Anleger, die eine Fortsetzung dieser Tendenz erwarten würden, aber moderate Rückschläge nicht ausschließen möchten, würden sich defensive Aktienanleihen wie etwa die Variante Aktienanleihen Protect Last Minute anbieten. Auf thyssenkrupp werde ein solches in der Zeichnungsphase befindliches Papier mit der WKN PR8ETE begeben. Die Zeichnungsfrist ende am 17. Juli 2017. An diesem Tag würden auch die endgültigen Bedingungen festgelegt, wobei der Basispreis der Aktienanleihe dem offiziellen Schlusskurs der thyssenkrupp-Aktie an diesem Tag entsprechen werde. Dieser Startkurs sei also identisch mit dem Basispreis und die Barriere werde bei 80 Prozent des Startkurses liegen. Der Sicherheitspuffer mache also 20 Prozent aus.
Werde die Barriere am Schlusskurs ("Last Minute") des Bewertungstags am 20. Juli 2018 nicht berührt oder unterschritten, würden Anleger den vollen Nennbetrag in Höhe von 1.000 Euro erhalten. Andernfalls würden Aktien gemäß dem Bezugsverhältnis geliefert, das ebenfalls am 17. Juli 2017 festgelegt werde, wobei der Nennwert durch den Basispreis geteilt werde. Der Kupon in Höhe von 5,0 Prozent werde in jedem Fall am Laufzeitende gezahlt. (Ausgabe vom 23.06.2017) (23.06.2017/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Gute Nachrichten aus dem Hause thyssenkrupp. Ein Großauftrag der norwegischen Regierung über den Bau von vier U-Booten sei vom norwegischen Parlament bestätigt worden. Somit sei der Weg frei für das rund 4,3 Milliarden Euro teure Projekt, das an die Tochtergesellschaft ThyssenKrupp Marine Systems gehen solle. Auch in die Fusionsverhandlungen mit Tata Steel sei zuletzt wieder etwas mehr Bewegung gekommen, nachdem dort Fortschritte bei den Verhandlungen für die milliardenschweren Pensionsverpflichtungen hätten verzeichnet werden können. Insgesamt hoffe der Konzern auf Synergien im Rahmen von 400 bis 600 Millionen Euro jährlich. Dies sei nach Vorstandschef Heinrich Hiesinger auch dringend notwendig, da der Konzern noch unter mangelnder Wettbewerbsfähigkeit leide. Der Aktienkurs von thyssenkrupp befinde sich trotz der operativen Fortschritte seit Jahresbeginn überwiegend in einer Seitwärtsbewegung.
Werde die Barriere am Schlusskurs ("Last Minute") des Bewertungstags am 20. Juli 2018 nicht berührt oder unterschritten, würden Anleger den vollen Nennbetrag in Höhe von 1.000 Euro erhalten. Andernfalls würden Aktien gemäß dem Bezugsverhältnis geliefert, das ebenfalls am 17. Juli 2017 festgelegt werde, wobei der Nennwert durch den Basispreis geteilt werde. Der Kupon in Höhe von 5,0 Prozent werde in jedem Fall am Laufzeitende gezahlt. (Ausgabe vom 23.06.2017) (23.06.2017/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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