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Aktienanleihe auf thyssenkrupp: Maximale Renditechance von neun Prozent - Anleiheanalyse
06.02.17 08:35
BNP Paribas
Paris (www.anleihencheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly" eine Aktienanleihe auf die Aktie thyssenkrupp vor.
thyssenkrupp stehe vor wegweisenden Entscheidungen. Vorstandschef Heinrich Hiesinger bekräftige nämlich die Pläne über die Fusion mit dem indischen Konkurrenten Tata Steel. Ein Zusammenschluss werde allerdings nicht vor Sommer dieses Jahres erwartet, besonders die Übernahme der milliardenschweren Pensionsverpflichtungen stehe einer schnellen Einigung im Weg. Unabhängig davon wolle thyssenkrupp seine Stahlsparte neu aufstellen. Denn die europäische Stahlindustrie leide seit geraumer Zeit an strukturellen Überkapazitäten und einem gestiegenen Preisdruck durch Importe aus dem asiatischen Raum. Wie ein solcher Umbau konkret aussehen werde, sei noch nicht abzusehen. Mit der Übernahme von Tata Steel seien die Möglichkeiten vielfältig, sich neu aufzustellen und den Herausforderungen zu begegnen.
Die Aufbruchstimmung färbe auch auf den Aktienkurs ab, der sich weiter in einem stabilen Aufwärtstrend befinde, seit Jahresbeginn jedoch in der Nähe des 52-Wochen-Hochs konsolidiere. Positive Nachrichten gebe es noch aus einer anderen Ecke des Konzerns: In Algerien habe ein Großauftrag für den Bau einer Zementfabrik an Land gezogen werden können. Der Auftragswert liege nach Aussagen des Konzerns im mittleren dreistelligen Millionenbereich.
Von einer weiteren Stabilisierung des Aktienkurses könnten Anleger mit Aktienanleihen profitieren. Das Papier mit der WKN PR2TQB biete eine maximale Renditechance von 9,0 Prozent bis zum Laufzeitende, was einer jährlichen Rendite von 10,5 Prozent per annum entspreche. Der Basispreis der Anleihe liege bei 22 Euro und sollte bei Fälligkeit nicht unterschritten werden, um die maximale Rendite zu erreichen. Liege der Kurs der Aktie bei Fälligkeit unter dem Basispreis, würden 45,45455 Aktien von thyssenkrupp geliefert, die zusammen aber nicht mehr den Nennwert der Anleihe in Höhe von 1.000 Euro erreichen würden. In jedem Fall erhalte der Anleger am Laufzeitende den Kupon von 10 Prozent. (Ausgabe vom 03.02.2017) (06.02.2017/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
thyssenkrupp stehe vor wegweisenden Entscheidungen. Vorstandschef Heinrich Hiesinger bekräftige nämlich die Pläne über die Fusion mit dem indischen Konkurrenten Tata Steel. Ein Zusammenschluss werde allerdings nicht vor Sommer dieses Jahres erwartet, besonders die Übernahme der milliardenschweren Pensionsverpflichtungen stehe einer schnellen Einigung im Weg. Unabhängig davon wolle thyssenkrupp seine Stahlsparte neu aufstellen. Denn die europäische Stahlindustrie leide seit geraumer Zeit an strukturellen Überkapazitäten und einem gestiegenen Preisdruck durch Importe aus dem asiatischen Raum. Wie ein solcher Umbau konkret aussehen werde, sei noch nicht abzusehen. Mit der Übernahme von Tata Steel seien die Möglichkeiten vielfältig, sich neu aufzustellen und den Herausforderungen zu begegnen.
Von einer weiteren Stabilisierung des Aktienkurses könnten Anleger mit Aktienanleihen profitieren. Das Papier mit der WKN PR2TQB biete eine maximale Renditechance von 9,0 Prozent bis zum Laufzeitende, was einer jährlichen Rendite von 10,5 Prozent per annum entspreche. Der Basispreis der Anleihe liege bei 22 Euro und sollte bei Fälligkeit nicht unterschritten werden, um die maximale Rendite zu erreichen. Liege der Kurs der Aktie bei Fälligkeit unter dem Basispreis, würden 45,45455 Aktien von thyssenkrupp geliefert, die zusammen aber nicht mehr den Nennwert der Anleihe in Höhe von 1.000 Euro erreichen würden. In jedem Fall erhalte der Anleger am Laufzeitende den Kupon von 10 Prozent. (Ausgabe vom 03.02.2017) (06.02.2017/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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