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Aktienanleihe auf Wacker Chemie: Auftakt nach Maß - Anleiheanalyse
08.05.14 15:18
ZertifikateJournal
Schwarzach am Main (www.anleihencheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe die Aktienanleihe der Deutschen Bank auf die Wacker Chemie-Aktie vor.
Wacker Chemie sei mit viel Schwung ins neue Jahr gestartet. Das Münchener Unternehmen habe im Auftaktquartal seine Umsätze um acht Prozent gesteigert. Das EBITDA habe der MDAX-Konzern sogar um satte 73 Prozent auf 285,2 Mio. Euro verbessern können.
Allerdings hätten Analysten hier mehr angesetzt, im Schnitt seien 292 Mio. Euro erwartet worden. Unter dem Strich habe Wacker Chemie in den ersten drei Monaten 64 Mio. Euro verdient. Im Jahr 2013 habe sich der Konzern mit fünf Mio. Euro gerade noch so seinen Kopf über Wasser gehalten.
Verantwortlich für den Gewinnsprung seien letztendlich Sondereffekte gewesen. So habe das Unternehmen seine Lieferverträge neu verhandelt und Anzahlungen sowie Schadenersatz einbehalten. Aber auch die Entspannung an der Reinstsilizium-Preisfront mache sich bemerkbar. "Speziell bei Solarsilicium sehen wir bessere Preise als vor einem Jahr", so Vorstandschef Rudolf Staudigl.
Vor diesem Hintergrund habe das Unternehmen seinen Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt. Der Umsatz solle im mittleren bis einstelligen Prozentbereich wachsen, beim Gewinn solle es noch dynamischer nach oben gehen. Dennoch sei die Aktie erst mal auf Talfahrt geschickt worden. Zeitweise habe der MDAX-Wert mehr als vier Prozent im Minus gelegen. Aktionäre hätten einerseits mehr, anderseits genauere Prognosen erwartet.
Charttechnisch deute sich somit eine Konsolidierung auf erhöhtem Niveau an. Bereits im März habe die Aktie ihren Aufwärtstrend verlassen und nach einem rund 15-prozentigen Kursrutsch einen Boden im Bereich von 85,00 Euro gefunden. Um diese Marke kreise der MDAX-Wert auch noch heute.
Mit der neuen Aktienanleihe der Deutschen Bank können Anleger auf den aktuellen Trend aufspringen, so die Experten vom "ZertifikateJournal". Der Basispreis, der am Laufzeitende in einem Jahr darüber entscheide, ob das Papier zum Nominalwert oder in Aktien getilgt werde, sei bei 69,70 Euro eingezogen worden, also rund 20 Prozent unter dem aktuellen Kursniveau.
Der Zinssatz, der unabhängig von der Aktienentwicklung bezahlt werde, betrage 5,0 Prozent p.a. Bei aktuellen Briefkursen um 99,20 Prozent errechne sich eine maximale Renditechance von 5,8 Prozent. (Ausgabe 18/2014) (08.05.2014/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Wacker Chemie sei mit viel Schwung ins neue Jahr gestartet. Das Münchener Unternehmen habe im Auftaktquartal seine Umsätze um acht Prozent gesteigert. Das EBITDA habe der MDAX-Konzern sogar um satte 73 Prozent auf 285,2 Mio. Euro verbessern können.
Allerdings hätten Analysten hier mehr angesetzt, im Schnitt seien 292 Mio. Euro erwartet worden. Unter dem Strich habe Wacker Chemie in den ersten drei Monaten 64 Mio. Euro verdient. Im Jahr 2013 habe sich der Konzern mit fünf Mio. Euro gerade noch so seinen Kopf über Wasser gehalten.
Verantwortlich für den Gewinnsprung seien letztendlich Sondereffekte gewesen. So habe das Unternehmen seine Lieferverträge neu verhandelt und Anzahlungen sowie Schadenersatz einbehalten. Aber auch die Entspannung an der Reinstsilizium-Preisfront mache sich bemerkbar. "Speziell bei Solarsilicium sehen wir bessere Preise als vor einem Jahr", so Vorstandschef Rudolf Staudigl.
Charttechnisch deute sich somit eine Konsolidierung auf erhöhtem Niveau an. Bereits im März habe die Aktie ihren Aufwärtstrend verlassen und nach einem rund 15-prozentigen Kursrutsch einen Boden im Bereich von 85,00 Euro gefunden. Um diese Marke kreise der MDAX-Wert auch noch heute.
Mit der neuen Aktienanleihe der Deutschen Bank können Anleger auf den aktuellen Trend aufspringen, so die Experten vom "ZertifikateJournal". Der Basispreis, der am Laufzeitende in einem Jahr darüber entscheide, ob das Papier zum Nominalwert oder in Aktien getilgt werde, sei bei 69,70 Euro eingezogen worden, also rund 20 Prozent unter dem aktuellen Kursniveau.
Der Zinssatz, der unabhängig von der Aktienentwicklung bezahlt werde, betrage 5,0 Prozent p.a. Bei aktuellen Briefkursen um 99,20 Prozent errechne sich eine maximale Renditechance von 5,8 Prozent. (Ausgabe 18/2014) (08.05.2014/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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