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Aktienanleihe auf MorphoSys: Maximale Rendite von 11,9% per annum - Anleiheanalyse
08.05.17 08:45
BNP Paribas
Paris (www.anleihencheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly" eine Aktienanleihe auf die MorphoSys-Aktie vor.
Kaum eine Branche in Deutschland kämpfe mit längeren Entwicklungszeiten von Produkten und Dienstleistungen als die Biotech- und Pharmabranche. Das sei meist mit hohen Kosten verbunden, was zuletzt auch die im TecDAX notierte MorphoSys deutlich zu spüren bekommen habe. Nachdem das Biotechnologie-Unternehmen bereits vor Längerem angekündigt habe, mehr Geld in die Erforschung neuer Medikamente zu investieren, habe der operative Verlust im ersten Quartal dieses Jahres knapp 15 Millionen Euro betragen. Der Umsatz sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 12,1 auf 11,8 Millionen Euro gesunken. Diese Zahlen hätten aber noch im Rahmen der Erwartungen gelegen, daher gebe sich MorphoSys-Chef Simon Moroney zuversichtlich für die Zukunft.
Das Unternehmen stehe kurz vor dem Abschluss wichtiger klinischer Tests bei eigenen Produkten. Aber auch bei Lizenzpartnern stünden Medikamente vor der Marktreife, an denen das Unternehmen durch Meilensteinzahlungen und Umsatzbeteiligungen partizipieren werde. "Wir haben im ersten Quartal 2017 signifikante Fortschritte sowohl bei unseren eigenen Produktkandidaten als auch bei denen unserer Partner gesehen", so Moroney. Nach den Anfang März präsentierten Geschäftszahlen für 2016 sei der Aktienkurs des Unternehmens dennoch unter Druck geraten, befinde sich jedoch seitdem in einem Seitwärtstrend.
Anleger, die mindestens von einer weiteren Stabilisierung des Aktienkurses ausgehen würden, könnten mit der Aktienanleihe PR5P5G vom zukünftigen Erfolg von Morphosys profitieren. Der Basispreis der Anleihe liege bei 52 Euro und damit aktuell knapp unter dem Kurs der Aktie. Die Anleihe biete eine maximale Renditechance von 7,2 Prozent bis zur Fälligkeit im Dezember 2017, was einer maximalen Rendite von 11,9 Prozent per annum entspreche. Um diese zu erreichen, sollte der Kurs der Aktie am Laufzeitende den Basispreis nicht unterschreiten, ansonsten würden 19,23077 Aktien von Morphosys geliefert, die aber nicht mehr den Nennwert der Anleihe erreichen würden. In jedem Fall erhalte der Anleger den Kupon in Höhe von 15 Prozent. (Ausgabe vom 05.07.2017) (08.05.2017/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Kaum eine Branche in Deutschland kämpfe mit längeren Entwicklungszeiten von Produkten und Dienstleistungen als die Biotech- und Pharmabranche. Das sei meist mit hohen Kosten verbunden, was zuletzt auch die im TecDAX notierte MorphoSys deutlich zu spüren bekommen habe. Nachdem das Biotechnologie-Unternehmen bereits vor Längerem angekündigt habe, mehr Geld in die Erforschung neuer Medikamente zu investieren, habe der operative Verlust im ersten Quartal dieses Jahres knapp 15 Millionen Euro betragen. Der Umsatz sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 12,1 auf 11,8 Millionen Euro gesunken. Diese Zahlen hätten aber noch im Rahmen der Erwartungen gelegen, daher gebe sich MorphoSys-Chef Simon Moroney zuversichtlich für die Zukunft.
Anleger, die mindestens von einer weiteren Stabilisierung des Aktienkurses ausgehen würden, könnten mit der Aktienanleihe PR5P5G vom zukünftigen Erfolg von Morphosys profitieren. Der Basispreis der Anleihe liege bei 52 Euro und damit aktuell knapp unter dem Kurs der Aktie. Die Anleihe biete eine maximale Renditechance von 7,2 Prozent bis zur Fälligkeit im Dezember 2017, was einer maximalen Rendite von 11,9 Prozent per annum entspreche. Um diese zu erreichen, sollte der Kurs der Aktie am Laufzeitende den Basispreis nicht unterschreiten, ansonsten würden 19,23077 Aktien von Morphosys geliefert, die aber nicht mehr den Nennwert der Anleihe erreichen würden. In jedem Fall erhalte der Anleger den Kupon in Höhe von 15 Prozent. (Ausgabe vom 05.07.2017) (08.05.2017/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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