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Aktienanleihe auf Merck: Pharmawert lockt mit 9 Prozent Kupon - Anleiheanalyse
30.01.17 08:50
BNP Paribas
Paris (www.anleihencheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly" eine Aktienanleihe auf die Aktie von Merck vor.
Dem deutschen Pharmakonzern Merck könnte ein aufregendes Jahr bevorstehen. Bei seinem lukrativsten Medikament, dem Multiple-Sklerose-Mittel Rebif, habe das Unternehmen bereits Marktanteile an die Konkurrenz verloren und auch für das Krebsarzneimittel Erbitux, eine weitere tragende Säule der Pharmasparte, rechne das Unternehmen mit einer Stagnation der Verkaufszahlen in diesem Jahr. Beim drittstärksten Umsatzbringer, dem Fruchtbarkeitsmittel Gonal-f, rechne Merck immerhin noch mit einem einstelligen Umsatzwachstum, während hier im Jahr 2016 noch ein Plus von 13,8 Prozent habe verbucht werden können.
Trotz der eingetrübten Verkaufsaussichten stelle das Unternehmen weiter die Weichen für die Zukunft. Anfang Januar habe Merck die Übernahme von BioControl Systems bekannt gegeben und baue damit sein Portfolio im Bereich Lebensmittelsicherheit weiter aus. Ebenfalls im Januar habe Merck das Richtfest seines neuen Innovationszentrums gefeiert. Bis 2020 plane der Konzern insgesamt Investitionen von rund einer Milliarde Euro am Hauptstandort Darmstadt.
Der Aktienkurs bewege sich derweil weiter nahe am Jahreshoch von 103,84 Euro, allerdings lande Merck in diesem Jahr mit einem Plus von rund zwei Prozent beim Performanceranking aller DAX-Aktien nur im Mittelfeld. Nach der Kursrally Ende 2016 tendiere die Merck-Aktie zu einer Seitwärtsentwicklung.
Wer auf eine anhaltende positive Konsolidierung der Aktie setze, könne sich die Aktienanleihe mit der WKN PR2TT3 anschauen. Die maximale Renditechance der Anleihe betrage bis zum Laufzeitende im September 2017 knapp sieben Prozent, was einer Rendite per annum von 10,9 Prozent entspreche. Der Basispreis liege bei 102 Euro und sollte - um die vollständige Rendite zu erzielen - bei Fälligkeit nicht unterschritten sein. Ansonsten würden 9,80392 Aktien des Darmstädter Unternehmens geliefert, die in diesem Fall jedoch nicht mehr den vollen Nennwert erreichen würden. Unabhängig davon erfolge die Auszahlung des Kupons in Höhe von neun Prozent am Laufzeitende. (Ausgabe vom 27.01.2017) (30.01.2017/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Dem deutschen Pharmakonzern Merck könnte ein aufregendes Jahr bevorstehen. Bei seinem lukrativsten Medikament, dem Multiple-Sklerose-Mittel Rebif, habe das Unternehmen bereits Marktanteile an die Konkurrenz verloren und auch für das Krebsarzneimittel Erbitux, eine weitere tragende Säule der Pharmasparte, rechne das Unternehmen mit einer Stagnation der Verkaufszahlen in diesem Jahr. Beim drittstärksten Umsatzbringer, dem Fruchtbarkeitsmittel Gonal-f, rechne Merck immerhin noch mit einem einstelligen Umsatzwachstum, während hier im Jahr 2016 noch ein Plus von 13,8 Prozent habe verbucht werden können.
Der Aktienkurs bewege sich derweil weiter nahe am Jahreshoch von 103,84 Euro, allerdings lande Merck in diesem Jahr mit einem Plus von rund zwei Prozent beim Performanceranking aller DAX-Aktien nur im Mittelfeld. Nach der Kursrally Ende 2016 tendiere die Merck-Aktie zu einer Seitwärtsentwicklung.
Wer auf eine anhaltende positive Konsolidierung der Aktie setze, könne sich die Aktienanleihe mit der WKN PR2TT3 anschauen. Die maximale Renditechance der Anleihe betrage bis zum Laufzeitende im September 2017 knapp sieben Prozent, was einer Rendite per annum von 10,9 Prozent entspreche. Der Basispreis liege bei 102 Euro und sollte - um die vollständige Rendite zu erzielen - bei Fälligkeit nicht unterschritten sein. Ansonsten würden 9,80392 Aktien des Darmstädter Unternehmens geliefert, die in diesem Fall jedoch nicht mehr den vollen Nennwert erreichen würden. Unabhängig davon erfolge die Auszahlung des Kupons in Höhe von neun Prozent am Laufzeitende. (Ausgabe vom 27.01.2017) (30.01.2017/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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