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Aktienanleihe auf Lufthansa: Maximale Renditechance von 11,9% per annum - Anleiheanalyse
27.03.17 08:45
BNP Paribas
Paris (www.anleihencheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly" eine Aktienanleihe auf die Aktie der Deutschen Lufthansa vor.
Der Kranich habe wieder Rückenwind und fliegt ruhigeren Zeiten entgegen. Nach jahrelangen Tarifstreitigkeiten habe die Lufthansa eine Grundsatzvereinbarung mit der Pilotengewerkschaft Cockpit vermelden können. Im Mittelpunkt der Vereinbarung stehe die Neufinanzierung der Lufthansa-Rente für die Piloten. Hier zahle die Fluggesellschaft künftig nur noch Festzuschüsse, anstatt wie bisher die Höhe der Betriebsrente zu garantieren. Finanzvorstand Ulrik Svensson gehe von einem dreistelligen Millionenbetrag aus, der allein 2017 eingespart werden könne. Dies sei auch notwendig, da das Umfeld im Alltagsgeschäft mit sinkenden Ticketpreisen und steigenden Spritkosten weiterhin herausfordernd sei. Im abgelaufenen Geschäftsjahr habe die Lufthansa über eine Million Flüge abwickeln können und dabei 31,7 Milliarden Euro umgesetzt, 1,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig weise das Unternehmen ein Konzernergebnis von 1,8 Milliarden Euro aus (2015: 1,7 Milliarden Euro).
Der Aktienkurs des Unternehmens habe sich die letzten Monate in einem stabilen Aufwärtstrend befunden und sei nach Bekanntgabe der Einigung im Tarifstreit auf ein 52-Wochen-Hoch von 15,60 Euro gestiegen. Aktuell stabilisiere sich die Lufthansa-Aktie leicht darunter.
Anleger, die auf eine stabile Wertentwicklung der Luftfahrt-Aktie setzen möchten, könnten mit der Aktienanleihe PR39W1 diese Strategie umsetzen. Sie biete bis zur Fälligkeit im Juni 2018 eine maximale Renditechance von 14,8 Prozent, was aktuell einer maximalen Rendite von 11,9 Prozent per annum entspreche. Der Basispreis der Anleihe liege bei 15 Euro und damit in etwa auf dem aktuellen Kursniveau. Um die maximale Rendite zu erzielen, sollte der Aktienkurs am Laufzeitende den Basispreis nicht unterschreiten. Liege der Kurs dann unter dem Basispreis, würden 66,66667 Lufthansa-Aktien geliefert, die zusammen allerdings nicht mehr den Nennwert der Anleihe in Höhe von 1.000 Euro erreichen würden. In jedem Fall werde der Kupon in Höhe von 14 Prozent gezahlt. (Ausgabe vom 24.03.2016) (27.03.2017/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Der Kranich habe wieder Rückenwind und fliegt ruhigeren Zeiten entgegen. Nach jahrelangen Tarifstreitigkeiten habe die Lufthansa eine Grundsatzvereinbarung mit der Pilotengewerkschaft Cockpit vermelden können. Im Mittelpunkt der Vereinbarung stehe die Neufinanzierung der Lufthansa-Rente für die Piloten. Hier zahle die Fluggesellschaft künftig nur noch Festzuschüsse, anstatt wie bisher die Höhe der Betriebsrente zu garantieren. Finanzvorstand Ulrik Svensson gehe von einem dreistelligen Millionenbetrag aus, der allein 2017 eingespart werden könne. Dies sei auch notwendig, da das Umfeld im Alltagsgeschäft mit sinkenden Ticketpreisen und steigenden Spritkosten weiterhin herausfordernd sei. Im abgelaufenen Geschäftsjahr habe die Lufthansa über eine Million Flüge abwickeln können und dabei 31,7 Milliarden Euro umgesetzt, 1,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig weise das Unternehmen ein Konzernergebnis von 1,8 Milliarden Euro aus (2015: 1,7 Milliarden Euro).
Anleger, die auf eine stabile Wertentwicklung der Luftfahrt-Aktie setzen möchten, könnten mit der Aktienanleihe PR39W1 diese Strategie umsetzen. Sie biete bis zur Fälligkeit im Juni 2018 eine maximale Renditechance von 14,8 Prozent, was aktuell einer maximalen Rendite von 11,9 Prozent per annum entspreche. Der Basispreis der Anleihe liege bei 15 Euro und damit in etwa auf dem aktuellen Kursniveau. Um die maximale Rendite zu erzielen, sollte der Aktienkurs am Laufzeitende den Basispreis nicht unterschreiten. Liege der Kurs dann unter dem Basispreis, würden 66,66667 Lufthansa-Aktien geliefert, die zusammen allerdings nicht mehr den Nennwert der Anleihe in Höhe von 1.000 Euro erreichen würden. In jedem Fall werde der Kupon in Höhe von 14 Prozent gezahlt. (Ausgabe vom 24.03.2016) (27.03.2017/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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