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Aktienanleihe auf Deutsche Bank: Maximale Renditechance von 11,4 Prozent - Anleiheanalyse
23.01.17 08:45
BNP Paribas
Paris (www.anleihencheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly" eine Aktienanleihe auf die Aktie der Deutschen Bank vor.
Am Ende habe es keine Überraschung bei den Strafen im US-Hypothekenskandal gegeben. Das Bußgeld belaufe sich auf 7,2 Milliarden Dollar für die Deutsche Bank und bedeute damit die höchste Strafzahlung, die jemals gegen ein einzelnes Kreditinstitut verhängt worden sei. Neben 3,1 Milliarden Dollar Bußgeld stünden Entschädigungszahlungen an getäuschte Kunden von 4,1 Milliarden Dollar zu Buche, die über einen Zeitraum von fünf Jahren erfolgen sollten. Im Vergleich zu den einmal im Raum stehenden 14 Milliarden Dollar scheine die Bank mit einem blauen Auge davongekommen zu sein. Dennoch belaste der geschlossene Vergleich das Ergebnis des letzten Quartals 2016 mit knapp 1,2 Milliarden Dollar, so Vorstandschef John Cryan in einem Brief an die Mitarbeiter.
Die Einigung über die Strafzahlung sei nicht der einzige Fortschritt bei dem Finanzinstitut in jüngster Zeit gewesen, weshalb die Aktie der Deutschen Bank in den vergangenen sechs Monaten mit knapp 40 Prozent der beste Titel im deutschen Leitindex gewesen sei. Seit Jahresanfang konsolidiere die Deutsche Bank-Aktie allerdings und tendiere unter Schwankungen seitwärts.
Wer darauf setze, dass die Deutsche Bank die Strafzahlung gut verarbeite und sich nun - wie Cryan habe verlauten lassen - auf die Zukunft konzentrieren könne, sollte sich die Aktienanleihe mit der WKN PR2FPA anschauen. Das Papier spiele seine Stärken bei einer weiteren Stabilisierung der Aktie aus. Die maximale Renditechance betrage bis zum Laufzeitende im Dezember 2017 aktuell 11,4 Prozent. Das entspreche einer Rendite per annum von 12,7 Prozent. Um sie zu erzielen, sollte der Basispreis von 17 Euro bei Fälligkeit nicht unterschritten werden. Andernfalls würden Aktien der Deutschen Bank geliefert, in diesem Fall seien es 58,82353 Stück. Zusammen würden sie aber nicht mehr den vollen Nennwert der Aktienanleihe von 1.000 Euro und damit auch nicht mehr die Maximalrendite erreichen. Der Kupon in Höhe von 11 Prozent werde am Laufzeitende in jedem Fall gezahlt. (Ausgabe vom 20.01.2017) (23.01.2017/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Am Ende habe es keine Überraschung bei den Strafen im US-Hypothekenskandal gegeben. Das Bußgeld belaufe sich auf 7,2 Milliarden Dollar für die Deutsche Bank und bedeute damit die höchste Strafzahlung, die jemals gegen ein einzelnes Kreditinstitut verhängt worden sei. Neben 3,1 Milliarden Dollar Bußgeld stünden Entschädigungszahlungen an getäuschte Kunden von 4,1 Milliarden Dollar zu Buche, die über einen Zeitraum von fünf Jahren erfolgen sollten. Im Vergleich zu den einmal im Raum stehenden 14 Milliarden Dollar scheine die Bank mit einem blauen Auge davongekommen zu sein. Dennoch belaste der geschlossene Vergleich das Ergebnis des letzten Quartals 2016 mit knapp 1,2 Milliarden Dollar, so Vorstandschef John Cryan in einem Brief an die Mitarbeiter.
Wer darauf setze, dass die Deutsche Bank die Strafzahlung gut verarbeite und sich nun - wie Cryan habe verlauten lassen - auf die Zukunft konzentrieren könne, sollte sich die Aktienanleihe mit der WKN PR2FPA anschauen. Das Papier spiele seine Stärken bei einer weiteren Stabilisierung der Aktie aus. Die maximale Renditechance betrage bis zum Laufzeitende im Dezember 2017 aktuell 11,4 Prozent. Das entspreche einer Rendite per annum von 12,7 Prozent. Um sie zu erzielen, sollte der Basispreis von 17 Euro bei Fälligkeit nicht unterschritten werden. Andernfalls würden Aktien der Deutschen Bank geliefert, in diesem Fall seien es 58,82353 Stück. Zusammen würden sie aber nicht mehr den vollen Nennwert der Aktienanleihe von 1.000 Euro und damit auch nicht mehr die Maximalrendite erreichen. Der Kupon in Höhe von 11 Prozent werde am Laufzeitende in jedem Fall gezahlt. (Ausgabe vom 20.01.2017) (23.01.2017/alc/a/a)
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Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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